Roma
Litauen: Die Roma von Kirtimai tauschen Drogen gegen Bildung
In Litauen leben nur etwa 3000 Roma. Aber genau diese 0,1% der Bevölkerung scheinen dennoch bedeutsam genug, um als Sündenbock für das krisengeschüttelte Land herzuhalten. Aber in einem Vorort von Vilnius - in Kirtimai - zwischen Holzmangel, Drogenhandel und Marginalisierung - helfen Romualda, Svetlana, Konstantin und Konsela das 'Dealer, Diebe und Arbeitslosen'-Image der Roma-Gemeinde endlich abzuschütteln.
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Unterwegs in den Roma-Lagern von Rom
Zwischen einem als „Beispiel sozialer Inklusion“ bezeichneten Roma-Lager und einem Waschsalon, der symbolisch für den "Multikulturalismus" in Rom steht, wiegen die Probleme der italienischen Roma-Bevölkerung weiterhin schwer.
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Doku 'Our School': Diskriminierung von Roma-Kindern trotz EU-Fonds
Vier Jahre lang begleiteten die Regisseurinnen Mona Nicoară und Miruna Coca-Cozma drei Roma-Kinder in einem kleinen rumänischen Dorf mit der Kamera. Der Film, der ursprünglich ihre erfolgreiche Integration präsentieren sollte, zeigt schlussendlich die Realität: ethnische Trennung.
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Kleines Geld, große Dinge: 4 Film- und Kunstinitiativen made in Kosovo
Das Wirtschaftsklima im Land ermöglicht die Finanzierung eines einzigen Films durch das hiesige Centre for Cinematography. Auch Ausstellungsräume sind knapp. Junge Kosovaren, die sich der Kunst verschrieben haben, arbeiten deshalb dort, wo sie denken gebraucht zu werden - in der Gesellschaft, mit Menschen wie ihnen.
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Montenegro: Hinter der Korruption - die Jugend!
Ein eventueller EU-Beitritt, ein Rücktritt des Premierministers, ständige Korruptionsvorwürfe und mafiöse Aktivitäten des selben Premiers, Milo Ðukanović, der erste Schnee seit Ewigkeiten, Flüchtlinge aus dem Kosovo, die deshalb in heruntergekommenen Baracken frieren, freiwillige Roma, die diesen Leuten mit ihren Aktivitäten versuchen zu helfen, Politiken, die Journalisten dir Arbeit schier unmöglich machen, junge Journalisten, die sich fragen, warum sie sich für ihren zukünftigen Beruf entschieden haben in einem Land, das den 105. Platz auf dem Pressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen einnimmt. All das, in Texten und Bildern, in unserem Dossier Orient Express Reporter aus Podgorica, Montenegro.
Roma in Frankreich: Im Europäischen Parlament wird der Ton schärfer
Die verschärfte Politik der französischen Regierung, die seit diesem Sommer die Auflösung von Roma-Lagern sowie die Abschiebung von deren Bewohnern in ihre Heimatländer angeordnet hat, führte in Frankreich zu heftigen Debatten. Die Reaktionen auf europäischer Ebene hingegen waren zuerst einmal ungleich diskreter.
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EU-Rede ohne Roma: Barrosos schwache Kür!
Erstmals hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso eine Rede zur Lage der Union gehalten. Die mit Spannung erwartete Rede vor dem Europäischen Parlament in Straßburg am Dienstag hat die Hoffnungen auf eine stärkere Führung der EU jedoch nicht erfüllt, meint die Presse.
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Esma Redžepova: "Königin des Roma-Gesangs"
Mit ihrer Kapelle tourt Esma Redžepova, Mazedonierin und ihres Zeichens „Königin des Roma-Gesangs“ unermüdlich um den Globus. Mehr als 15.000 Konzerte hat sie gegeben, 20 Alben aufgenommen. Im Rahmen eines Auftritts beim Festival Sin Fronteras im Cabaret Sauvage brachte Redžepova auch ein wenig Roma-Kultur nach Paris. Begegnung mit einer Frau, die Schranken niederreißt.
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Frankreichs "Eingliederungs-Siedlungen": ein Hafen der Roma?
Vier Jahre nach ihrer Gründung in Frankreich werden die sogenannten „Eingliederungs-Siedlungen“ heute als vorbildliches politisches Projekt dargestellt. Europäische Vereinigungen zum Schutz von Minderheiten sind jedoch skeptisch, was ihren wohltätigen Nutzen angeht – und fahren damit fort, die Sorgen und den Ärger der in Europa am meisten diskriminierten Gemeinschaft öffentlich zu machen.
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Rassist, wer ich?
Es ist oft nur eine schmale Gratwanderung zwischen Stammtischwitz und rassistischer Entgleisung. Zu Zeiten, in denen die Ablehnung des Anderen - des Sündenbocks - in allen vier Ecken des Kontinents immer lauter wird, kann eine Übung in europäischer Selbstkritik nicht schaden. Denn selbst unter Europäern ist der tägliche Rassismus gang und gäbe.
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Bürgerkrieg, und niemand sieht hin: Budapests zivile Knospen gegen Rechts
In wenigen Wochen wird Ungarn rechts, gar rechtsextrem wählen. Nur eine Handvoll Aktivisten schwimmen in Ungarn gegen den immer stärkeren Rechtsdrall an. Aber selbst diese driften auseinander oder haben den Glauben in die Politik komplett über Bord geworfen.
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Rechtsextremismus und völkisches Denken in Ungarn: "Ein irrsinniges Gewaltpotenzial"
Der Rechtsruck in der ungarischen Politik ist besorgniserregend. Trotz des Verbots von 2009, zieht die paramilitärische Ungarische Garde der Jobbik weiter durch das Land und hetzt im Namen des Großungarntums gegen Juden und Zigeunerkriminalität. Den Rechtskonservativen (Fidesz) und Rechtsextremisten (Jobbik) ist der Wahlsieg im April nahezu sicher. Magdalena Marsovszky, deutsch-ungarische Kulturwissenschaftlerin mit den Schwerpunktthemen Antisemitismus und Rechtsextremismus in Ungarn, geht dem völkischen Denken ihres Heimatlandes auf den Grund.
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Roma: Europas Gesetz gegen Rassismus
Bereits am 28. November gab Jacques Barrot, Vizepräsident der Kommission sowie EU-Kommissar für Freiheit, Sicherheit und Recht, seine Zustimmung zu einer Rahmenvereinbarung zum Thema Rassismus. Es wird jedoch noch zwei Jahre dauern, bis diese Entscheidungen in die nationalen Gesetzgebungen integriert werden.
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Klassen für Ausländer in Italien: Rückkehr der Rassengesetze?
Der Antrag der fremdenfeindlichen Partei Lega Nord, Klassen für Immigrantenkinder, so genannte 'Integrationsklassen', zu schaffen, wurde im Oktober mit 256 Ja-Stimmen und 246 Enthaltungen angenommen. Ein Meinungsbericht von Roberto Malini, Mitglied von EveryOne, einer Organisation, die gegen die Diskriminierung und für die Menschenrechte kämpft.
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Expresso: Roma oder Rroma?
'Expresso' des Vorsitzenden des französischen Vereins Die Stimme der R(r)oma (La voix des Rroms), Saimir Mile, der erklärt, warum die europäischen Medien eher von "Rroma" mit Doppel-r sprechen sollten. Ein linguistischer Zankapfel.
EU um eine Verbesserung der Situation der Roma bemüht
Am 16. September findet der erste EU-Gipfel statt, der sich mit dem Schicksal der Roma beschäftigt. Das Ziel dieses politischen Treffens, das von einer Koalition verschiedener Nichtregierungsorganisationen angeregt wurde, ist eine globale Politik auf den Weg zu bringen, die in der Lage ist, die Situation der größten ethnischen Minderheit Europas zu verbessern.
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Neapel: Operation "Soldaten in der City"
In Italien wird derzeit erwägt, den Polizeistreifen in den Städten Militär zur Seite zu stellen. Wohlgemerkt, eine Überlegung, die im Europa von heute recht ungewöhnlich anmutet.
Italien: Wer hat Angst vorm bösen Zigeuner?
Überfälle, Personenkarteien, Räumungen illegaler Barackenlager und gefälschte Entführungen. In Italien wächst die Anti-Roma-Psychose. Wir sprachen über das Problem mit dem Verband EveryOne, der sich für Minderheiten in Europa einsetzt.
