Nicolas Sarkozy
Ungarn: Orbanistan oder die Übertreibung ausländischer Medien
Erinnern wir uns an die Berichterstattung der internationalen Presse über die Unruhen in den französischen Vorstädten im Jahr 2005: das Reißerische trug den Sieg über den tatsächlichen Informationsgehalt davon. Was soll man also über die Medien sagen, die nach Inkrafttreten der ungarischen Verfassung am 1. Januar 2012 die Regierung von Viktor Orban als „faschistisch“ bezeichnen und sogar auf einen Ausschluss Ungarns aus der EU spekulieren? Für einige Ungarn entspringen solche Äußerungen einem Zerrbild oder gar einem völligen Unverständnis der Geschichte ihres Landes. Für andere hingegen trifft die internationale Presse – allen Übertreibungen zum Trotz – den Kern von größeren Sorgen.
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Stresstest für das euopäische Wort des Jahres 2011
Sprachwissenschaftler aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien gaben in der letzten Woche ihre oft kuriosen “Wörter des Jahres“ bekannt. Cafebabel.com hat es sich erlaubt, diese Worte zu benoten und das europäische Wort des Jahres zu küren.
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"Was wäre wenn?": Studenten überdenken die großen Ereignisse von 2011
Proteste, Eurokrise und Wahlen: Man macht es sich zu einfach, wenn man annimmt, die Ereignisse, über die wir in den Zeitungen lesen, seien unvermeidlich. Eigentlich sind sie oft nur das Ergebnis zufälliger Begegnungen, spontaner Entscheidungen und persönlicher Gefühle. Wir haben vier europäische Studenten gebeten, sich wichtige Ereignisse des Jahres 2011 in einem anderen Licht vorzustellen.
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Veto zur EU-Fiskalunion: Camerons feine englische Art
Der britische Premier David Cameron hat am Montag sein EU-Veto im Unterhaus verteidigt, während der französische Präsident die Spaltung "in zwei Europas" bedauerte. Großbritannien steht der EU eben etwas skeptischer gegenüber, beschwichtigen Kommentatoren und heben hervor, welche Vorteile die Briten Europa bringen.
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Europas neue Germanophobie: Wer hat Angst vorm bösen Deutschland?
Die Töne gegen Kanzlerin Merkels Tatenlosigkeit in der Euro-Krise und ein zu 'deutschlastiges' Europa werden immer lauter – und heftiger!
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Trio infernale Monti-Merkozy: Die Verträge sind gemacht
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben sich am Donnerstag auf eine Änderung der EU-Verträge geeinigt, um die Euro-Länder zu mehr Haushaltsdisziplin zu zwingen. Auch Italiens Premier Mario Monti unterstützte die Initiative. Kommentatoren zufolge trägt Montis Präsenz zur Euro-Rettung bei, die durch die Beschlüsse nun an Fahrt aufnimmt.
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Guéant geht um: Frankreich macht Schotten für ausländische Studenten dicht
Reiht sich die so genannte 'Circulaire Guéant', die für Frankreich extrem rufschädigend wirkt, in eine längerfristige Politik des Abschottens ein oder ist sie pure Strategie für die Präsidentschaftswahlen im kommenden April - auf Kosten ausländischer Studenten, die seit mehreren Monaten die Heimreise antreten müssen?
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Ai Weiwei und die chinesische Strafjustiz: welche Verantwortung für Europa?
Zwei Monate nach seiner Befreiung wirft die medienwirksame Haftentlassung eines chinesischen Dissidenten die Frage der demokratischen Zukunft Chinas auf. Ai Weiweis Kolumne, die im Newsweek erschienen ist, lädt auch dazu ein, die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und Europa neu zu denken.
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Schengen-Reform: Italiens und Frankreichs Festung des Egoismus
Wegen des Streits um die Zuwanderung tunesischer Flüchtlinge wollen Italien und Frankreich Europas Außengrenzen stärker kontrollieren und die innereuropäische Reisefreiheit zeitweise aussetzen. Diese Reform des Schengen-Abkommens widerspricht dem Einheitsgedanken der EU, kritisieren Kommentatoren und fordern eine gemeinsame Migrationspolitik.
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Blinde Passagiere im Europaparlament
Blinde Passagiere sind nicht nur auf Booten oder als Schwarzfahrer in Zügen und Bussen zu finden - sondern auch im Europaparlament! Ausdruck der Woche.
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Frankreichs Image-Offensive: Sarko-Solo gegen Gaddafi
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat den Nationalen Übergangsrat der libyschen Rebellen als offizielle Vertretung des Landes anerkannt. Außerdem will er den EU-Partnern am heutigen Freitag Pläne zu Luftangriffen gegen das Gaddafi-Regime vorlegen. Die Presse kritisiert den Alleingang, der allen Beteiligten schade.
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Europa: Merkel und Sarkozy zurück in die Zukunft
Eigentlich sollte man sich ja nach den zahlreichen Misstönen der vergangenen Jahre über die Wiederbelebung der deutsch-französischen Achse freuen. Doch vom einstigen "Motor der europäischen Integration" bleibt in der Ära Merkel-Sarkozy nicht viel übrig. Stattdessen sprechen aus dem von der Bundeskanzlerin als "Pakt für Wettbewerbsfähigkeit" präsentierten Maßnahmenpaket, das von der Elysée vehement unterstützt wird, ein verlorenes europäisches Solidaritätsbewusstsein und ein tiefes Misstrauen in die europäischen Institutionen.
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Die Roma von Konik, Montenegro: Tränendrüse zieht nicht
In Podgorica, Montenegro nähert sich ein französischer Journalist einem Flüchtlingslager, wo viele Roma aus dem Kosovo leben. Er glaubt, das perfekte Thema gefunden zu haben, Anklage und Mitleid mit dem Schicksal der armen Bewohner von Häusern, die der Guardian als "stinkende Müllhalde" bezeichnet, mischen zu können. Alles verläuft nach Plan, bis er auf ehrgeizige junge Menschen trifft, künftige Meister des Hip-Hop und vor allem Herren über ihr Schicksal.
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Julien Bayou von Génération Précaire: Auf "den Elefanten im Raum" aufmerksam machen
Der Franzose ist vor kurzem 30 geworden und vielleicht ein bisschen unfreiwillig das „offizielle Gesicht“ einer Generation, die ordentlich im Schlamassel steckt: die génération précaire, die Probleme hat, am Monatsende ihre Miete zu zahlen und sich mit Praktika oder Verträgen, die nur selten diesen Namen verdienen, zu begnügen. Nebenbei ist der Aktivist und Mitbegründer der Kollektive Génération Précaire und Jeudi Noir seit 2010 auch Politiker bei Europe Ecologie. Im kürzlich von Jeudi Noir besetzten Haus in der Avenue Matignon, das unter ständiger Polizeiüberwachung steht, kommt er für cafebabel.com auf den Kampf im Namen der Jugend in Frankreich und Europa zurück.
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Teflon-Merkel, Batman, nackte Kaiser: Wikileaks' Europaporträts aus Washington
Das Webportal Wikileaks hat die internationale Politik von heute auf morgen kräftig umgestülpt, sozusagen ihr Innenleben nach außen getragen: 250.000 diplomatische Dokumente enthalten unter anderem ziemlich ‚rohe‘ Porträts der europäischen Staatsoberhäupter. Vom absolutistischen Komplex eines Nicolas Sarkozy, über die Trunkenheit des Silvio B. und die Unkreativität einer deutschen Kanzlerin: Europatour mit den Augen von Uncle Sam.
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Kabinettsumbildung in 5 Runden: Kontrahenten Sarko-Zapatero
Eine Kabinettsumbildung ist von jeher zuallererst dafür da, neue Träume zu verkaufen. José Luis Zapatero hat das Minister-Manövrieren bestens verstanden, indem er Alfredo Pérez Rubalcaba als stellvertretenden Regierungschef nominierte. Nicolas Sarkozy produziert seinerseits ein zögerliches Durcheinander - viele verlangen nach Veränderung, nicht selten hört man in diesem Kontext den Namen des derzeitigen Ministerpräsidenten François Fillon. Die Ups und Downs der französischen und spanischen Kabinettsumbildungen.
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Merci Sarkozy: So hätte die EU-Kommission Frankreichs Roma-Diskriminierung bestrafen können
Im Zweifel für den Angeklagten? Die Europäische Kommission hat am Mittwoch entschieden, von einem Verfahren gegen Frankreich im Rahmen der Roma-Abschiebungen abzusehen und damit wieder einmal die Chance verpasst, in einer paneuropäischen Debatte klare Zeichen zu setzen. Mangelte es der Kommission an Inspiration? Hier ein paar todernste Vorschläge junger Europäer, wie man Frankreich einen Denkzettel hätte verpassen können.
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Betrug, Verbrechen und Medien: Enthüllen ist Gold
Korruption in der europäischen Politik ist (wieder) zur Unterhaltungsserie des Sommers geworden.
Die Presse verbreitet skandalöse Enthüllungen, die Regierungen des „Alten Europas“ sind not amused. Sie versuchen, die Medien mundtot zu machen, deren Einfluss sie fürchten.
Aber der Einfluss der „vierten Gewalt“ ist nicht in allen Ländern gegeben. Während in Großbritannien, Deutschland und Polen Ermittlungen durch Medien Regierungen zum Zurücktreten drängen können, so hat die Information in Frankreich und Italien wenig Gewicht.
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