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Europäische Medien
Bist Du ein "Pure Player"?
Frankeich: Zwei englische Wörtchen schippern unaufhaltsam in einem Land umher, wo man Anglizismen bisher eigentlich ganz gut vermieden hatte. Eine Ära von Internet-Businessmodellen bringt nun die Trendwende und konzentriert sich dabei besonders auf die französische und amerikanische Internetmedienlandschaft. Backgammon-Züge haben damit schon längst nichts mehr zu tun. Der Ausdruck der Woche.
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Der schwarze Ritter Orbán und sein Mediengesetz: Duell im EU-Parlament
Bei seiner Antrittsrede zum EU-Ratsvorsitz hat sich Ungarns Premier Viktor Orbán heftige Auseinandersetzungen mit EU-Parlamentariern geliefert. Sie hatten vor allem Ungarns Mediengesetz kritisiert. Orbáns Reaktion hat das Land in Misskredit gebracht, meinen Kommentatoren, halten die Kritik aber auch für überzogen und unglaubwürdig.
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Je mehr Fernsehen, desto größer die Angst
Die europäischen Fernsehanstalten, allen voran die italienische, befassen sich weiterhin hauptsächlich mit den Themen Terrorismus und Kriminalität. Dabei wird vernachlässigt, dass sich die wirklichen Ängste der Menschen auf die wirtschaftliche Lage und den weltweiten Mangel an Arbeitsplätzen beziehen. Warum das so ist, versucht uns ein Bericht über die „Ängste der Europäer“ zu erklären.
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Terrorismus: reale Bedrohung oder "alter Hut"?
Rette sich wer kann! Das Königreich Saudi-Arabien hat Frankreich zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen und Euronews berichtet von einer „terroristischen Bedrohung“. Und die Bedrohung ginge nicht etwa von irgendeiner x-beliebigen islamistischen Terrororganisation, sondern von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel aus, so der französische Innenminister Brice Hortefeux. Warum ist Europa derart durch den Terrorismus bedroht? Hat der britische Schriftsteller Percy Kemp vielleicht Recht, wenn er in der französischen Tageszeitung Libération behauptet, dass unsere Regierungen es vorziehen, wenn wir in einem permanenten Zustand der Angst leben? Ein Annäherungsversuch.
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Twittern wie Lady Gaga: mit 7 Tipps zum Erfolg
Ihr habt alle euer I-Phone4 in der Hand, klar, und ihr wollt eurer virtuellen Identität zu einem neuen Höhenflug verhelfen? Hier einige Tipps, zusammengestellt aus den erfolgreichsten twitter-Konten in Europa - von Lady Gaga bis zu 10 Downing Street.
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5 todsichere Tipps, um aus 'France Soir' die französische Bild zu machen
Er hat es geschafft. Rémy Dessarts ist der neue Chefredakteur von France Soir, einer französischen Zeitung mit langer Geschichte. Sein Ziel? Die von einem russischen Milliardär wiederbelebte Zeitung allen Ernstes mit „Trash“ zu füllen. Um ihm dabei zu helfen, hat cafebabel.com 5 goldene Regeln der europäischen Skandalpresse, alias Bild-Zeitung und The Sun, zusammengestellt.
Islands Blogger an die Macht: "Unser Ziel? Totale Transparenz"
Um uns den Webjournalismus schmackhaft zu machen, hat Birgitta Jonsdottir mit ihrem Modell des « Redakteur-Blogger-Aktivisten » ein Geheimrezept gefunden. Die isländische Parlamentarierin, die zugleich Dichterin, Künstlerin, Aktivistin, Bloggerin und Internetfan ist, hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der aus der Insel der Trolle und Geysire ein "Informationsparadies" machen soll und bereits vom Parlament angenommen wurde. Das alles, um endlich einmal dem Potential der Blogger, den medialen Piraten des 20. Jahrhunderts, gerecht zu werden.
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Kreta, krisenfestes Eldorado
Die brennende Sonne der kretischen Stadt Chania lässt einen fast vergessen, dass Griechenland gerade die schlimmste Krise seiner Geschichte durchlebt. Der Anblick der Schaufenster in der Innenstadt ist ein Augenschmaus, die Altstadt verführt mit der Schönheit ihrer venezianischen Fassaden und in den Nachtklubs präsentiert sich die gebräunte einheimische Jugend stolz in Markenklamotten. Ist das das Bild eines Landes, das zu lange über seinen Verhältnissen gelebt hat? Oder gibt es so etwas wie ein ewiges griechisches Eldorado?
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Betrug, Verbrechen und Medien: Enthüllen ist Gold
Korruption in der europäischen Politik ist (wieder) zur Unterhaltungsserie des Sommers geworden.
Die Presse verbreitet skandalöse Enthüllungen, die Regierungen des „Alten Europas“ sind not amused. Sie versuchen, die Medien mundtot zu machen, deren Einfluss sie fürchten.
Aber der Einfluss der „vierten Gewalt“ ist nicht in allen Ländern gegeben. Während in Großbritannien, Deutschland und Polen Ermittlungen durch Medien Regierungen zum Zurücktreten drängen können, so hat die Information in Frankreich und Italien wenig Gewicht.
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Berlusconi: Ist jetzt alles Fini(to)?
Die italienische Abgeordnetenkammer hat am Mittwoch einen Misstrauensantrag der Opposition gegen den unter Korruptionsverdacht stehenden Justizstaatssekretär Giacomo Caliendo abgelehnt. Nach dem Bruch mit seiner "rechten Hand" Gianfranco Fini steigt der politische Druck auf Premier Silvio Berlusconi und seine Regierung. Die europäische Presse hält Neuwahlen dennoch für unwahrscheinlich.
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Frankreichs „erster Bulle“ greift wieder durch: Was steckt hinter Sarkozys Ausbürgerungsplänen?
Ein Vorschlag sorgt für Aufregung in den europäischen Medien: Der französische Präsident will jeder Person mit Migrationshintergrund, die eine Amtsperson angreift, die französische Staatsbürgerschaft entziehen. Steckt dahinter ein ernsthaftes politisches Vorhaben – oder ist das Ganze vielmehr ein Versuch, von kontroversen Themen abzulenken?
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Athen: Auf den Spuren deutsch-griechischer Klischees
Es ist inzwischen bekannt: die deutschen wie die griechischen Medien haben die Krise genutzt, um ihre Absatzzahlen zu steigern. Venus gegen Hakenkreuz - die Presse hat sich gegenseitig mit Berichten über die Unterschiede zwischen den beiden Ländern in Krisenverhandlungen überboten. Eine ernsthafte Analyse der wirtschaftlich und politisch fragilen Situation Europas wurde nicht geliefert. In Athen hat sich ein in Berlin lebender italienischer Journalist mit der Kamera auf den Weg gemacht. Er will die soziale Realität der Griechen unter dem Einfluss der Krise filmen. Hier in bewegten Bildern eine Reihe von Meinungen über die deutsch-griechischen Spannungen, die Gründe für Griechenlands Pleite und Zukunfts-Erwartungen.
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Wikileaks über Afghanistan: Heikle Details und neue Transparenz
Die Internetplattform Wikileaks hat am Sonntag geheime Berichte über den Krieg in Afghanistan veröffentlicht, in Zusammenarbeit mit drei großen Medien. Sie geben ein ungeschöntes Bild der Lage im Land und haben weltweit große Aufregung verursacht. Europas Presse ist gespalten über die neue Transparenz.
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Arno Jullien: Europas Grimassen live
Europalive ist die Geschichte eines jungen Hobbyfilmers, der mit seiner Videokamera im Gepäck durch 24 europäische Länder reiste, um das menschliche Gesicht des Alten Kontinents einzufangen. Ziel des 52-minütigen Films von Arno Jullien ist es, die Wahrnehmungen, Vorlieben und Grimassen der Europäer zu zeigen und für andere nachvollziehbar machen. Interview.
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Stéphane Guillon und Didier Porte: Schluss mit lustig!
Wenn einigen der Mund zugeklebt wird, ergreifen andere das Wort - am 1. Juli war dies der Fall. Vor dem Gebäude von Radio France in Paris, wo aufgebrachte Hörer und Mitarbeiter des Senders France Inter gegen die Entlassung der beiden Humoristen Stéphane Guillon und Didier Porte demonstrierten. Ausnahmsweise gaben sich die zwei Satiriker an diesem Tag wortkarg, als hielte das imaginäre Klebeband ihre Münder verschlossen; dafür sprachen andere für sie, für die Redefreiheit und für ein Radio, unabhängig von Einflüssen der mächtigen Staatsmänner.
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WM-Prognosen 2010: Wetten, dass...?
Umfragen, Prognosen, Vorhersagen und Prophezeiungen: Im Rahmen des wichtigsten internationalen Sportereignisses - der Fußball-WM 2010 in Südafrika - erreicht die Welt der Prognosen wieder einmal einen Höhepunkt. Während die Engländer ihren Favoriten per Börsennotierung bestimmen, sehen die Italiener und die Spanier den Sieger eher in den eigenen Reihen - eine kleine Auswahl der europäischen Prophezeiungen.
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Rassist, wer ich?
Es ist oft nur eine schmale Gratwanderung zwischen Stammtischwitz und rassistischer Entgleisung. Zu Zeiten, in denen die Ablehnung des Anderen - des Sündenbocks - in allen vier Ecken des Kontinents immer lauter wird, kann eine Übung in europäischer Selbstkritik nicht schaden. Denn selbst unter Europäern ist der tägliche Rassismus gang und gäbe.
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Catherine Ashton, Ashford oder Ashley?
Vergessen wir einmal, dass sie sechs Wochen zu spät in das vom Erdbeben zerstörte Haiti reiste, eine Ministerkonferenz verpasste, dass sie weder David Miliband heißt noch Französisch spricht. Beginnen wir damit, dass einige Probleme haben, sich allein den Namen der ersten Außenministerin der EU zu merken. Vielleicht ist es der Titel „Baroness“, der die Menschen in Europa verwirrt.
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Pressefreiheit: Die einzige, die fehlt!
Zum Anlass des 20. Internationalen Tags der Pressefreiheit prangt von der Webseite des französischen Außenministeriums am 3. Mai 2010 Stacheldraht, um an die France 3-Reporter Hervé Ghesquière und Stéphane Taponier zu erinnern, die sich bereits seit 4 Monaten in afghanischer Geiselhaft befinden. In der Türkei kämpft Aris Nalci, Nachfolger des 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink, für mehr Demokratie und Pressefreiheit in seinem Land. Doch auch die EU ist nicht mehr der Musterschüler in puncto Meinungsfreiheit. Die schwarzen Schafe? Italien und Frankreich.
Politiker über Journalisten: Ratten, Nullen, Schmeißfliegen
Hassliebe - die perfekte Definition für die schwierige Beziehungskiste zwischen Politik und Journalismus. Hier ein kurzes Panorama der berühmtesten Beleidigungen, die Politiker in ganz Europa auf „wehrlose“ Journalisten abgeschossen haben.
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