Digitale Revolution von Breivik bis Khaled Said
Das Jahr 2011 hat es gezeigt: Die neuen Medien sind für politische Debatten auf der Grundlage von Ereignissen wie die Demonstrationen der Empörten in ganz Europa, die arabische Revolution oder das schreckliche Attentat in Norwegen im vergangenen Juli, unabdingbar. Politisches Engagement kann heute von allen und überall gezeigt werden. Aber ist diese Unmittelbarkeit mit unserem modernen Demokratieverständnis vereinbar?
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Facebook: Deutsche verbieten 'I like' Button, Spanier wollen 'disliken'
Das Bundesland Schleswig Holstein verkündete kürzlich, dass der beliebte 'I like'-Button von Facebook aus Datenschutzgründen auf hiesigen Webseiten abgeschafft werden soll. Websites, die den Link nicht vor Ende September entfernt haben, müssen mit einer Strafe von bis zu 50 000 Euro rechnen. Zuerst schlugen allerdings die Spanier Alarm!
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Die Empörten: Linkspopulismus oder Armen-Politik?
„Linkspopulismus“, urteilt die französische Zeitschrift Courrier International über die in Spanien entstandene ‚empörte‘ Bewegung. „Empörung, und dann?“, fragen andere. „Europäischer Frühling“ habe nichts mit „arabischem Frühling“ zu tun, empören sich dritte. Vier junge Europäer analysieren die Bewegung 15M, seine Ziele und Grenzen.
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'Echte Demokatie jetzt': Von der #spanishrevolution zur #europeanrevolution
Der 15. Mai hat sich zum 22. Mai gewandelt und wird auch nach der Wahl am Sonntag, bei der es im Großen und Ganzen günstig für Spaniens Konservative und ungünstig für den amtierenden Regierungschef Zapatero aussieht , kein Ende finden. Die ursprünglich spanischen Protest-Triebe, die nun auch in ganz Europa sprießen, lassen vermuten, dass die #Spanische Revolution früher oder später eine #Europäische Revolution werden könnte. Eine Europatour durch die Revoluzzer-Camps.
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Internet und Social Networking in Sarajevo: Reine Nervensache
Offen gibt die bosnische Hauptstadt ihre Wunden aus dem Krieg gegen Serbien (1992-1995) preis. Spuren von Bombeneinschlägen sind an Gebäuden und Straßen immer noch sichtbar. Aber wie steht es nach fünfzehn Jahren um die seelischen Wunden? Inmitten einer Flut von psychologischen Initiativen aus dem Ausland gibt es ein paar wenige private Psychologen und ein „Social-Networking-Internet-Café“: Die bosnische Gesellschaft ist entschlossen, ihre „Probleme im Café zu lösen“.
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Erasmus, 9-11, soziale Netzwerke: Die Ereignisse einer Generation, aber welcher?
Sie tippen schneller auf der Tastatur, als sie mit einem Stift schreiben können. Die Generation Einstein, Generation Google, Generation Y, eine weitere 'Verlorene Generation'… Sie zu beschreiben ist nicht einfach. Die jungen Leute zwischen 20 und 35 Jahren sind weltweit vernetzt und leben in einer Welt, die kaum noch etwas mit der ihrer Eltern gemein hat. Analysten und die von der ständigen Ungewissheit Betroffenen diskutieren die zentralen Themen, um diese nur schwer greifbare Generation verstehen zu können.
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Facebook, Krimis, DDR: Die Denunzianten kommen
Nach Herzenslust amüsiserten sich drei französische Angestellte auf ihrer Facebook-Pinnwand über die Vorgesetzten - kurz darauf wurde ihnen gekündigt. Zwischen beiden Ereignissen besteht ein logischer Zusammenhang in Form eines Denunzianten, der auf Facebook jedoch ihr „Freund“ war. Die Denunzianten: kaum ein gutes Drehbuch ohne sie...
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Foursquare: Ist ein Rabatt meine Freiheit wert?
In der Welt der sozialen Netzwerke dreht sich nicht alles nur um Facebook. Die Liste der Alternativen zu Mark Zuckerbergs gigantischem Unternehmen ist endlos; da gibt es z.B. Diaspora, ein aus der Asche des 'Quit Facebook Day' geborenes Netzwerk und Path, wo eine Freundesliste nicht mehr als 50 Einträge umfassen darf. Was all diesen alternativen Entwürfen gemein ist: Sie legen stärkeren Wert auf den Schutz der Privatsphäre. Ausnahme ist allerdings die Seite Foursquare, die ihren Usern Rabatte bietet, insofern diese ein bisschen ihrer Privatsphäre preisgeben.
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Privatsphäre in Europa: Mal geschützt, mal ausgenutzt
Um die informationelle Selbstbestimmung zu einem Recht zu machen, sollte die Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 die Gesetzgebung in den Mitgliedsstaaten harmonisieren. Mit ihren Klauseln gegen Zielgruppenmarketing und für ein „Recht auf digitales Vergessen“ dient die Richtlinie dem Schutz der Bürger vor einer exzessiven Nutzung ihrer persönlichen Daten. Doch gleichzeitig werden diese Daten gemäß nationaler Gesetze aus mehr oder minder offen gelegten Gründen genutzt: Fallstudien aus Deutschland, Italien und Frankreich.
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Gelbe Welle: Nicks 'Cleggmania' in Großbritannien
Seit 1918 ist der britische Premierminister entweder von der Labour-Partei oder den Konservativen gestellt worden, war entweder rot oder blau. Lange sah es so aus, als würde sich bei den Wahlen am 6. Mai 2010 daran nichts ändern. Nichts schien das Zweiparteiensystem in Frage zu stellen. Die Murdoch-Presse rührte für die Konservativen die Wahlwerbetrommel. Doch dann trat Nick Clegg, der Parteivorsitzende der Liberaldemokraten, auf den Plan.
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Gehirnwäsche in Europas Waschsalons
Mit myspace, facebook und co hat eine ganze Generation jede Scham fallengelassen und angefangen, ihr Privatleben in Szene zu setzen. Der Trend zur Enthüllung lässt sich aber nicht nur an der digitalen, sondern auch an urbanen Landkarten ablesen. In den Großstädten Europas finden sich immer mehr Räume, in denen Öffentliches und Privates vermischt wird: Eine Erkundung der Neigung junger Europäer, ihre schmutzige Wäsche öffentlich zu waschen.
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Weltfrauentag 2010: Europa bleibt weiterhin Testosteron-gesteuert
Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2010 enthüllte The European Women’s Lobby, dass die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in vielen Bereichen und überdies in ganz Europa fortbestehen. Wie ist die Lage im Internet, dem alternativen Freiheitsraum?
Das cafebabel-Unwort des Jahres 2009
Es ist wieder so weit - die Jahreswende steht vor der Tür. 2009 in einem (Un)wort zusammenfassen? Keine leichte Aufgabe. Das cafebabel-Team hat es trotzdem versucht.
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Polens Erinnerungskultur 2.0 - Holocaust-Opfer auf Facebook
Ein Holocaust-Opfer wurde auf Facebook virtuell zum Leben erweckt. Die Erzählungen über Krieg und Verfolgung anhand der Geschichte eines kleinen Jungen sollen die junge Generation erreichen.
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Facebook? Nein danke!
Mehr als 250 Millionen Menschen, 100 Millionen davon allein in Europa, sind dem Charme von Facebook erlegen. Eine Zahl, die allerdings bald schon veraltet sein dürfte, da sich pro Woche mehr als 5 Millionen neue Nutzer anmelden. Doch immer mehr Menschen ziehen einen Schlussstrich unter ihre Beziehung mit dem Giganten aus Palo Alto (einer Kleinstadt im Silicon Valley; A.d.R.).
Wahlen im Iran: Facebook, Fights und First Ladies
Die reformistischen Kandidaten der iranischen Opposition wissen, dass sie die Wähler mobilisieren müssen, um Mahmud Ahmadinedschad zu den Präsidentschaftswahlen am 12. Juni aus dem Amt zu heben. Ob SMS-Kampagnen oder grüne Bänder - alle modernen Kommunikationsmittel sind recht. Doch wie stehen die reellen Chancen?
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Facebook-Junkfood gegen Krisenbudget
Die berühmteste Social Networking Plattform der Welt hat ihre ganz eigene kulinarische Antwort auf die Krise.
