Rassismusvorwurf: Die Kill Bill-Kommission

Artikel veröffentlicht am 6. März 2012
Artikel veröffentlicht am 6. März 2012

"War das denn wirklich nötig?", so in etwa lauten die noch sanften Kritiken an einem von der EU-Kommission veröffentlichten Werbefilm mit dem Titel Growing Together, der nach nur wenigen Stunden aufgrund von Rassimusvorwürfen wieder aus dem Netz genommen wurde. Das Video zeigt die Uma Thurman Doppelgängerin und Verfechterin der Werte der EU gegen andere Meister der Kampfeskünste aus aller Welt. Doch dann verzwölffacht sich, wie durch Magie, der europäische Kill Bill-Verschnitt und trägt den pazifistischen Sieg über die Gegner davon. Das alles ist wirklich spannend, wären die Gegner nicht aus China, Indien und Brasilien - einige der wichtigsten strategischen Partner der EU. Sie werden von den 'fantastischen Zwölf' in Yoga-Pose umkreist, die sich schlussendlich in 12 gelbe Sterne auflösen. Das Video, so der Direktor der Generaldirektion Erweiterung, sollte jungen Menschen 'gegenseitigen Respekt' näherbringen.