Städte
„Andere Europas“: Studentenvisionen abseits des EU-Mainstreams
In Krisenzeiten ist die Frage fast unausweichlich: Gibt es die Möglichkeit Europa auch anders zu denken: ein Europa jenseits der EU, ein Europa jenseits der herrschenden Visionen? Am Institut für Europäische Ethnologie untersuchten Studenten der Humboldt-Universität zu Berlin, was Europa auch außerhalb festgefahrener Denkmuster ausmacht. Der Halbgrieche Pantelis Pavlakidis ist Teil des Projektes „Andere Europas — Soziale Imaginationen in transnationalen Bewegungen und urbanen Öffentlichkeiten“. Auf cafebabel.com berichtet er, was die Studenten herausgefunden haben.
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Ljubljana in grün: Alles (Stern)schnuppe!
Werft mal einen Blick auf ein Satellitenbild bei Nacht und ihr werdet feststellen, dass der komplette Kontinent mit Ausnahme von Slowenien, das 2007 ein Gesetz zur Lichtverschmutzung eingeführt hat, erleuchtet ist. In puncto 'grün' scheint Ljubljana seine europäischen Nachbarn regelrecht zu überstrahlen. Kein Wunder, denn in nur 20 Minuten kann man in den Wäldern im Süden der Stadt schon auf (friedliche) Bärenjagd gehen. Auch wenn Slowenien nicht die gleichen Umweltprobleme wie manch andere europäische Metropole hat, so kann man doch sagen, dass 'grün' insbesondere den jungen Slowenen eher schnuppe ist. Die Politik und der lokale Aktivismus schrumpfen. Von den Straßen der Stadt in die Berge, die Ljubljana wie ein Korsett einzwängen, und in die Wälder, die sich wie Geschenkband um Ljubljana legen: Lest die 8. Staffel unseres Reportageprojekts Green Europe on the ground!
Frankreichs "Eingliederungs-Siedlungen": ein Hafen der Roma?
Vier Jahre nach ihrer Gründung in Frankreich werden die sogenannten „Eingliederungs-Siedlungen“ heute als vorbildliches politisches Projekt dargestellt. Europäische Vereinigungen zum Schutz von Minderheiten sind jedoch skeptisch, was ihren wohltätigen Nutzen angeht – und fahren damit fort, die Sorgen und den Ärger der in Europa am meisten diskriminierten Gemeinschaft öffentlich zu machen.
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Unruhen in Belfast 2010: Der Oranier-Orden marschiert wieder
Wieder mal schlechte Nachrichten aus dem Norden? An dritter Stelle, nach einem Autounfall im Land und dem Neuesten über die Wirtschaft, sendeten die Abendnachrichten in der Republik Irland einen Bericht über die jüngsten Ausschreitungen in den katholischen Vierteln von Belfast. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Friedensprozess von 1998 deuten die Unruhen auf Frustration und Perspektivlosigkeit in der nordirischen Bevölkerung hin.
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Auf der anderen Seite: Warschau-Praga
Kein Stadtviertel in Warschau verändert sich so rasant wie Praga. Künstler, Partygänger und Investoren zieht es ans rechte Weichselufer. Zwischen Alteingesessenen und Altbauten suchen sie vor allem eins: Authentizität.
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Studierendenproteste in Wien: Bologna stinkt!
Ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Studierendenproteste in Wien blicken die Betroffenen mit gemischten Gefühlen zurück - und kritisch in die Zukunft.
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WAMP - Budapester Design auf Erfolgskurs
Seit 2006 versammelt der Designermarkt in Budapest WAMP jeden Monat hunderte junge ungarische Designer, die ihre Kreationen einer immer größer werdenden Besuchermenge vorstellen wollen. Aber WAMP ist nicht einfach nur ein Netzwerk, das sich die Aufwertung der ungarischen Designerbranche zum Ziel gesetzt hat, sondern mittlerweile auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.
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Europa bloggt 'seine' Berliner Mauer
Am 9. November 2009, dem 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls, feiert die Eurogeneration eines der wichtigsten Ereignisse der europäischen Zeitgeschichte. 5 unserer Cityblogs - Sofia, Budapest, Turin, Straßburg und Istanbul - sprechen über virtuelle Mauern, die in ihren Ländern weiterhin existieren. Panorama.
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Sprung ins Kölnisch Wasser
Die deutsche Medien- und Schwulenmetropole, touristische und wirtschaftliche Drehscheibe Europas, spielt ein Versteckspiel. Diskret und stürmisch zugleich zählt Köln heute 60.000 Studenten, die gegen die europäischen Studienreformen auf die Straße gehen. Die rechtsextreme Partei Pro Köln verliert zunehmend an Wählerschaft, während die größte Gay Parade die Schwulenaktivisten des Landes herausfordert. Fünf Journalisten wagen im Rahmen des Projekts 'Europe on the ground' den Sprung ins kalte Kölnisch Wasser.
'Wende' wider Willen in Vilnius
Nostalgisch? Fast 20 Jahre nach der litauischen 'Wende' hat die europäische Kulturhauptstadt 2009 noch immer mit alten Dämonen zu kämpfen. Russische Symbole wurden gnadenlos ausradiert. Und trotzdem weht in puncto Energie weiterhin ein kühler Sowjetwind durch die baltische Republik. Weißrussische Studenten finden 4 Stunden von Minsk ihr Exil, während der heimische Brain Drain in Litauen nicht abreißt. Fünf Journalisten sind dem Clash der Kulturen im Rahmen des Projekts EUdebate on the ground auf den Grund gegangen.
