Thema als RSS Europe on the ground
Europe on the ground
In Krisenzeiten ist selbst Paris solidarisch
Die Krise als Chance für eine demokratischere Wirtschaft, die dem Einzelnen, aber vor allem der Gemeinschaft Nutzen bringt: Junge Leute in Paris finden Lösungen auf der Grundlage von Gegenseitigkeit und Kooperation, ein Teil der Gesellschaft folgt ähnlichen Tendenzen und die Experten erklären, warum das so ist.
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Anderlecht, Molenbeek, Schaarbeek: Krimi-Pflaster in Brüssel
Die Zahl der Bagatelldelikte und die Arbeitslosenquote (17,6%) sind hoch in der Innenstadt von Brüssel, das eigentlich eine der niedrigsten Kriminalitätsraten in Europa vorweist. Trotzdem musste die Polizei am 15. Februar zwölf albanischstämmige Belgier verhaften, die mit einer kriminellen Bande in Verbindung gebracht werden. Andere Stadtteile sind ebenfalls als gefährlich eingestuft.
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‘Les Petits Riens’ in Brüssel: Soziales Netz in Krisenzeiten
Wenn in Zeiten der Wirtschaftskrise das Geld nicht mehr so locker sitzt, schnallt man den Gürtel enger - was Gebrauchtes muss her. Fündig wird man in Brüssel im Geschäft des Vereins Les Petits Riens. Dort findet man nicht nur günstige Möbel, Bücher oder Klamotten - für Obdachlose ist es ein Ort, an dem ihnen noch eine Chance gegeben wird.
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Jugendkultur in Bulgarien: Die Krise kommt uns nicht auf die Bühne
Eine neue Generation bulgarischer Künstler kämpft dafür, ihre Arbeiten inner- und außerhalb der Landesgrenzen zu zeigen - trotz knapper Mittel. Künstler erobern nach dem Umbruch der 1990er Jahre die kulturellen Bühnen ihres Landes zurück. Sie fordern von der Regierung mehr Transparenz und Maßnahmen, um neue Projekte anzuregen.
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Finanzkrise: Turin redet Tacheles
Die Mole Antonelliana repräsentiert Turin auf den Euro-Münzen. Das Wahrzeichen - ursprünglich als Synagoge geplant und heute Kino und Museum - steht symbolisch für die radikale wirtschaftliche und kulturelle Modernisierung der piemontesischen Hauptstadt. Turin pendelt in Zeiten der Wirtschaftskrise zwischen industrieller Vergangenheit und den Herausforderungen der Globalisierung, zwischen Integration und jungen Firmengründern, zwischen Slow Food Initiativen und dem unumstößlichen Fiat-Konzern. Der erste Stopp in unserer Reihe EUcrisis on the ground.
Sprung ins Kölnisch Wasser
Die deutsche Medien- und Schwulenmetropole, touristische und wirtschaftliche Drehscheibe Europas, spielt ein Versteckspiel. Diskret und stürmisch zugleich zählt Köln heute 60.000 Studenten, die gegen die europäischen Studienreformen auf die Straße gehen. Die rechtsextreme Partei Pro Köln verliert zunehmend an Wählerschaft, während die größte Gay Parade die Schwulenaktivisten des Landes herausfordert. Fünf Journalisten wagen im Rahmen des Projekts 'Europe on the ground' den Sprung ins kalte Kölnisch Wasser.
'Wende' wider Willen in Vilnius
Nostalgisch? Fast 20 Jahre nach der litauischen 'Wende' hat die europäische Kulturhauptstadt 2009 noch immer mit alten Dämonen zu kämpfen. Russische Symbole wurden gnadenlos ausradiert. Und trotzdem weht in puncto Energie weiterhin ein kühler Sowjetwind durch die baltische Republik. Weißrussische Studenten finden 4 Stunden von Minsk ihr Exil, während der heimische Brain Drain in Litauen nicht abreißt. Fünf Journalisten sind dem Clash der Kulturen im Rahmen des Projekts EUdebate on the ground auf den Grund gegangen.
Brüssel - hartes Stück Arbeit
Krise reimt sich auf Arbeitslosigkeit - besonders in unserer Generation. Brüssel wird Anfang Juni mit 33% Jugendarbeitslosigkeit in die Europawahlen gehen. Trotzdem bleibt die belgische Hauptstadt ein Eldorado für Praktikanten, berufliche Chancen in multinationalen Unternehmen und internationales Drehkreuz der Europapolitik. Prekarität, Sprachbarrieren und durchgearbeitete Nächte trüben jedoch das Bild der ‚busy‘ Business-Metropole. 5 Journalisten sind diesen Monat in unserem Reportageprojekt 'EUdebate on the Ground' in die europäische Hauptstadt abgetaucht.
Sevillas prekäre Pracht
Welche Menschen trifft man im Epizentrum von Südspanien mitten in der Semana Santa? Prekäre Parkwächter, die versuchen sich wieder in den Arbeitsalltag zu integrieren; nicht abbrechen wollende Immigrantenwellen trotz der EU-Rückführungsrichtlinie und eine linksextreme Bewegung in der Jugend als Reaktion auf die Krise. Vorbei scheinen die ruhmreichen Tage der Weltausstellung von '92, die mittlerweile verfallen scheint und architektonischen Wagnissen wie dem Cajasur Tower und der Metrolinie weichen musste. 5 europäische Journalisten berichten im Rahmen des Projekts EUdebate on the ground aus Sevilla.
