Immigration
Europas Tag ohne Einwanderer
Am 1. Marz 2010 findet in Italien und Frankreich der „Tag ohne Einwanderer“ statt, an dem die Arbeitsbedingungen illegaler Immigranten in den beiden Ländern angeprangert werden sollen. Für cafebabel.com die Gelegenheit, um auf die europäischen Willkommenspolitiken seit der vom Europaparlament im Juni 2008 abgesegneten „Richtlinie der Schande“ zurück zu kommen. Unsere Reportagen in Griechenland, Holland oder Italien zeigen die verschiedenen Facetten eines Dilemmas, das jeder Europäer für sich lösen muss: solidarisch sein oder wegschauen.
- Einwanderung à la carte: "Richtlinie der Schande"
- Griechische Inseln: Neues Eldorado illegaler Einwanderer
- Immigranten in Holland: Im Zweifel gegen den Angeklagten
- Immigration: "Richtlinie der Schande"
- Gianluca Costantinis "8 km": Wovon nur der Comic erzählen kann
- Der Fall Niang Mor: „Fast“-Abschiebung nach 19 Jahren in Europa
Anderlecht, Molenbeek, Schaarbeek: Krimi-Pflaster in Brüssel
Die Zahl der Bagatelldelikte und die Arbeitslosenquote (17,6%) sind hoch in der Innenstadt von Brüssel, das eigentlich eine der niedrigsten Kriminalitätsraten in Europa vorweist. Trotzdem musste die Polizei am 15. Februar zwölf albanischstämmige Belgier verhaften, die mit einer kriminellen Bande in Verbindung gebracht werden. Andere Stadtteile sind ebenfalls als gefährlich eingestuft.
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Jobsuche: Hartes Brot für Einwanderer in Brüssel
Diskriminierung bei Einstellungsgesprächen ist tägliche Realität in der Region Brüssel-Hauptstadt. In Zeiten wirtschaftlicher Flaute hat die ethnische Vielfalt keinen besonderen Stellenwert für Unternehmen.
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Optimismus: Polen bleiben trotz Krise in Irland
Seit der EU-Erweiterung 2004 prägten die Polen die irische Gesellschaft unwiderruflich. Und erstaunlicherweise fühlen sie sich auf der Grünen Insel wohl. Mal abgesehen von der Tatsache, dass beide Länder polare Schicksale in der letzten Rezession durchliefen.
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Von Rosarno nach Calais: Europas 'Dschungel' der Einwanderung
Patrasso, Athen, Bari, Rosarno, Calais, Sevilla: Diese Städte sind die wichtigsten Stationen vieler Einwanderer in Europa. Auf den besetzten und immer wieder leer gefegten Straßen und Plätzen in Europa spielen sich täglich neue Dramen ab.
Italien versagt bei Integration
Die Zusammenstöße zwischen afrikanischen Erntehelfern und Einheimischen in der süditalienischen Stadt Rosarno haben eine Debatte über den Umgang mit Migranten ausgelöst. Italien hat sich zu wenig um die Integration seiner Einwanderer gekümmert, bemängeln die Kommentatoren.
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Bürokratiehürden: "Staatsbürgerschaft? Heiraten Sie doch einen Italiener!"
Im Land, wo die Zitronen blühen zwingt die verkrustete Bürokratie viele Einwanderer, immer wieder die gleichen Verfahren zu durchlaufen, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Dass vervielfacht die damit verbundenen Schwierigkeiten und Kosten. Die Familie von Ljubomir entschied sich trotzdem, den langen Weg zu gehen.
Leise kriselt der Schnee
Während Europas Nachwuchsbanker zum Jahresende auf Tauwetter in ihrem Sektor und einen Finanzsegen auf der Höhe ihrer Leistungen warten, bleiben die Einkaufswagen anderswo leer. Die Lega Nord beschert illegalen Einwanderern in Italien 2009 eine ganz besondere „Weiße Weihnacht“. Leise kriselt in Europa der Schnee und legt ganze Transportnetzwerke lahm. Weihnachten - das Fest der Besinnung? Besinnen wir uns…
Magyd Cherfi von Zebda: "Wir sind Franzosen. Ende der Diskussion!"
Die beiden Worte „Identität“ und „national“ in einem Atemzug zu nennen, weckt bei Magyd Cherfi unangenehme Erinnerungen. Statt „seiner Hüllen“ lässt der engagierte französische Sänger und Schriftsteller maghrebinischer Wurzeln im Interview mit cafebabel jegliche Hemmungen in Bezug auf das Thema Rassismus fallen.
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Europa bloggt 'seine' Berliner Mauer
Am 9. November 2009, dem 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls, feiert die Eurogeneration eines der wichtigsten Ereignisse der europäischen Zeitgeschichte. 5 unserer Cityblogs - Sofia, Budapest, Turin, Straßburg und Istanbul - sprechen über virtuelle Mauern, die in ihren Ländern weiterhin existieren. Panorama.
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Metrokosmopolit Zanko: "Integriert heißt nicht assimiliert"
Zanko, 'El Arabe Blanco', hat zumindest drei gute Gründe für seine Verspätung: Er ist nur Wahlmailänder, kommt gerade vom anderen Ende Italiens und muss gleich rappen.
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Afghanische Asylanten: überall Flüchtlinge, nirgendwo Menschen
Sie durchqueren den Iran, die Türkei, das Ägäische Meer und dann Griechenland, in der Hoffnung endlich in einem EU-Mitgliedsland anzukommen. Aber aufgrund der Bestimmungen der Dublin-Konvention II sitzen sie als Geiseln des Asylrechts in Italien fest.
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'Fake wie dieser Frank': Steinmeier punktet in russischer Community
Das Wahlkampfteam von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat dessen Profil auf der populären russischen Community Odnoklassniki.ru erstellt. Seit Anfang September gehört Steinmeier zu den „Klassenkameraden“, wie die Seite auf Deutsch übersetzt heißt. Die Sozialdemokraten möchten den Kontakt zur russischsprachigen Wählerschaft in Deutschland intensivieren. Bei der letzten Bundestagswahl haben Russlanddeutsche hauptsächlich CDU gewählt.
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Zurück auf Los: Lega Nord säubert 'ausländerinfiziertes' Ghetto Zingonia
Beunruhigend: Die Gruppe „Lasst uns Zingonia stürmen und sie alle umbringen“ auf Facebook hat bereits 700 Mitglieder. Die ehrenamtliche Lehrerin Miriam berichtet, wie die zunehmend ausländerfeindliche Rhetorik das Leben für die Neuankömmlinge in Italien schwer macht.
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Der lange Fußmarsch der Afghanen
„Im Dezember 2008 traf ich vier afghanische Kinder in einem Bus. Mich berührte ihr Lächeln und mich verletzte das rassistische Verhalten und die Oberflächlichkeit der anderen Fahrgäste. Die Kinder waren gerade zu Fuß angekommen, in der Nacht, in der der Tiber über die Ufer trat. Ich habe sie mitgenommen, aber dann lief nichts wie erwartet…“ So beginnt die Erzählung der italienischen Journalistin Carlotta Mismetti Capua, die in einer Facebook-Gruppe von ihrem Erlebnis mit den Flüchtlingskindern berichtet.
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Tattoos & Bücher: Die 'Sibirische Erziehung' des Nicolai Lilin
Von Russland nach Italien - über Transnistrien. In seinem literarischen Debüt „Educazione siberiana“ erzählt Nicolai Lilin den Lebensweg eine jungen Auswanderers, der sich für ein neues Land und eine neue Kultur entscheidet, aber dennoch die antiken Traditionen seiner Heimat nicht vergisst. Ein Interview mit dem 29-jährigen Autor und Tätowierer.
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Giovanni di Lorenzo: "Berlin - die einzige Stadt der Welt mit einer dominierenden Arbeiterkultur"
Die Berliner Wetterkapriolen können einem auf den Wecker fallen. Doch vielleicht ist das gerade der richtige Zeitpunkt für ein Interview mit einem Italiener, der in Schweden geboren wurde und heute als Chefredakteur der Zeit zu den besten deutschen Journalisten zählt.
Litauen - Du kannst mich mal!
Während Vilnius, Europäische Kulturhauptstadt 2009, Besucher aus aller Herren Länder empfängt, verlassen tausende Litauer das Land. Sie flüchten vor der schleichenden Arbeitslosigkeit (15,5% im März 2009) und Einkommen, die weit unter dem europäischen Durchschnitt liegen.
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