Identität
Großbritannien-EU: Geständnisse eines wütenden Liberaldemokraten
Wird Großbritannien nach dem 'Nein' zur Fiskalunion im Dezember 2011 eine Art Schweiz mit Wassergraben in Europa? Ein britischer Libdem empört sich über die Abschottung der Insel vom europäischen Kontinent.
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Skopje 2014: Antikes Mazedonien-Makeover
Die mazedonische Hauptstadt erweckt den Eindruck einer Stadt kurz vor den Olympischen Spielen. Beim Städtebauprojekt Skopje 2014 dreht sich allerdings alles um die antike Vergangenheit. Skopje bekommt ein „Makeover“ im neoklassischen Stil. Das Umstyling soll die nationale Identität stärken, ausländische Touristen anlocken und, wenn man bösen Zungen Glauben schenkt, Griechenland provozieren, mit dem Mazedonien seit seiner Unabhängigkeit im Clinch liegt
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Von Rechtspopulisten und 'echten Europäern'
Die “Perussuomalaiset" (Basisfinnen oder Wahre Finnen), nationalistische und euroskeptische Partei sowie dritte politische Kraft in Finnland - eine nordische Ausnahme? Glaubt man Marine Le Pen, der Parteichefin der rechtspopulistischen Front National in Frankreich, den “Indigenous Britons” (eingeborenen Briten) oder der Lega Nord in Italien, wird Europa mehr als jemals zuvor von “puren” Europäern bewohnt. Das zumindest wollen sie uns glauben machen, um einigen die Lust am Bleiben kräftig zu verderben.
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Identität, Multikulturalismus und Erasmus in der EU
Es ist kein Wunder, dass in einer Welt, in der die physischen Grenzen verschwommen sind, auch die psychischen immer undeutlicher werden. In einer Zeit, in der sich die Nationalisten vom „Schutz des Heimatlandes“ zum „Schutz Europas“ hinwenden, kann die Erasmus-Generation durchaus als maßgebend für das Europa der Zukunft gelten. Egal ob deutsch, französisch, polnisch oder italienisch, Erasmus ist eine Identität für sich - selbst für mich.
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Engländer, Briten oder Europäer? Meine Großeltern über die EU
Der Eurobarometerumfrage vom Herbst 2009 zufolge halten nur 30% der Bürger im Vereinigten Königreich die EU-Mitgliedschaft für "eine gute Sache". Selbst wenn dieses magere Stück von einem der vielen bunten Kuchendiagramme des Eurobarometers im Vergleich zur vorausgegangenen Umfrage um zwei Prozentpunkte größer geworden ist, muss festgestellt werden, dass der kleine Mann im stolzen Königreich mit dem undurchschaubaren, supranationalen und die nationale Souveränität untergrabenden Gebilde, das dort irgendwo jenseits des Ärmelkanals sein Unwesen treibt, nicht viel anzufangen weiß.
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Risorgimento: Ist das 150-jährige Bestehen Italiens ein Grund zum Feiern?
Der italienische Nationalstaat feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Doch Freudenstürme darf man anlässlich der Feierlichkeiten des Jahrestags in Italien kaum erwarten. Denn von Einigkeit ist mit Blick auf den Umgang mit der Einheit wenig zu spüren.
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Deutschland: BBC-Weltmeister der Herzen
Auszeichnung und Denkzettel: Der britische Nachrichtensender BBC kürt Deutschland zum beliebtesten Land der Welt.
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Balkan-Nationalheld Nikola Tesla: der große Unbekannte
Strom für die Welt. Kostenlos und ohne Kabel. Das war sein Traum. Auf dem Balkan Nationalheld, in Westeuropa kaum bekannt - gestatten: Nikola Tesla.
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"Das K-Wort": Serbien, Europa und Geschichtsbesessenheit
Die EU ist keine Gefährdung von Serbiens Traum von Stolz und Unabhängigkeit, sondern eher eine Bestätigung. Die Extremisten, die hinter solchen Ereignissen wie den nationalistischen Krawallen während des Gay Pride Marsches stehen, sind nur die Antwort einer Randbewegung, die in jedem Land entsteht, wenn eine unsichere Zukunft einen Wechsel erfordert. In anderen Ländern nutzen Radikale Einwanderung oder die Wirtschaftslage für ihre Zwecke. In Serbien nutzen sie die Geschichte.
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Multikulti-Paare: Wenn Amor nach Papieren fragt
„Les Amoureux au Ban Public" (auf Deutsch in etwa: „Liebende auf der Anklagebank") ist ein Verein, der sich für die Rechte von Paaren einsetzt, in denen ein Partner Franzose und der andere Ausländer ist. Zum Valentinstag organisierte der Verein einen Ball, bei dem alles zur Musik tanzte. Doch die Stimmung wird von der kürzlichen Verabschiedung einer EU-Richtlinie getrübt, deren Inhalt die Rechte gemischter Paare bedroht.
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Regisseur Roozbeh Behtaji: "Junge Europäer leben in einem existentiellen Niemandsland"
Die Filmemacher, die aus allen Ecken Europas zu den Rencontres Henri Langlois 2010 nach Poitiers gereist sind, gleichen sich zwar äußerlich kaum, doch Roozbeh Behtaji, ein junger Regisseur aus Göteborg, fällt trotzdem auf. Nicht nur, weil er so gar nicht schwedisch aussieht, sondern auch weil er jeden Tag eine andere Mütze trägt. Auch in seinem Filmdebüt London Transfer (2008), das er beim Festival präsentierte, spielt er einen mützentragenden Touristen, der wegen seiner arabischen Gesichtszüge zum Terrorverdächtigen wird.
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Europäischer Tag der Sprachen 2010: Raus mit der Sprache!
'Lost in translation' war gestern! Wozu eigentlich überhaupt noch Fremdsprachen lernen, wenn sich Franzosen und Tschechen heutzutage auf jeder x-beliebigen Konferenz in Madrid auf Englisch verständigen? Wozu Vokabeln pauken, fragen sich junge Briten, wenn nach dem Deutschstudium sowieso nicht die gewünschten Karrierechancen locken? Warum den Nachbarn verstehen wollen, wenn der Meltingpot in Belgien bis heute nicht funktioniert… Ganz einfach, weil die englische Schmährede einer Luxemburger EU-Kommissarin angebliche Subtexte an Herrn Sarkozy vermitteln kann und weil Sprachen in Europa der kleinste gemeinsame Nenner im gegenseitigen Verständnis der Kulturen und Integration sind. Der Europäische Tag der Sprachen sorgt deshalb jedes Jahr am 26. September dafür, dass wir uns die Sprachenvielfalt des Alten Kontinents nach wie vor auf der Zunge zergehen lassen können.
My city, my river: Die Magie des fließenden Wassers
Flüsse haben etwas Magisches an sich: Ruhig und manchmal tosend können sie sein. Still dahinfließend und gefährlich über die Ufer tretend. Das Element Wasser steht von jeher für Bewegung, Dynamik. Und doch vermitteln Flüsse den Eindruck von Beständigkeit. Sie haben das Leben vieler Orte geprägt und bereichern diese um ständig neue Facetten. Von Paris bis Budapest beschreiben verschiedene Blogger aus den Lokalredaktionen von cafebabel.com, welche Gefühle sie mit „ihrem“ Fluss verbinden.
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Muslime in Polen: Streit um den Bau der Warschauer Moschee
Nur schätzungsweise 25.000 Muslime leben in Polen - aber diese kleine Gemeinde zieht momentan die Aufmerksamkeit auf sich: im Warschauer Viertel „Ochoc “ entsteht eine neue Moschee, die von einem saudischen Sponsor finanziert wird. Das stößt auf Widerstand, auch wenn das zukünftige muslimische Kulturzentrum, samt Moschee, für einen gemäßigten Islam stehen soll.
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Uruguay oder Europa: Identitätsstiftende WM 2010?
28 Länder sind bereits nach Hause gefahren, nur vier bleiben übrig. Neben Uruguay sehen die WM-Halbfinals nun definitiv sehr europäisch aus. Schlägt die Niederlande die Südamerikaner, wird entweder Deutschland oder Spanien gegen die Oranjes in einem europäischen WM-Finale um den Titel kämpfen, der bis zum Sonntag noch Italien gehört. Es geht dabei aber nicht mehr nur um Fußball, sondern auch um de Frage der europäischen Identität: Unterstützen die Europäer auch ein europäisches Land, das nicht ihr „eigenes“ ist?
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Auf der anderen Seite: Warschau-Praga
Kein Stadtviertel in Warschau verändert sich so rasant wie Praga. Künstler, Partygänger und Investoren zieht es ans rechte Weichselufer. Zwischen Alteingesessenen und Altbauten suchen sie vor allem eins: Authentizität.
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Berlin: Eine Mauer von Unterschieden trennt Griechen und Deutsche
Das multikulturelle Berlin ist seit den 1950er Jahren Anlaufpunkt für Einwanderer. Neben jungen Deutschen sitzen heute unter anderem auch junge Griechen auf den Bänken der Berliner Uni. Aber wie ist das Leben für Griechen in Berlin zu Zeiten, in denen deutsche Zeitungen die Griechen als „arm“ und „faul“ bezeichnen? Ein Treffen mit den neuen Sündenböcken Europas.
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Belgien hat gewählt: Welche Regierung für das Königreich?
Separatismus, Unabhängigkeit, Regionalisierung... das sind die Begriffe, die in Belgien mit Bart Wever in Verbindung gebracht werden. Bedeutet der Sieg des Chefs der Neuen Flämischen Allianz (N-VA) bei den Wahlen vom 13. Juni das Ende der Einheit des Landes? Weit gefehlt! Vincent Laborderie von der Katholischen Universität in Leuven hinterfragt im Interview die Untergangsthesen und zeichnet ein Porträt Belgiens nach der Krise.
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Cleveres Ablenkungsmanöver: Slowakei und Ungarn in ewigem Clinch
Anlässlich seiner Amtseinführung als neuer ungarischer Ministerpräsident am 29. Mai 2010 hat Viktor Orbán, der Vorsitzende der konservativen Fidesz-Partei, eine neue Ära „nationaler Einheit“ angekündigt. Die Woche zuvor war ein Gesetz vorgestellt worden, das ungarischen Minderheiten im Ausland die ungarische Staatsbürgerschaft verspricht. Damit ist Ungarn auf dem besten Wege zu einem feindseligen Nationalismus... Ganz zur Freude slowakischer Populisten.
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