The Greek Files

  • Europa hat Schulden bei den Griechen

    Von am 20. Juli 2015

    [Kommentar] Rocco Marseglia ist Italiener und unterrichtet an französischen Gymnasien. Er hat in Griechisch und Latein promoviert und kommt gerade aus dem belgischen Mons zurück, wo er sich einen Theatermarathon der 7 Tragödien von Sophokles von Wajdi Mouawad angesehen hat – von 5 Uhr 30 morgens bis 1 Uhr nachts. Cafébabel erklärt er, warum Europa immaterielle Schulden bei Griechenland hat.

  • Agreekment: Mal keine deutsche Sicht auf den Griechenland-Deal

    Von am 17. Juli 2015

    Die Schlammschlacht zwischen Griechen und Deutschen, angeheizt von der internationalen Presse, wird langsam langweilig. Es gibt sowohl weitere Gläubigerstaaten als auch andere Nationen, die unter Sparmaßnahmen zu leiden haben. Deshalb lassen wir junge Menschen aus allen Ecken Europas zum dritten Hilfspaket für Griechenland, das am Montag in einer langen Nacht ausgetüftelt wurde, zu Wort kommen.

  • Oxi - Die Hoffnung Griechenlands nach mehr Europa

    Von am 9. Juli 2015

    Es war ein klares ‚Nein’, mit dem sich die Griechen gegen weitere Sparmaßnahmen und hinter ihren Ministerpräsidenten stellten. Unerwartet klar vor allem deswegen, weil das Land derzeit die härtesten Wochen seit Beginn der Krise durchmacht. Nach der großen Euphorie ist inzwischen der Alltag zurückgekehrt. Schussendlich war es dieser, der zum Oxi geführt hat.

  • Precarious Europe: Junger Journalismus von Brexit bis Grexit

    Von am 7. Juli 2015

    “Erfahrungen einer Generation”, lautet die Tagline dieser neuen Medienstartup, die vor 6 Monaten von freiberuflichen Journalisten in Südeuropa gegründet wurde. Trotz der negativen Konnotation des Wortes ‚precarious‘, ist Niki Seth-Smith, eine der Gründerinnen, voller Tatendrang. Aus Athen chattet die junge Britin mit uns über prekären Lifestyle und neue politische Winde von links.

  • Referendum: Griechen trotzen Gläubigern

    Von am 6. Juli 2015

    Die griechischen Wähler haben sich im Referendum am Sonntag klar gegen die Sparauflagen der Gläubiger ausgesprochen. Einige Kommentatoren glauben, dass der Grexit nun fällig und nicht die schlechteste Lösung ist. Andere setzen nach wie vor auf eine Einigung und plädieren für einen Marshall-Plan und eine Schuldenkonferenz als alternative Lösungen im Schuldenstreit. 

  • #Greferendum: Rum wie num

    Von am 2. Juli 2015

    Am 5. Juli wird das griechische Volk eine bis dato undefinierte Frage hinsichtlich der Schuldenkrise des Landes beantworten und entscheiden, ob es weiteren EU-Sparauflagen zustimmt.  Doch ist das griechische Referendum mit einer Nachrichtenlage, die jeden Tag aufs Neue kippt, nur demokratische Augenwischerei?

  • Krise: Playmobil mir das Lied von Griechenland

    Von am 1. Juli 2015

    Seit mehreren Monaten erzählt er auf seiner Facebook-Seite die Krise in Griechenland anhand von Playmobil-Figuren. Plasticobilism, im wahren Leben auch Nikos Papadopoulous, ist ein 45-jähriger Athener Künstler, der "über die Gegenwart und Zukunft in seinem Land besorgt" ist. Die Lebensumstände in Athen illustriert er anhand von Playmobil-Figuren.

  • Junge Griechen, wie geht es euch?

    Von am 29. Juni 2015

    Nach der Hiobsbotschaft vom Wochenende, Griechenland könnte die Eurozone verlassen, haben wir jungen Griechen folgende Frage gestellt: Wie geht es euch eigentlich zwischen Panikmache und geschlossenen Banken vor dem Referendum über die neuesten Brüsseler Sparauflagen am 5. Juli?

  • Podemos und Syriza: Zwei Seiten einer Medaille?

    Von am 27. März 2015

    Es gibt genügend Unterschiede zwischen den beiden Links-Parteien Podemos und Syriza, um zu zeigen, dass sie nicht zwei Seiten einer Medaille darstellen. Podemos wird nicht unbedingt in Syrizas Fußstapfen treten wird. [Kommentar]

  • #Varoufake oder der Geniestreich des kleinen blassen Jungen 

    Von am 20. März 2015

    Satiriker Jan Böhmermann hat die deutsche Medienlandschaft diese Woche mit einem Video, in dem er behauptet, er habe dem griechischen Finanzminister einen Stinkefinger angedoktort, komplett an der Nase herumgeführt. Wir können besser, als wichtige Debatten auf ein paar Gesten herunterzubrechen, sagt unser deutsch-griechischer Kommentator.