Medien
Megaupload gegen SOPA/PIPA: Die Rache der Hacktivisten
Was ist wichtiger: Freies Internet oder Urheberrechte? Die zwei US-Gesetze SOPA und PIPA wollen das Netz zensieren und so die Piraterie stoppen. Die Justiz macht ernst: Die Plattform Megaupload wurde geschlossen, der Betreiber festgenommen. Wir erklären den Kampf ums Netz.
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Megaupload, FBI, Anonymous: Netz-Krieg ums Urheberrecht
Nach einem Rundumschlag der amerikanischen Justiz wurde die Internet-Plattform Megaupload geschlossen. Urheberrechtsstreit? Dritter Weltkrieg? Es gibt mehrere Interpretationen. Einige davon stellt ein Babelianer hier vor.
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Wojna: "Als russischer Aktivist bin ich mir nicht sicher, ob ich lange leben werde"
Der größte Teil der russischen Opposition befindet sich nachwievor außerhalb der Parlamente. Dazu gehört auch die Moskowiter 'Street-Art-Gang' Wojna. Das in den Medien weltweit als 'Shock-Performance-Gruppe', 'Skandalkunst-Truppe' oder 'Guerilla-Künstler' und 'Russlands Robin Hoods' bezeichnete Kollektiv treibt seit 2005 sein Unwesen. Im zweiten Teil des cafebabel.com-Interviews beschreiben die Jungs und Mädels von Wojna, wie gefährlich es sein kann heute Aktivist in Russland zu sein.
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Frieden: "2011 ruft uns in Erinnerung, dass Lösungen für Konflikte existieren"
Cathy Van Dorslaers Spezialität ist Konfliktprävention. Das Jahr 2011 hat die belgische Psychologin besonders bewegt. Von den demokratischen Forderungen über die Verwendung neuer Kommunikationskanäle erklärt sie cafebabel.com, warum 2011 unter dem Zeichen des Friedens stand.
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Zirkus Vereintes Russland: Hast Duma 'ne Stimme?
Am 4. Dezember wählen die Russen ihr neues Parlament. Während die Regierungspartei Vereintes Russland seit über einem Jahrzehnt die Zügel in der Hand hält, könnte ihre Mehrheit in der ersten Kammer (Staatsduma) 2011 zum ersten Mal schrumpfen. Der Erfolg der Zentrumspartei wird zweifelsohne ausschlaggebend für Wladimir Putins grandioses Comeback als russischer Präsident zu den Wahlen im März 2012 sein. Aber hinter den Kulissen dieses russischen Staatszirkus werden die kritischen Stimmen aus dem Orchester immer lauter. Nichts da mit ‚Klappe zu, Affe tot‘: Während 60% der Anhänger der Putin-Medwedew-Partei weiblich sind und ihre Beliebtheit auch bei jungen Leuten und in einer gestärkten Eurasischen Union steigt, wagen Studenten, Journalisten und Aktivisten zunehmend auch kritischere Töne – besonders im Netz. Ist die Zeit von ‚Brot und Zirkusspielen‘ nun vorbei? (Illustration: ©Kristof)
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Journalist Irakli Berulava: „Georgien hat die Chance der Rosenrevolution verspielt“
„Finster” – so beschreibt der Korrespondent von Reporter ohne Grenzen die Situation der Medien in den Ländern des Südkaukasus. Selbstzensur, Druck durch die Regierung und Rückschritte in der demokratischen Entwicklung nach der Rosenrevolution im Jahr 2003 machen aus journalistischer Tätigkeit ein wahres Minenfeld, so Irakli, der auch als Blogger, Filmregisseur und Produzent arbeitet.
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Berlusconitus interruptus
Silvio Berlusconi wartet sicherlich nur darauf, uns nächste Woche wieder einen Streich spielen zu können. Der Cavaliere träumt davon, sich vor dem italienischen Parlament mit einer Hand voll übergelaufener Abgeordneter zu brüsten, um seinen gestern angekündigten, ‚schrittweisen‘ Rücktritt zu dementieren. Den Medien, die das Ende einer Ära beschworen, wird er stolzer Brust entgegentreten. Und wir? Wir bedauern, dass wir uns zu Träumereien haben verleiten lassen. Doch dieses Szenario ist unwahrscheinlich: Die Märkte haben Italien in den finanziellen Abgrund getrieben und die Institutionen machen ein Festhalten an der Macht unmöglich. Berlusconi steht allein da, psychisch angeknackst, verlassen selbst von seinen treuesten Anhängern. 17 Jahre Antipolitik, Entgleisungen und Faux Pas haben Italien gereicht. Berlusconis Rückzieher kommt spät, aber besser als nie.
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Steve Jobs, Apple und die Umwelt: Der Wurm im Apfel
Während eine ganze Kollektion an Beweihräucherungen des am 6. Oktober verstorbenen Apple-Erfinders Steve Jobs im Netz die Runde macht, unterstreicht ein Babelianer, dass der Apple-Konzern aufgrund seiner umweltschädlichen Produkte und frenetischen Verkaufsstrategien vielleicht madiger ist, als wir denken.
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Gebt den Schwarzen Peter weiter, Murdoch und Brooks
Ein Freund sagte mir, "das Backe-backe-Spiel von Vater und Sohn war 'unterhaltsam' - Ich schiebe dir den schwarzen Peter zu, du schiebst ihn zurück... Schieb ihn hin, schieb ihn her, oh, und dann schieb ihn an die Konkurrenzzeitungen weiter, schließlich ist es eindeutig ihre Schuld. Und dann, schieb ihn News Of The World zu, denn wie können ein oder zwei Männer allein für eine SO große Firma verantwortlich sein?" Murdoch wurde ein "Schwarzer Peter" für die Deutschen und Polen, für die Franzosen und Italiener ist er eine "heiße Kartoffel" eines ethischen Medienskandals in Großbritannien.
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Abhörskandal: Murdoch-Orkan erschüttert Scotland Yard
Anti-Terror-Chef und Nummer 2. der Londoner Polizeibehörde Scotland Yard, John Yates, ist am Montag zurückgetreten und folgt damit seinem Vorgesetzten Paul Stephenson. Sie reagierten auf Korruptionsvorwürfe in der Abhör-Affäre um das Boulevardblatt News of the World von Rupert Murdoch. Die Presse sieht die nationale Sicherheit bedroht und fordert eine Reform von Scotland Yard.
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Café Frappé - eiskalter Gute Laune-Krisentrunk der Griechen
Wirtschaftskrise, Anarcho-Demonstrationen und Korruption auf allen Stufen gemischt mit einer gesunden Portion dolce farniente - nur die Griechen, die Sündenbocke Europas, konnten in ihrem typischen Café Frappé einen derartigen Mix kreieren.
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Bist Du ein "Pure Player"?
Frankeich: Zwei englische Wörtchen schippern unaufhaltsam in einem Land umher, wo man Anglizismen bisher eigentlich ganz gut vermieden hatte. Eine Ära von Internet-Businessmodellen bringt nun die Trendwende und konzentriert sich dabei besonders auf die französische und amerikanische Internetmedienlandschaft. Backgammon-Züge haben damit schon längst nichts mehr zu tun. Der Ausdruck der Woche.
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Der schwarze Ritter Orbán und sein Mediengesetz: Duell im EU-Parlament
Bei seiner Antrittsrede zum EU-Ratsvorsitz hat sich Ungarns Premier Viktor Orbán heftige Auseinandersetzungen mit EU-Parlamentariern geliefert. Sie hatten vor allem Ungarns Mediengesetz kritisiert. Orbáns Reaktion hat das Land in Misskredit gebracht, meinen Kommentatoren, halten die Kritik aber auch für überzogen und unglaubwürdig.
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Journalist in Montenegro sein: Punchingball, Missionare und Juckpulver
Körperliche oder gerichtliche Drohungen, unsichere Gehälter und fehlende Anerkennung: In einem Land, das es 2010 nur auf Platz 104 des von den "Reportern ohne Grenzen" erstellten Index der weltweiten Pressefreiheit schaffte, hält der Beruf des Journalisten so manche Tücken bereit. Ein Paradox unter vielen in Montenegro, denn zugleich ist der Journalist - mangels politischer Opposition - auch der einzige Vertreter des öffentlichen Interesses. Ein Treffen mit den montenegrinischen Journalisten von morgen.
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Ungarns Mediengesetz - keine Überraschung für Europa
Das „Mediengesetz“ wurde am 21. Dezember in Ungarn beschlossen und am 1. Januar 2011 eingeführt. Es ist nur ein Beispiel für einen alarmierenden Trend in Europa.
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Facebook, Krimis, DDR: Die Denunzianten kommen
Nach Herzenslust amüsiserten sich drei französische Angestellte auf ihrer Facebook-Pinnwand über die Vorgesetzten - kurz darauf wurde ihnen gekündigt. Zwischen beiden Ereignissen besteht ein logischer Zusammenhang in Form eines Denunzianten, der auf Facebook jedoch ihr „Freund“ war. Die Denunzianten: kaum ein gutes Drehbuch ohne sie...
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Je mehr Fernsehen, desto größer die Angst
Die europäischen Fernsehanstalten, allen voran die italienische, befassen sich weiterhin hauptsächlich mit den Themen Terrorismus und Kriminalität. Dabei wird vernachlässigt, dass sich die wirklichen Ängste der Menschen auf die wirtschaftliche Lage und den weltweiten Mangel an Arbeitsplätzen beziehen. Warum das so ist, versucht uns ein Bericht über die „Ängste der Europäer“ zu erklären.
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Terrorismus: reale Bedrohung oder "alter Hut"?
Rette sich wer kann! Das Königreich Saudi-Arabien hat Frankreich zu besonderer Wachsamkeit aufgerufen und Euronews berichtet von einer „terroristischen Bedrohung“. Und die Bedrohung ginge nicht etwa von irgendeiner x-beliebigen islamistischen Terrororganisation, sondern von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel aus, so der französische Innenminister Brice Hortefeux. Warum ist Europa derart durch den Terrorismus bedroht? Hat der britische Schriftsteller Percy Kemp vielleicht Recht, wenn er in der französischen Tageszeitung Libération behauptet, dass unsere Regierungen es vorziehen, wenn wir in einem permanenten Zustand der Angst leben? Ein Annäherungsversuch.
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Kontinentales (D)Englisch-Bashing
Das Englische bahnt sich schier unaufhaltsam seinen Weg in die Weltsprachen - allerdings nicht immer ohne Hindernisse. Nur die Deutschen tun sich mit dem Schutz der eigenen Sprache noch schwer.
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The Sound of Silvio - Berlusconi bleibt hetero
Wir haben es wirklich versucht. Schon längst wollten wir unsere 2009 ins Leben gerufene Minikolumne 'The Sound of Silvio' mit den besten Auswürfen des italienischen Premiers beendet haben. Aber wenn Silvio darauf besteht, uns weiterhin mit seinen smarten Aussagen zu amüsieren, werden wir ihm wohl den Gefallen tun: Zitat des Tages.
