Arbeit
Wahnsinn im Büro: Die Comedy "Stromberg" trifft den deutschen Humor
Ein tristes Großraumbüro mit Neonlicht, Papierstapel und klingelnden Telefonen am laufenden Band – das ist nicht der Ort, an dem man eine Comedyserie ansiedeln würde. Trotzdem hatte genau das Erfolg, wie das britische Format „The Office“ beweist.
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Los, Frauen – nutzt euer erotisches Kapital!
Jeder Mensch verfügt über ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu erklärte so soziale Unterschiede und Erfolg. Halt, sagt die britische Soziologin Catherine Hakim von der London School of Economics (LSE), da fehlt noch was: Das erotische Kapital. Seit einigen Wochen darf Hakim ihre Ideen dazu in diversen Magazinen und Zeitungen verbreiten. Die Grundaussage ist schnell zusammengefasst: Frauen, achtet auf euer Äußeres! Schließlich verdienen schöne Menschen 13% mehr als ihre mäßig attraktiven Kollegen und Kolleginnen. Dabei geht es Hakim doch um so viel mehr.
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Jobsuche in Brüssel: Die Gelassenheit der Hoffnungslosen
Anna ist Anfang zwanzig, Uni-Absolventin und auf Jobsuche in der Europäischen Hauptstadt. Sie ist Deutsche und möchte anonym bleiben - doch steht sie exemplarisch für eine ganze Generation junger Europäer.
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Berufswechsel: Keine Angst mehr vor Veränderung
In bestimmten Augenblicken ist es normal, sich zu fragen: Möchte ich das? Ist das tatsächlich das Beste für mich? In bestimmten Umständen ist eine Umorientierung der beste Weg hin zu neuen Jobangeboten oder einem höheren Gehalt. Manchmal ist es auch eine Art, zu überleben, bis zu unserem „großen“ Tag. Marta, Joanne, José Ramón und Miriam sind die Akteure dieser Geschichte. Sie haben nicht alle das gleiche Alter, arbeiten in verschiedenen Berufen - aber eine Sache verbindet sie: Sie haben keine Angst mehr vor Veränderung. Und das hat ihnen zum Erfolg verholfen.
Jobmarkt: Kopf hoch Lost Generation
Wir sind die neue „Lost Generation“. Chancenlos und überflüssig. Wirklich? In den vergangenen Wochen war in den Zeitungen zu lesen, dass sich die heutigen Studenten und Uni-Absolventen fragen, ob es für sie überhaupt noch Sinn macht, sich für ihre Karriere ins Zeug zu legen. Aber mal ganz langsam. Einatmen, ausatmen. Es ist noch nicht an der Zeit, die Hoffnung aufzugeben. Wir haben vier junge Europäer der „verlorenen Generation“ über Traum- und Albtraumjobs philosophieren lassen.
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Papst an Jugend: Keine Arbeit? Sorgt euch nicht und vertraut auf Gott!
Aufgepasst, Benedikt, sonst laufen die Schäfchen davon! Die Worte, mit denen der Pontifex die Jugend auffordert, nicht an einen festen Arbeitsplatz sondern lieber an die Evangelien zu denken, hat die öffentliche Meinung ins Wallen gebracht. Und was ist mit den Engländern, die ihm nicht einmal seine Reise nach Großbritannien bezahlen wollen? Es ist wohl Zeit, Abhilfe zu schaffen: Ein kurzes Treffen mit den Opfern pädophiler Priester und … neue Schuhe.
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EP-Nesthäkchen Emilie Turunen zur Generation Praktikum: "Wir sind die Zukunft"
In Europa ist es einer der am meisten vernommenen Klänge: Praktikant reimt sich auf Debütant oder hochbrisant, je nachdem. Die Situation ist so kritisch, dass eine ganze Generation von der halbherzigen EU-Arbeitsmarktpolitik betroffen ist. Doch MdEP Emilie Turunen ist vielleicht im Begriff, alles zu ändern. In ihrem kürzlich verabschiedeten Bericht fordert die 26-jährige Dänin die Abschaffung unbezahlter Praktika in Europa. Und wer könnte diese desillusionierende Entwicklung besser beurteilen als das Nesthäkchen im Europaparlament selbst?
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Hilfe, die Touristen kommen!
Der Sommer ist da und mit ihm Scharen von Touristen. Ein ruhiges und beschauliches Dörfchen hat sich in einen völlig überlaufenen Ort verwandelt. Nichts ist mehr so, wie es war: Durch die Straßen ziehen Hüte, Hängematten und wandelnde Isomatten, die Touristen stellen ihre Waschbrett- und Bierbäuche zur Schau, Autos so weit das Auge reicht und der Sommerhit dudelt Tag und Nacht aus dem Radio.
Sommeruniversitäten: Lernen "all inclusive"
Ferien sind Ferien - faulenzen, die Sonne genießen und vielleicht sogar in einem All-inclusive-Hotel entspannen. Der ein oder andere entscheidet sich jedoch für ein "all inclusive"-Angebot der alternativen Art. Im Preis der Sommeruniversitäten inbegriffen sind Intensivkurse, Studentenunterkunft und Ausflüge bis in die frühen Morgenstunden. Im Klartext bedeutet das: Freiwilliges Lernen während andere Leute Urlaub machen. Sei es, um seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, seine Begeisterung für Europa zu entdecken oder über jüdische Kultur in Europa seit 1950 nachzudenken. Die Sommeruniversitäten bieten für jeden etwas - wer trauert da noch dem Strand hinterher?
Spanische EU-Ratspräsidentschaft: Politisches Kamasutra
Die Numantier brannten ihre eigene Stadt nieder, als sie der 13 Jahre währenden römischen Belagerung nicht mehr Stand halten konnten. Es gibt Parallelen zu Jose Luis Rodriguez Zapateros widerspenstiger Haltung während der spanischen EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli zu Ende gegangen ist. Die Ratsperiode verlief schleppend und war, obwohl Brüssel kräftig die Werbetrommel rührte, eher kümmerlich als ruhmreich.
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"Berlin ist wie ein Alfa Romeo": Expat-Autoren und kriselnde Stadtpoesie
"Die Stadt erschien zugleich erbarmungswürdig und verführerisch: grau, schäbig, verkommen, aber doch vibrierend von nervöser Vitalität, gleißend, glitzernd, phosphorisierend, hektisch animiert, voll Spannung und Versprechen." So beschrieb Klaus Mann 1923 Berlin. Ist diese leidenschaftliche Beschreibung heute immer noch aktuell? Die deutsche Hauptstadt durch das Prisma und die Geschichten dreier Schriftsteller aus dem Ausland, die Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht haben. Ein privilegierter Ausgangspunkt der Beobachtung, um ein Mosaik komplexer Klischees zu entschlüsseln.
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Berliner Spleen: „Arm sein ist nicht cool, aber okay"
Geld und die Krise sind in der deutschen Hauptstadt eher Nebensache. Stattdessen konzentrieren sich einige junge Berliner lieber auf andere Dinge - zum Beispiel auf die Kunst. "Arm sein ist nicht cool, aber okay“, sagen sie. In bulgarischen Ohren (wie meinen) klingt solch ein Argument vielversprechend: Denn im offiziell ärmsten Land der EU ist Geldmangel, im Gegensatz zu billigem Glamour, nicht gerade eine Tugend.
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Irland in Berlin: Immer und nie in der Krise
Angesichts einer Arbeitslosenquote von 13,7% wird erwartet, dass etwa 40.000 Iren dieses Jahr ihre Heimat auf der Suche nach Arbeit und neuen Möglichkeiten verlassen werden. Dem irischen Economic and Social Research Institute zufolge werden 2011 weitere 40.000 Menschen folgen. Deutschland ist eines der Hauptziele in Europa. Bereits heute leben in Berlin rund 1 700 irische Auswanderer - und das, trotz einer fast genauso hohen Arbeitslosenquote wie auf der grünen Insel.
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Berlin: Eine Mauer von Unterschieden trennt Griechen und Deutsche
Das multikulturelle Berlin ist seit den 1950er Jahren Anlaufpunkt für Einwanderer. Neben jungen Deutschen sitzen heute unter anderem auch junge Griechen auf den Bänken der Berliner Uni. Aber wie ist das Leben für Griechen in Berlin zu Zeiten, in denen deutsche Zeitungen die Griechen als „arm“ und „faul“ bezeichnen? Ein Treffen mit den neuen Sündenböcken Europas.
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Job Cohen: Seelenklempner für die Niederlande
Der ehemalige moderate und beliebte Bürgermeister von Amsterdam, Job Cohen, hat die Arbeiterpartei zu neuem Leben erweckt und führt in den Umfragen vor den Wahlen am 9. Juni 2010. Ist er der Wunderdoktor für die geschundene holländische Seele und kann er das angeschlagene Image des Landes in der Welt wieder zurecht rücken? Porträtt eines künftigen Staatsmannes.
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Vilnius: Dimensionen einer Krise
Die Krise kommt selten allein. Sie wird begleitet von Wut, die sich gegen den "Anderen" richtet. Oft kommt sie mit Apathie daher, die den Menschen am Handeln und manchmal sogar am Leben hindert. Die Krise beschwört Ängste herauf, die Leute zu neuen Ufern und Ländern aufbrechen lässt. Sie charakterisiert sich durch Stagnation - nicht zuletzt auch in den Köpfen - was zu zwei Auswegen führen kann: Entweder man nimmt die Dinge selbst in die Hand oder man überlässt sie einer höheren Macht. Doch die Krise bringt auch Frische mit sich, alternative Ideen und Wandel! 6 cafebabel-Journalisten erkunden Litauen im Rahmen des Projektes EUcrisis on the ground. (Foto ©Pablo Pecora - PnP!/flickr)
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