Einwanderung
Multikulturelles Italien: Cocktail aus Rom
Ist Italien rassistisch? Nach dem Mord an zwei Senegalesen in Florenz im Dezember 2011, wirft die internationale Presse mit fingerzeigenden Vorwürfen um sich. Cafebabel.com möchte sich dem nicht anschließen. 5 Journalisten on the ground in Rom bevorzugen es von einem multikulturellen Fingerabdruck einer Nation zu sprechen, die heute 5,4 Millionen außereuropäische Einwanderer zählt. Nicht alles ist rosig, ganz klar! Die Roma in Italien kämpfen weiterhin für eine Zukunft, die diesen Namen verdient; die schlauen Köpfe drehen Italien krisenbedingt zunehmend den Rücken. Einwanderer der 2. Genration sind sich aber der gesellschaftlichen Rolle bewusst, die ihr Background mit sich bringt. All diese Geschichten spielen sich in Rom meistens rund um den melting pot der Piazza Vittorio ab. Von dort aus schlägt Euch cafebabel.com diesen römischen Cocktail vor, der eher zum Umarmen der ‚anderen Kultur‘ denn zu reißerischen Titeln verleiten soll. (Foto ©Ehsan Maleki)
Guéant geht um: Frankreich macht Schotten für ausländische Studenten dicht
Reiht sich die so genannte 'Circulaire Guéant', die für Frankreich extrem rufschädigend wirkt, in eine längerfristige Politik des Abschottens ein oder ist sie pure Strategie für die Präsidentschaftswahlen im kommenden April - auf Kosten ausländischer Studenten, die seit mehreren Monaten die Heimreise antreten müssen?
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50 Jahre Almanya - Türkye: Gekommen um zu bleiben?
50 Jahre ist es am 30. Oktober her: Hunderte Türken kamen nach Deutschland, um dort zu arbeiten - die so genannten “Gastarbeiter”. Dieses Anwerbeabkommen sollte die deutsche Gesellschaft verändern. Der Plan der deutschen Regierung sah die türkischen Migranten lediglich als Ersatz für den Arbeitskräftemangel in Deutschland vor. “Man hat Arbeitskräfte gerufen und es kamen Menschen”, fasste der Schriftsteller Max Frisch 1965 zusammen. Und was ist geblieben? Heute ist die Integrationsdebatte ins Stocken geraten, Menschen mit Migrationshintergrund werden auch in dritter Generation noch als Ausländer beschimpft und das Islam-Bashing in aller Öffentlichkeit ist seit Sarrazin auch wieder salonfähiger geworden. Müssen wir in puncto Multikulti komplett umdenken?
Liv Holm Andersen: "Griechenland nicht unser System aufzwingen, nur weil es in Skandinavien funktioniert"
Wenn sie redet oder lacht, verwendet sie eine mediterrane Gestik. Sie spricht auch ein bisschen Griechisch. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Die 24-jährige Liv Holm Andersen ist eine der jüngsten Politikerinnen Dänemarks und war zu den dänischen Parlamentswahlen am 15. September Kandidatin für die zweitkleinste Partei des skandinavischen Landes, die Radikale Venstre. In Athen unterhalten wir uns über Europa, den Balkan und darüber, wie man von Spanien lernen kann.
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Çarshia: Unterwegs in Skopjes albanischem Viertel
Es gibt bedeutende Spuren der Geschichte zwischen Albaniern und Mazedoniern, Zeichen des Überlebens und Wiederauflebens nach den Balkankriegen. Eine Spurensuche in Skopjes albanischem Viertel Çarshia.
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Beware of Burschenschaften in Europa
Der Skandal war vorprogrammiert: Mitte Juni hatte die Bonner Burschenschaft bei ihrem Dachverband (DB) beantragt, die deutsche Abstammung als Aufnahmekriterium für die sagenumwobenen Studentenverbindungen festzuschreiben. Der Auslöser: Ein Mannheimer Bund hatte eine Person chinesischer Abstammung aufgenommen. Dieser Vorfall rückt Burschenschaften, denen die Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut unterstellt wird, erneut in negatives Licht. Anlass für cafebabel.com, das Phänomen genauer unter die Lupe zu nehmen.
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Reinfall deutscher Integrationstest: Kanzler Angelo und sein Vorgänger Hitler
Er integriert sich dadurch, dass er mit den Nachbarn Bier trinkt und seine Frau schon seit zwei Monaten nicht mehr geschlagen hat. Von einem Mauerfall in Deutschland hat er nie gehört und für die Hauptstadt seines Landes hält er Luxemburg. Innerhalb von 2 Wochen ist das Video des blonden Schnurrbartträgers zum deutschen Web-Schlager geworden. Bereits 3,5 Millionen Menschen haben geklickt. Sie streiten jetzt darüber, ob man den jungen Migranten ausweisen oder für einen Oscar nominieren soll und merken dabei nicht, dass man der gescheiterten deutschen Integrationspolitik den Spiegel vorhält.
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Choreografin Constanza Macras: Über die Traumata Europas hinwegtanzen
Immigration, Müll und Großstädte: Constanza Macras ist eigentlich keine Soziologin, sondern Tänzerin und Choreografin. Aber die Stücke, die sie mit ihrer Gruppe Dorky Park inszeniert, reagieren dennoch auf die großen Diskussionen, die unsere europäischen, vom Umbruch gebeutelten Gesellschaften beschäftigen. Ein Treffen mit der Wahlberlinerin während des deutsch-französischen Festivals für Bühnenkunst Perspectives in Saarbrücken.
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Von Rechtspopulisten und 'echten Europäern'
Die “Perussuomalaiset" (Basisfinnen oder Wahre Finnen), nationalistische und euroskeptische Partei sowie dritte politische Kraft in Finnland - eine nordische Ausnahme? Glaubt man Marine Le Pen, der Parteichefin der rechtspopulistischen Front National in Frankreich, den “Indigenous Britons” (eingeborenen Briten) oder der Lega Nord in Italien, wird Europa mehr als jemals zuvor von “puren” Europäern bewohnt. Das zumindest wollen sie uns glauben machen, um einigen die Lust am Bleiben kräftig zu verderben.
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Ruhe in Frieden: Europäische Solidarität in Zeiten des Arabischen Frühlings
Die mehreren tausend tunesischen Migranten, die in den letzten Wochen europäischen Boden betreten haben, wurden Anlass scharfer Kampfansagen, vor allem seitens Frankreichs und Italiens. Die zwei Länder trafen sich Ende April, um eine Reform des Schengen-Abkommens – Garant des freien Personenverkehrs innerhalb des Schengen-Raums – anzustoßen. In vier Schritten hinterfragt cafebabel.com die ablehnende Haltung Europas gegenüber Individuen, deren revolutionäre Verdienste man gestern noch rühmte.
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Placebo Mittelmeerunion: Wegducker EU lässt Italien im Stich
Die EU hat Vorwürfe Italiens zurückgewiesen, sie helfe dem Land nicht beim Umgang mit den mehr als 5.000 tunesischen Flüchtlingen auf der Insel Lampedusa. Die Union unterstützt die südlichen Aufnahmeländer generell zu wenig, bemängeln Kommentatoren und fordern eine gemeinsame Migrationspolitik für Europa.
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Multikulti-Paare: Wenn Amor nach Papieren fragt
„Les Amoureux au Ban Public" (auf Deutsch in etwa: „Liebende auf der Anklagebank") ist ein Verein, der sich für die Rechte von Paaren einsetzt, in denen ein Partner Franzose und der andere Ausländer ist. Zum Valentinstag organisierte der Verein einen Ball, bei dem alles zur Musik tanzte. Doch die Stimmung wird von der kürzlichen Verabschiedung einer EU-Richtlinie getrübt, deren Inhalt die Rechte gemischter Paare bedroht.
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Nach Merkel: Cameron giftet gegen Multikulti
Der britische Premier David Cameron sieht im Multikulturalismus eine der Ursachen für das Problem seines Landes mit radikalen Islamisten und forderte auf der Münchner Sicherheitskonferenz einen "muskulöseren Liberalismus". Die Presse lobt vorsichtig seine Ziele, kritisiert aber massiv seinen Weg, der rechtsradikale Ansichten aufwerte.
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Diskriminierung in Deutschland: Dann geh' doch nach Korea
Längst ist die Einwanderungsoase Deutschland zur Legende geworden. Bereits seit mehreren Jahren verlassen mehr Menschen das Land als tatsächlich ankommen. Unter ihnen bestausgebildete junge Deutsche, die dem Land wegen Diskriminierung den Rücken kehren.
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Citronhalvmåne: Zitronenkuchen für dänische Rechtspopulisten
Die Volksrevolution in Dänemark steht 2010 unter dem Stern der Zitrone. Der beliebte "Citronhalvmåne", ein dänischer Zitronenkuchen, wird in Dutzenden an die Büros der dänischen Rechtspopulisten der Dansk Folkeparti als Zeichen des Protestes hinsichtlich derenEinwanderungspolitik geschickt. Ironischerweise ist die halbmondartige Form ebenso ein muslimisches Symbol - das perfekte Geschenk zum Ramadan?
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Die "Brückenbauer" kommen: Ausbildung von Imamen in Deutschland
Islamkritiker Thilo Sarrazin sieht überall 'Kopftuchmädchen', Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fordert eine deutsche 'Leitkultur'. Man wird den Eindruck nicht los: Das Problem lautet 'Islam' - und es betrifft vor allem die gesellschaftliche Ebene. In Münster, Osnabrück und Tübingen sollen, so Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), ab dem Wintersemester 2011 nun erstmals Imame und islamische Religionslehrer an deutschen Hochschulen ausgebildet werden. Bisher existierten keine anerkannten Ausbildungen. Kann der Islam so tatsächlich zu einem integralen Bestandteil deutscher Kultur werden?
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Willkomen bei den 'Beurgeois': Wenn die Gänseleber halal wird
Durch das Fest des Fastenbrechens erhält der Ramadan einen besonderen Höhepunkt. Auf dem politischen Parkett Frankreichs jagt derzeit eine Anti-Islamhetze die andere. In der Wirtschaft hingegen entwickelt sich ein ungewöhnlicher neuer Markt: „Premium“-Halal. Sein Zielpublikum sind die sogenannten „Beurgeois“, junge Führungskader mit maghrebinischer Herkunft. Sie verfügen scheinbar über alle Trümpfe, um als Modelle einer gelungenen Immigration herzuhalten. Nur das Medienecho lässt noch zu wünschen übrig.
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Integration laut Angela Merkel: Multikulti gescheitert, aber Islam Teil von Deutschland
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat am Samstag die "Multikulti"-Gesellschaft für gescheitert erklärt. In der Integrationsdebatte empfehlen Kommentatoren, dass sich Einwanderer und Aufnahmegesellschaften gleichermaßen anstrengen müssten, sonst profitiere die extreme Rechte.
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Giovanni di Lorenzo: "Berlin - die einzige Stadt der Welt mit einer dominierenden Arbeiterkultur"
Die Berliner Wetterkapriolen können einem auf den Wecker fallen. Doch vielleicht ist das gerade der richtige Zeitpunkt für ein Interview mit einem Italiener, der in Schweden geboren wurde und heute als Chefredakteur der Zeit zu den besten deutschen Journalisten zählt.
'Deutschland schafft sich ab': Thilo Sarrazin provoziert Muslime
Das Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin, hat am Montag in Berlin sein islamkritisches Buch Deutschland schafft sich ab vorgestellt. Der Vergleich zum holländischen Rechtspopulisten Geert Wilders liegt nahe, auch wenn Sarrazin die Parallele energisch ablehnt. Kritik an Deutschlands Integrationspolitik ist legitim, meint Europas Presse, sofern keine Muslime verletzt werden.
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