Universität
Italiens Krisenflüchtlinge der Generation 'Fernweh'
Italiens Elite verlässt das Land in fast dem gleichen Rhythmus wie Einwanderer dort ankommen. Ihre Wahrnehmung der eigenen nationalen Identität ändert sich, sobald sie im Ausland gestrandet ist. Ihre aufgeschlossene, multikulturelle Sichtweise steht im Kontrast zu der Mentalität ihrer Elterngeneration. Aber bleiben die jungen Auswanderer mit ihrem Heimatland verbunden?
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Wojnas Weg: "Im heutigen Russland sind aggressive Spießer an der Macht"
Der größte Teil der russischen Opposition befindet sich nachwievor außerhalb der Parlamente. Dazu gehört auch das Künstlerkollektiv Wojna. Die selbsternannte Moskowiter 'Street-Art-Gang' treibt seit 2005 in Russland ihr Unwesen. Im ersten Teil des cafebabel.com-Interviews beschreiben die Aktivisten von Wojna ihre Entstehungsgeschichte.
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Erstsemester-Schikane: Integration um welchen Preis?
Die nicht immer ganz schmerzfreie Praxis der so genannten 'bizutages' - Initiationsriten für Erstsemester - gibt es in diversen Formen auf dem alten Kontinent. Besonders heftig waren aber die jüngsten Vorfälle aus Frankreich und Belgien.
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Guéant geht um: Frankreich macht Schotten für ausländische Studenten dicht
Reiht sich die so genannte 'Circulaire Guéant', die für Frankreich extrem rufschädigend wirkt, in eine längerfristige Politik des Abschottens ein oder ist sie pure Strategie für die Präsidentschaftswahlen im kommenden April - auf Kosten ausländischer Studenten, die seit mehreren Monaten die Heimreise antreten müssen?
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Paris: Sich schlapplachen in 3 Lektionen
Lachen um des Lachens Willen! Im Stehen, im Sitzen, auf dem Rücken, auf dem Bauch, tagsüber oder in der Nacht, und vor allem: gemeinsam. Weil Lachen eine ernsthafte Sache ist, besuchte eine cafebabel.com-Reporterin einen Lachkurs in Paris und lernten „Lachyoga“ in drei Lektionen.
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Zagrebs 'Miss Independents'
Zagrebs Frauen mit Hochschulausbildung nähern sich dem 'westlichen Modell' weiblicher Unabhängigkeit. In der kroatischen Hauptstadt traf eine serbische Journalistin Feministinnen, Studentinnen, Musikerinnen und Schauspielerinnen, die – zumindest aus balkanischer Perspektive – die 'Tradition' ablegen.
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Laszlo Tengelyi: Das Problem in Ungarn Philosoph zu sein
Am 8. Januar leitete der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban eine Untersuchung gegen fünf Philosophen wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder ein. Der Kopf der internationalen Petition „Schützt die Philosophen!“, ein in ein Ungarn geborener Philosoph, dessen Wahlheimat mittlerweile Deutschland ist, kommt auf die Affäre zurück.
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Plagiate: Von Guttenberg "Googleberg" bis Saif al-Islam al-Gaddafi
Plagiatsvorwürfe hagelt es aus dem Netz momentan nicht nur gegen den
deutschen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der sein Amt am 1. März aufgrund des Skandals niederlegte. Auch Gaddafi-Sohn Saif al-Islam hat bei seinem Doktortitel an der London School of Economics offenbar ein wenig mit der Copy-Paste Methode nachgeholfen - gegen eine ordentliche Finanzspritze für die LSE, versteht sich!
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Generation was-denn-nun? "Die netten Jahre sind vorbei"
Aus der Generation X wurde kürzlich die Generation Y, die Generation Praktikum ist ein Dauerbrenner. Welchen Buchstaben oder Titel man aber auswählt, so richtig greifen kann uns niemand. Kann man uns tatsächlich generationstechnisch über einen Kamm scheren? Diese Frage stellte sich das deutsche Autorenduo Manuel J. Hartung und Cosima Schmitt in ihrem Buch Die netten Jahre sind vorbei. Schöner Leben in der Dauerkrise (Campus Verlag, 2010). Darin versuchen sie sich an der Analyse der schwierigen Zukunft einer Generation ohne Namen.
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Wie es ist, junger Journalist in Montenegro zu sein
Ich möchte ein Praktikum bei einer Modezeitschrift machen. Ich möchte, dass die Mordanschläge auf Montenegros Journalisten aufhören. Ich möchte die Menschen wachrütteln, um ihnen die Freiheiten aufzuzeigen, die sie haben. Drei Mittzwanziger aus Montenegros Hauptstadt Podgorica erklären, warum sie sich in der manchmal recht trostlosen Balkanwelt für den Journalismus entschieden haben.
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Diskriminierung in Deutschland: Dann geh' doch nach Korea
Längst ist die Einwanderungsoase Deutschland zur Legende geworden. Bereits seit mehreren Jahren verlassen mehr Menschen das Land als tatsächlich ankommen. Unter ihnen bestausgebildete junge Deutsche, die dem Land wegen Diskriminierung den Rücken kehren.
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Die "Brückenbauer" kommen: Ausbildung von Imamen in Deutschland
Islamkritiker Thilo Sarrazin sieht überall 'Kopftuchmädchen', Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fordert eine deutsche 'Leitkultur'. Man wird den Eindruck nicht los: Das Problem lautet 'Islam' - und es betrifft vor allem die gesellschaftliche Ebene. In Münster, Osnabrück und Tübingen sollen, so Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU), ab dem Wintersemester 2011 nun erstmals Imame und islamische Religionslehrer an deutschen Hochschulen ausgebildet werden. Bisher existierten keine anerkannten Ausbildungen. Kann der Islam so tatsächlich zu einem integralen Bestandteil deutscher Kultur werden?
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Philosophie-Studenten: Mit Kant in die Finanzwelt
Der Prototyp des Philosophie-Studenten lebt auf dem Mond. In einer Welt der Finanzen und des Marketing scheint er ein Fremdkörper zu sein. In Wirklichkeit haben wir es jedoch mit einem verängstigten, jungen Menschen zu tun, dessen Zukunft die Krise scheinbar verbaut hat, und der sich wahrscheinlich immer wieder fragt, ob ihm Sokrates und Aristoteles noch irgendwie weiterhelfen können. So hoffnungslos ist es für die Geisteswissenschaftler allerdings doch nicht. Einige ehemalige Studenten haben den Schritt auf den Arbeitsmarkt geschafft. Ob als Verkäufer, Politiker oder Manager, europäische Philosophie-Absolventen beweisen, dass das Bild vom „armen Philosophen“ nicht der Realität entsprechen muss.
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Am Rand von Europa - Erasmus in einem konservativen Stadtteil Istanbuls
Erasmussemester in Istanbul. Nach dem ersten Kulturschock merke ich - es war nur ein kleiner Schreck, eine neue Erfahrung und eine große Bereicherung.
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Sommeruniversitäten: Lernen "all inclusive"
Ferien sind Ferien - faulenzen, die Sonne genießen und vielleicht sogar in einem All-inclusive-Hotel entspannen. Der ein oder andere entscheidet sich jedoch für ein "all inclusive"-Angebot der alternativen Art. Im Preis der Sommeruniversitäten inbegriffen sind Intensivkurse, Studentenunterkunft und Ausflüge bis in die frühen Morgenstunden. Im Klartext bedeutet das: Freiwilliges Lernen während andere Leute Urlaub machen. Sei es, um seine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, seine Begeisterung für Europa zu entdecken oder über jüdische Kultur in Europa seit 1950 nachzudenken. Die Sommeruniversitäten bieten für jeden etwas - wer trauert da noch dem Strand hinterher?
Wien - da geht was!
Heulicha Bimbam! Sollte Österreich etwa von der europaweiten Wirtschaftskrise verschont geblieben sein? Kratzt man ein wenig an der Oberfläche, findet man auch in Wien die ein oder andere Sorge. Zum Beispiel die ständigen Studentenströme, die von den günstigen Aufnahmebedingungen an österreichischen Unis profitieren und am Ende des Studiums schnurstracks in ihr Land zurückkehren. Oder den Rechtspopulismus, der vielen - aber nicht allen jungen Leuten einen Zufluchtsort bietet. Wien ist alles andere als verschlafen. Die Studentenproteste zu '10 Jahren Bologna-Prozess' nahmen hier ihren Ausgang und junge Wiener Designer trotzen der Krise mit dem Mobiliar von morgen. 5 Journalisten zeigen im Rahmen unseres Reportage-Trips "EUcrisis on the ground", dass in Wien eine ganze Menge geht.
Vilnius: Dimensionen einer Krise
Die Krise kommt selten allein. Sie wird begleitet von Wut, die sich gegen den "Anderen" richtet. Oft kommt sie mit Apathie daher, die den Menschen am Handeln und manchmal sogar am Leben hindert. Die Krise beschwört Ängste herauf, die Leute zu neuen Ufern und Ländern aufbrechen lässt. Sie charakterisiert sich durch Stagnation - nicht zuletzt auch in den Köpfen - was zu zwei Auswegen führen kann: Entweder man nimmt die Dinge selbst in die Hand oder man überlässt sie einer höheren Macht. Doch die Krise bringt auch Frische mit sich, alternative Ideen und Wandel! 6 cafebabel-Journalisten erkunden Litauen im Rahmen des Projektes EUcrisis on the ground. (Foto ©Pablo Pecora - PnP!/flickr)
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