Deolinda: Fado-Pop gegen die Praktika-Kultur in Portugal
« Parva que sou » (« Wie blöd kann man sein »), von Deolinda
« Parva que sou » (« Wie blöd kann man sein ») hat eine regelrechte Welle in Portugal geschlagen. Seit einem Monat macht das Lied der Gruppe Deolinda im Netz und auf Konzerten die Runde, besonders aufgrund seines Texts im (prekären) Zeitgeist. „Ich gehöre zu einer Generation, die kein Gehalt verdient… und ich frage mich, was das doch für eine debile Welt ist, in der man studieren muss, um Sklave zu werden“, singt Frontfrau Ana Bacalhau. Die portugiesischen Abgeordneten verabschiedeten soeben ein Gesetz, das unbezahlte Praktika untersagt. Die Presse des Landes sieht darin eine Reaktion auf die Debatte, die das Lied der Band ausgelöst hatte. Sicherlich waren ein paar der Abgeordnete bei einem der Konzerte vor Ort.
Übersetzung: Katharina Kloss
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- Deutsch
04/03/11
Tags : Politique, Culture, stages, porto, précarité, musique, loi, fado, Portogallo, Eurogénération.
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