Beschäftigung
Generation Jobsuche: Verloren oder recycelbar?
In ganz Europa blicken junge Menschen zunehmend unsicher in die Zukunft: Krise verpflichtet, selbst die Gewieftesten müssen ihre Ambitionen auf kleinster Flamme köcheln lassen und sind gezwungen sich auf vagem Job-Terrain zu bewegen. So zum Beispiel die Geister, die sich - Voltaire war gestern! - mehr und mehr in der Wirtschaft umsehen. Um die Krise erfolgreich zu umschiffen, zögern andere Jobeinsteiger auch nicht, den Journalistenberuf für eine Stelle als Krankenschwester an den Nagel zu hängen…und finden sich schlussendlich in einer Situation wieder, die sie vollkommen ausfüllt. Genauso könnte der Slogan für unsere Generation lauten: Wir sind verloren, aber bedauern nichts.
Disney-Imperium: US-Unternehmen baut eine Stadt in Frankreich
Wie wär’s mit einem Abschluss von der Disney-Universität? Oder mit einem Bummel über den Disney-Boulevard, Shoppen in den Disney-Einkaufszentren, zum Abschluss noch ein Cappuccino am Disney-Platz? Ja, Sie können sich sogar in einem Disney-Krankenhaus die Mandeln herausnehmen lassen. Nur 30 Minuten von Paris entfernt errichtet das „Magic Kingdom“ eine Kitsch-Welt und tausende arbeitslose Europäer wittern eine Job-Chance.
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Welche Krise? Bulgariens Unternehmer auf der Überholspur
Bulgariens Wachstum hat sich etwas verlangsamt, aber nirgendwo so stark wie im Westen von Sofia. Von ihren korrupten Vorgängern übernahm die Koalitionsregierung eine nahezu leere Haushaltskasse. Im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation 2009 wurde die Unterstützung für Neuunternehmer gekürzt. Doch auch ohne den Finanzsegen setzen sich die Entschlossensten durch - Dörfer unterstützen Unternehmensgründungen, Studenten unterrichten Schüler in sozialer Fürsorge und Berater setzen sich für eine sozialorientierte Wirtschaft ein.
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Ab in die Selbständigkeit: Die Krise als Chance
Ohne fachkundige Beratung ein kleines Unternehmen zu gründen, ist wie ein Marathonlauf ohne vorheriges Training. Doch zum Glück gibt es den Europäischen Sozialfonds (ESF). Er finanziert Berater in „Unternehmensbrutkästen“ zur Vermittlung von Kontakten und Geldgebern. Ein Fallbeispiel aus Frankreich.
Expat-Geschichten: Illegal in New York jobben
Auch in Zeiten der Krise stirbt die Hoffnung zuletzt. Für Europäer, die das Abenteuer in Manhattan auf sich nehmen, bietet das Gastgewerbe schnelle und dank des Trinkgeldsystems gut bezahlte Jobs in New York City am Rande der Legalität.
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2009: Warum 67% der Iren “Ja” zum Vertrag von Lissabon gesagt haben
Am 2. Oktober segneten die Iren mit einem kräftigen Yes die notwendigen Verfassungsänderungen für den Lissabonvertrag ab. Das „überwältigende“ und „überzeugende“ Votum zerstreute die Ängste, das Referendum könne nur mit einer hauchdünnen Mehrheit bestritten werden und somit mangelndes Vertrauen der Iren in den demokratischen Prozess und die EU demonstrieren.
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Acts of Random Kindness Ltd: Nächstenliebe hat ihren Preis
„Es ist, als ob man sich das Kostüm eines Superhelden überstreift - nur, dass ihre Supermacht die Bereitschaft sein könnte, ihren Sitz im Bus aufzugeben“, sagt die Irish Times über die Gruppe, die Meetings auf Bäumen abhält. Die jungen Iren von Ark° verkaufen T-Shirts, in denen Menschen gute Taten vollbringen sollen. Einer der Gründer erklärt uns die Philosophie des Jungunternehmens.
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Frenchies sprechen Englisch auf "Balkan-Level"
Die Einstellungen aus dem 19. Jahrhundert gegenüber dem Lernen einer Fremdsprache hierzulande sind nicht nur eine Zeit-, sondern auch eine ungeheuerliche Geldverschwendung, meint ein junger Ire, der in Paris Englisch unterrichtet.
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Englisch? Ein echter Brüsseler spricht Niederländisch
Auf den Gehwegen von Brüssel dringt eine Vielzahl von Sprachen an unser Ohr. In dieser europäischen Stadt genügt es nicht, Englisch zu sprechen: die offizielle Zweisprachigkeit (Französisch, Flämisch) offenbart sich überall… vor allem in Stellenangeboten.
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Schwere Zeiten für die Generation "Erlebniskonsument"
Die Krise stellt junge Unternehmer in Brüssel vor neue Herausforderungen. Während ein Teil sehr gut ausgebildet ist, haben die Unqualifizierten zu kämpfen.
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Von kommunistischen Babys zu "Working Girls" aus dem Osten
Die Mädchen, die Mitte der 1980er Jahre in den ehemaligen kommunistischen Ländern geboren wurden, sind heute junge Frauen Mitte Zwanzig. Selbstbestimmt nutzen sie die Möglichkeiten, die sich mit dem Übergang ihres Landes zum Kapitalismus, der europäischen Erweiterung und der wirtschaftlichen Globalisierung bieten.
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Ungebrochener Einwandererstrom nach Sevilla, Spanien und Europa
Durch die Neuregelung des legalen und illegalen Aufenthaltsstatus‘ stehen die Rechte von Migranten als Arbeiter und Menschen auf dem Spiel.
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Zu den Europawahlen "haben Umweltschützer bessere Chancen als Banker"!
Vom 4. bis zum 7. Juni 2009 sind 360 Millionen Bürger aufgerufen, ihre 736 Vertreter ins EU-Parlament zu wählen. Wird bei dieser kontinentenumspannenden Wahl die Gelegenheit genutzt werden, um wahre politische Diskussionen über die Orientierung der gemeinschaftlichen Politik zu eröffnen? Wohl eher nicht.
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„Junge Europäer wären am liebsten Skandinavier“
Wie erleben junge Menschen ihre ersten Schritte auf dem europäischen Arbeitsmarkt? Ein Interview mit der Soziologin Cécile van de Velde, die den Übergang von der Uni zum Job in Spanien, Frankreich, Großbritannien und Dänemark untersucht hat.
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Inferno Klassenzimmer?
6,25 Millionen Lehrer in Europa halten die Ausbildung und damit die Zukunft junger Europäer in Händen. Ihre Arbeitsbedingungen und Gehälter können von Land zu Land stark variieren, nach einer Lehrerausbildung, die grundsätzlich immer falsch ausgerichtet und sowieso viel zu lang ist - darin zumindest sind sich die Europäer einig! Berufung? Junge Lehrer ergreifen das Wort.
Stressfalle Arbeitsplatz
Wird der Angestellte zum Sklaven von Maschinen und Stechuhr? Stress kehrt in das Räderwerk von Unternehmen ein und ist eines der Hauptthemen in französischen Medien.
Europas Praktikantenstadl
Sie nennen sich Génération Précaire oder Fairwork. Seit 2005 demonstrieren Europäer gegen die Ausnutzung von Praktikanten. Wie hat sich ihre Situation bis heute entwickelt?
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Sprungbrett Auslandsjob
Ob aus Jobmangel im eigenen Land oder dem Wunsch, seinen persönlichen Horizont zu erweitern: Immer mehr junge Jobeinsteiger zieht es berufstechnisch ins Ausland. Erfahrungsbericht von Susanne und Murat.
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Ab ins Ausland? 'Ein oft unterschätzter Bonus'
Daniel Porot ist Autor zahlreicher Karriere- und Bewerbungsratgeber für die Arbeitssuche auf dem europäischen Markt. Er unterrichtet an verschiedenen europäischen und amerikanischen Institutionen und Universitäten. Im Interview beschreibt er die Vorteile eines Auslandsaufenthalts.
Mobilität in Europa: Should I stay or should I go?
Eigentlich nicht anders zu erwarten: Wenn man junge Studenten dazu ermutigt, die Welt zu bereisen, bleiben viele - vom Reisevirus gepackt - in der neuen Heimat hängen.
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