Wahlen
Keine absurde Fiktion: Russische Präsidentschaftsanwärter im Wahljahr 2012
Die Präsidentenwahlen in Russland am 4. März 2012 rücken immer näher. Nach den landesweiten Demonstrationen als Reaktion auf die Parlamentswahlen im Dezember scheint Wladimir Putin nicht mehr um mehrere Pferdelängen voraus zu liegen, sondern nur noch um eine Pferdelänge. Wer tritt sonst noch in diesem Ein-Mann-Rennen an?
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Jung sein in Transnistrien
Wie lebt es sich in einem nicht anerkannten Land wie Transnistrien, einem abtrünnigen Landesteil der Republik Moldau? Trotz des unterschwelligen Konflikts mit den "Nachbarn" und der schwachen Wirtschaft sprechen die jungen Transnistrier von Liebe zu ihrem Land und Vertrauen in die Zukunft.
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Schulz ist neuer EP-Präsident: Martin wer?
Eins, zwei, drei im Sauseschritt – Martin Schulz, neuer Präsident des EU-Parlaments, scheut keine Auseinandersetzung.
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Slowenien: Waffenhandel-Trilogie mit Sodbrennen
In Slowenien hat eine zwischen Sommer 2011 und Frühling 2012 veröffentlichte Trilogie den geheimen Waffenhandel während des Balkankriegs und die Rolle, die Politiker der Länder dabei gespielt haben, enthüllt. Das hat den Mächtigen, Reichen und Einflussreichen, die das Buch anschwärzt, gar nicht gefallen. Co-Autor Blaz Zgaga, 38 Jahre, hält sich zwar versteckt, aber zum Schweigen bringen lässt er sich nicht.
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Wojna: "Als russischer Aktivist bin ich mir nicht sicher, ob ich lange leben werde"
Der größte Teil der russischen Opposition befindet sich nachwievor außerhalb der Parlamente. Dazu gehört auch die Moskowiter 'Street-Art-Gang' Wojna. Das in den Medien weltweit als 'Shock-Performance-Gruppe', 'Skandalkunst-Truppe' oder 'Guerilla-Künstler' und 'Russlands Robin Hoods' bezeichnete Kollektiv treibt seit 2005 sein Unwesen. Im zweiten Teil des cafebabel.com-Interviews beschreiben die Jungs und Mädels von Wojna, wie gefährlich es sein kann heute Aktivist in Russland zu sein.
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Wojnas Weg: "Im heutigen Russland sind aggressive Spießer an der Macht"
Der größte Teil der russischen Opposition befindet sich nachwievor außerhalb der Parlamente. Dazu gehört auch das Künstlerkollektiv Wojna. Die selbsternannte Moskowiter 'Street-Art-Gang' treibt seit 2005 in Russland ihr Unwesen. Im ersten Teil des cafebabel.com-Interviews beschreiben die Aktivisten von Wojna ihre Entstehungsgeschichte.
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Zirkus Vereintes Russland: Hast Duma 'ne Stimme?
Am 4. Dezember wählen die Russen ihr neues Parlament. Während die Regierungspartei Vereintes Russland seit über einem Jahrzehnt die Zügel in der Hand hält, könnte ihre Mehrheit in der ersten Kammer (Staatsduma) 2011 zum ersten Mal schrumpfen. Der Erfolg der Zentrumspartei wird zweifelsohne ausschlaggebend für Wladimir Putins grandioses Comeback als russischer Präsident zu den Wahlen im März 2012 sein. Aber hinter den Kulissen dieses russischen Staatszirkus werden die kritischen Stimmen aus dem Orchester immer lauter. Nichts da mit ‚Klappe zu, Affe tot‘: Während 60% der Anhänger der Putin-Medwedew-Partei weiblich sind und ihre Beliebtheit auch bei jungen Leuten und in einer gestärkten Eurasischen Union steigt, wagen Studenten, Journalisten und Aktivisten zunehmend auch kritischere Töne – besonders im Netz. Ist die Zeit von ‚Brot und Zirkusspielen‘ nun vorbei? (Illustration: ©Kristof)
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- Buuuh-tin-Premiere: Wladimir Putin öffentlich ausgepfiffen
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Hoffnungsvolles Spanien oder entmutigtes Spanien?
Am kommenden Sonntag, 20. November, sehen sich die Spanier mit den vermutlich heikelsten Parlamentswahlen in der Geschichte der spanischen Demokratie konfrontiert. Mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten in ganz Europa (21, 5%), bei der einer von zwei jungen Menschen arbeitslos ist, und einer gröβeren Anzahl an Migranten als Immigranten, befindet sich das Land in einer Sackgasse. Empört oder nicht empört: Die spanische Bevölkerung scheint ihr Vertrauen in das politische System verloren zu haben — ein System, das über Jahre die Imobilienblase förderte, die für die Krise hauptverantwortlich ist. Es gibt Menschen, die es vorziehen mit arithmetischen Mitteln gegen das Zweiparteiensystem zu kämpfen. Und es gibt solche, die uns trotz allem daran erinnern, dass Spanien erfolgreich ist — Vielleicht nicht auf dem Gebiet der Wirtschaft, aber im Bereich der Kultur und des Sports. “Für Spanien, einem schwer verletzten Spanien”: Cafebabel widmet dem Land, wie einst Antonio Machado (spanischer Lyriker), ein Spezial-Dossier.
Berliner Piratin Susanne Graf: „Wir haben Respekt, aber keine Angst!“
Sie ist seit den Wahlen im September die jüngste Abgeordnete des Berliner Parlaments, die einzige Frau ihrer Fraktion und Piratin. Im Café Meyerbeer sprechen wir über Datenschutz, den Umgang mit Fehlern in der Politik und warum die Frauenquote bei den Piraten nichts bringen würde. Aber zunächst heißt es: Abwarten und Cappucino trinken. Denn Susanne Graf ist eine begehrte Interviewpartnerin.
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Tunesien: „Die Demokratie hat sich zu Wort gemeldet.“
Noch gibt es kein offizielles Ergebnis der tunesischen Wahlen. Doch von Stunde zu Stunde wird die Tendenz deutlicher: Bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung vom letzten Sonntag geht der Sieg an die Ennahda, die Partei der gemäßigten Islamisten. Einer der Pioniere des digitalen Erwachens während der Jasminrevolution, Khelil Ben Osman, Mitglied des tunesischen Verbandes für Freiheiten im Internet, vertraut cafebabel.com seine Ansichten über diesen ersten großen Moment der Demokratie in Tunesien an.
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Jędrzej Wijas: Polnischer Kandidat mit Heavy Metal auf Wählerfang
Der Promovend der Polnischen Akademie der Wissenschaften ist Kandidat der sozialdemokratischen SLD [Bund der Demokratischen Linken; poln. Sojusz Lewicy Demokratycznej] für die polnischen Parlamentswahlen am 9. Oktober. In seinem Wahlwerbespot mit dem Namen 'Konkrete Message' grölt er seine politischen Ziele in die feiernde Heavy Metal Meute. Interview.
Polens PiS holt auf: Mit 7 Engeln für Kaczynski
Der polnische Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski galt bis vor kurzem noch als chancenlos bei den kommenden Parlamentswahlen am 9. Oktober 2011. Doch nun hat er überraschend bei den Umfragen aufgeholt. Ein Grund ist die neue Wahlkampagne der PiS, in der sieben attraktive Kandidatinnen der Partei ein vollkommen neues Image verleihen.
Medwedew: Mein Platz ist leer – ich wünsche mir den Putin her
Russlands Premier Wladimir Putin hat am Samstag seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen im kommenden März angekündigt. Der jetzige Kreml-Chef Dmitrij Medwedjew soll im Gegenzug Premier werden. Ein solcher Ämtertausch zementiert Kommentatoren zufolge den autoritären Staat und bedroht das Land mit politischem Stillstand.
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Die Qual der Bürgermeisterwahl: In was für einem Berlin wollen wir morgen leben?
Schaut man derzeit im herbstlichen Berlin nach oben in die Bäume, entdeckt man neben fallenden Laubblättern eine Unmenge von lächelnden, fordernden oder ernsten Gesichtern. Was wollen die bloß? Am 18. September 2011 sind Bürgermeisterwahlen in Berlin. Doch wen soll man nur wählen? Babel Berlin hat sich Wahlplakate, Parteiprogramme und Kandidaten näher angeschaut und leistet Entscheidungshilfe.
Drei Schwule und ein Christdemokrat: Die irischen Präsidentschaftswahlen 2011
Was haben ein 81-jähriger Sportkommentator, ein Diskussionsteilnehmer der Show Dragon’s Den [bedeutet soviel wie 'Drachenhöhle'] und ein international aktiver Schwulenrechtler gemeinsam? Sie alle sind gesetzt für die irischen Präsidentschaftswahlen. Während die aktuelle Regierung verbissen darum kämpft, das 'höchste Amt des Landes' für sich zu behalten, kocht die Öffentlichkeit vor Wut. Die Wahlen finden am 27. Oktober statt.
Politische Krise in Belgien: Weißer Rauch in Sicht?
In der nahen Vergangenheit wurden dem belgischen Kompromiss wieder schwere Schläge versetzt, sein Überleben hängt am seidenen Faden. Den Belgiern bleibt nun nur noch ihr berühmter Humor, um diese Situation mit einer Mischung aus Philosophie und Fatalismus zu bewältigen.
Empört: Unaufhaltsamer Ungehorsam in Europa
War es der Vorspann eines kontinentalen Aufbegehrens oder nur ein Schwertschlag ins Wasser? Seit der Bewegung vom « 15. Mai » ist ein Wind der Veränderung von Spanien aus über ganz Europa hinweggefegt. Im gleichen Maße wie der Schuldenberg des Landes hat sich auch die Inspiration der spanischen „Indignados“ wie ein Lauffeuer auf mehrere Länder verbreitet. Mit der öffentlichen Meinung im Rücken konnte die Bewegung die Politik zumindest ein bisschen ins Wanken bringen und zeigen, dass Politik auch fernab von Institutionen gemacht werden kann – wenn bisher auch mit nur wenig konkreten Vorschlägen. Gestern haben die Empörten die Puerta del Sol in Madrid geräumt. Einen Monat nach dem Beginn der Initiative #spanishrevolution veröffentlicht cafebabel.com ein Dossier, um Bilanz zu ziehen. Vox Pops, Standpunkte und Experten-Analysen zum unaufhaltsamen Ungehorsam in Europa.
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- Die Empörten: Linkspopulismus oder Armen-Politik?
- Proteste und Wahlpleite: „Spanier wacht auf, es ist Frühling!“
- Demokratie-Bewegung: Brüsseler 'Empörte' setzen auf populär
- 'Echte Demokatie jetzt': Von der #spanishrevolution zur #europeanrevolution
- José María Gil-Robles zur Spanish Revolution: „Europa war schon immer konservativ“
„Rating ‚Schrott‘“ für den neuen portugiesischen Premier Passos Coelho
Die Konservativen haben die Parlamentswahl in Portugal klar für sich entschieden. Der sozialistische Regierungschef José Sócrates wird von Pedro Passos Coelho abgelöst. Doch die europäische Presse zweifelt daran, ob er allein das gebeutelte Land aus der Krise führen kann und empfiehlt eine große Koalition.
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