Zensur
Freiheit im Internet: Bald ad ACTA?
In Tokio haben EU-Vertreter und 22 von 27 Mitgliedstaaten der Union am 26. Januar das weltweit ausgehandelte Abkommen gegen Produktpiraterie (‘anti-counterfeiting trade agreement’) ACTA unterzeichnet. Europäische Bürger fühlen sich ihrer Rechte beschnitten und fürchten Zensur im 'Internet' - ein Wort, das nicht einmal im Vertrag erwähnt wird. Besonders in Polen machten sich Bürger gegen ACTA stark.
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Ungarisches Mediengesetz: Frankreich sollte nicht mit Steinen werfen...
Gegen Augustin Scalbert, Journalist für die Informationsseite Rue89, wurde am 11. Juni 2010 von der französischen Justiz ein Verfahren eingeleitet, weil er ein Video von Nicolas Sarkozy veröffentlicht hatte, das diesen vor vermeintlich ausgeschalteten Kameras zeigte. Er muss zur Zeit mit 5 Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe in Höhe von 375.000 Euro rechnen. Als ich ihn in Paris interviewte, hatte er gerade eine Mail des Journalisten Guillaume Dasquié erhalten, dessen Fall ganz genau in das Schema des ungarischen Mediengesetzes passt … und das mitten in Frankreich! Eine kleine Vergleichsübung zwischen Frankreich und Ungarn.
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Neues Monstrum Medienkontrolle: Schlechter Start für Ratspräsident Ungarn
Die rechtskonservative Regierung Ungarns hat in der Nacht zum Dienstag ein restriktives Mediengesetz verabschiedet. Eine neue Behörde kontrolliert ab Januar sowohl die öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosender als auch private Medien. Der Angriff auf die Pressefreiheit ist nach Ansicht von Kommentatoren ein denkbar schlechter Start in Ungarns EU-Ratspräsidentschaft.
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LeWeb: WikiLeaks und der Cyber-Krieg zu Gast im Mekka des World Wide Web
Schillernde Neonbeleuchtung, eine ungewöhnlich hohe Dichte von Start-Up-Unternehmen, unzählige Blogger, und natürlich die ganz Großen des internationalen Internetgeschäfts. Das alles zeichnet die Konferenz LeWeb als innovatives Gipfeltreffen des weltweiten Online-Business aus. Dieses Jahr aber, am 8. und 9. Dezember, stehen Julian Assange und der jüngst von seinen Anhängern ausgerufene Cyber-Krieg im Mittelpunkt der Diskussion. Ein Babelianer berichtet vom Ort des Geschehens.
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UNESCO-Medienexperte: "WikiLeaks fördert einen positiven Ansatz zu mehr Transparenz"
In ihrer Verfassung versichert die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), dass sie freien Ideen- und Meinungsaustausch durch Wort und Bild unterstützt. Muss man stutzig werden, dass die UNESCO nicht öffentlich zur Affäre WikiLeaks Stellung bezogen hat? Ein Medienexperte und Angestellter der Organisation, der anonym bleiben möchte, erklärt cafebabel.com die Gründe für das Schweigen.
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Märtyrer Assange? Umstrittene Verhaftung des WikiLeaks-Gründers
WikiLeaks-Chef Julian Assange ist am Dienstag in London wegen Vergewaltigungsvorwürfen verhaftet worden. Kommentatoren vermuten dahinter den Druck der USA, die Assange wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente abstrafen wollen.
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Ars Homo Erotica: "Die Toilette ins Warschauer Nationalmuseum bringen"
Zur Warschauer EuroPride, die am 17. Juli stattfand, spricht der Kurator der Ausstellung Ars Homo Erotica, Pawel Leszkowicz, über lesbische Kunst und Schläge ins Gesicht des Betrachters. Warum die Kunst und das größte Museum der polnischen Hauptstadt einen lebendigen Nerv der Demokratie darstellen.
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Antwort auf Berlusconis Medienmonopol: Italien geht ins Internet
In Italien wurden vor den wichtigen Regionalwahlen Ende März die politische Sendeformate im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgesetzt. Statt zu Demonstrationen aufzurufen, zogen einige Journalisten unter dem Namen Rai per una notte einfach mit ihrer Sendung ins Internet. Vom Versuch die staatliche Zensur über das Internet zu unterlaufen.
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Kriselt Bruni-Sarkozy oder die französische Presse?
Das Twitter-Gerücht um die eventuellen Fremd-Liebeleien des französischen Präsidentenpaares hat besonders das Interesse europäischer Medien geweckt. Die französische Presse hielt sich ihrerseits eher bedeckt. Kann die europäische Information nationale Zensur-Praktiken entlarven?
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Iran: Mit Schirin Ebadi, Twitter und Facebook gegen die staatliche Zensur
Mitte Januar besuchte die iranische Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin (2003) Schirin Ebadi Spanien. In Madrid berichtete sie von der aktuellen Protestbewegung in ihrem Heimatland, die seit den Wahlen vom Juni 2009 einen neuen Präsidenten fordert und mit allen Mitteln der Technik versucht, Menschenrechtsverletzungen und die strenge staatliche Zensur zu entlarven.
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Gastland China: "Keine Tabus" zur Frankfurter Buchmesse
In Frankfurt beginnt am heutigen Mittwoch die Buchmesse mit dem diesjährigen Gastland China.
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Papigate: Die "Show Girls" Politik der Ära Berlusconi
Italien im Hochsommer 2009. Seit ein paar Monaten ist das schönste Land der Erde wie gelähmt: Die Papigate-Affäre, wie die Italiener den Sexskandal um ihren amtierenden Premierminister, der sich laut Aussage seiner Ex-Frau mit Minderjährigen vergnüge, nennen, hält das Land weiterhin in Atem. Eine Demokratie vor dem politischen Selbstmord.
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Journalistenstimmen ohne Stimmrecht
Die Tinte, die die Demokratie am Leben hält, ist am austrocknen. Durch prekäre Arbeitsverhältnisse in die Ecke gedrängt, trauen sich Journalisten kaum mehr gegen die eigenen Gönner, die großen Kommunikationsunternehmen auszusagen - durch die ökonomische Krise im Mediensektor wird die Öffentlichkeit auf alarmierende Weise mehr und mehr in ihrem Informationsrecht beschnitten.
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Wahlen im Iran: Facebook, Fights und First Ladies
Die reformistischen Kandidaten der iranischen Opposition wissen, dass sie die Wähler mobilisieren müssen, um Mahmud Ahmadinedschad zu den Präsidentschaftswahlen am 12. Juni aus dem Amt zu heben. Ob SMS-Kampagnen oder grüne Bänder - alle modernen Kommunikationsmittel sind recht. Doch wie stehen die reellen Chancen?
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Parlorama.eu öffnet trotz Drohungen von Europarlamentariern wieder
Trotz der Schließung der Webseite auf Druck einiger Europarlamentarier, wird parlorama.eu, auf der die Anwesenheit der MdEPs zu den Parlamentssitzungen aufgelistet und benotet wird, nächste Woche wieder online gehen.
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Medienfreiheit ade: Eutelsat legt Sender in China auf Eis
Am Vorabend der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking forderte der unabhängige Fernsehkanal New Tang Dynasty (NTD-TV) seine Ausstrahlungsrechte zurück. Sie waren am 16. Juni durch den europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat unterbrochen worden.
