Erasmus
Erasmus-Elite in Zeiten der globalen Krise
Was haben eine vorlaute Engländerin, ein ukrainischer männermördender Vamp, ein schnieker polnischer Casanova und ein Dudelsack-spielender Franzose gemeinsam? Stammtischhumor beiseite - sie sind allesamt Mitglieder des YRN - der Vereinigung des European regions' youth network. Ungefähr 150 Leute treffen sich jährlich, um darüber zu diskutieren, wie Europa genutzt werden kann, um sich aus der wirtschaftlichen Flaute herauszuwinden. Cafebabel.com traf einige von ihnen in Paris.
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Erasmus durch die rosarote Brille
Nach dem Kulturschock, internationalen Bekanntschaften und geographischen Neuntdeckungen wird die Erasmusidylle auch nach dem Austausch weiter ausgelebt.
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Diskriminierung: Vom unmöglichen Suchen und Finden einer Wohnung in Paris
Die wahren Pariser können ein Lied davon singen. Auch sie benötigen in der Regel mehrere Monate, um eine Wohnung in Paris „intra-muros“, das heißt in einem der 20 Arrondissements, zu finden. Häufig lassen sie eine Agentur etwas Passendes für sie suchen. Was für Pariser schon schwierig ist, ist für Ausländer quasi unmöglich! Ein Bericht über den grausamen Pariser Wohnungsmarkt.
Cafebabel : Die meist kommentierten Artikel 2009
Imlaq zum Israel-Palästina Konflikt: “Cafebabel ist parteiisch in Bezug auf Israel.” Bob zu den Fremdsprachenkenntnissen der Franzosen: „Amerikaner und Briten sind auch nicht besser.“ Oriane zu rechtsextremen Bewegungen in Europa: „Es ist wirklich schade, immer gleich die Nazis ins Spiel zu bringen.“ Georges zum Erasmus-Programm: „Die französischen Studenten haben zu viel Angst.“ Peter zu den Europawahlen und parlorama.eu: „Frau Koch-Mehrin (FDP) soll eine der schlimmsten sein. Die ist nie in Brüssel.“ Lest unsere Artikelauswahl 2009 und lasst Kommentare für 2010.
- Augenzeuge Israel: Gaza, Krieg und die Mauer der Verständnislosigkeit in Europa
- Frenchies sprechen Englisch auf "Balkan-Level"
- Das Erasmus-Programm - ein Auslaufmodell?
- Parlorama.eu öffnet trotz Drohungen von Europarlamentariern wieder
- Faschisten 2.0 - Verjüngungskur im Web
- Beschäftigung, Immigration, Diskriminierung: Ist Europa rassistisch?
Nordlichter
2008 hat es bis zu 14.000 europäische Studenten in den hohen Norden des Kontinents gezogen. Finnland, Schweden, Dänemark aber auch Norwegen standen hoch im Kurs. Trotzdem konnten die Nordlichter den warmen Süden, insbesondere Spanien, nicht vom Erasmus-Thron der beliebtesten Studienziele stürzen. Cafebabel inspiziert den nordischen Mythos zwischen dänischem Glück und finnischen Studenteneskapaden.
- Elektro aus dem Norden - alles andere als eintönig
- Sauna, Bier-Abi und Studieren per Beamer - ein Semester im finnischen Tampere
- Wie im Märchen: Dänen sind die glücklichsten Europäer
- „Junge Europäer wären am liebsten Skandinavier“
- Skandinavier wissen's besser
- Flexicurity: Wenn Europa neidisch gen Norden blickt
Facebook? Nein danke!
Mehr als 250 Millionen Menschen, 100 Millionen davon allein in Europa, sind dem Charme von Facebook erlegen. Eine Zahl, die allerdings bald schon veraltet sein dürfte, da sich pro Woche mehr als 5 Millionen neue Nutzer anmelden. Doch immer mehr Menschen ziehen einen Schlussstrich unter ihre Beziehung mit dem Giganten aus Palo Alto (einer Kleinstadt im Silicon Valley; A.d.R.).
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Die Schwedinnen: Europas Frauenmythos in platinblond
Groß, blond, blauäugig... die Liste der Klischees über die Schwedinnen ist lang. Von Männern umworben, von Frauen beneidet: Doch wie leben die Schwedinnen selbst mit diesen Stereotypen?
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Schwenglisch und Schwalkohol: Ein Student aus Uppsala
Wie ist das Leben in einem Land, das manche meiner amerikanischen Kollegen für einen sozialistischen Staat halten, dessen Einwohner eine recht lose Moral und deutliche Anzeichen liberaler Idiotie an den Tag legen? Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn ich Euch erklären will, wie falsch sie liegen.
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Erasmus in Istanbul: „Die Zeit meines Lebens“
Erasmusstudenten in Istanbul haben zwei Möglichkeiten: Sich auf das pulsierende und überaus politische Istanbuler Leben einzulassen oder sich auf dem weit abgelegenen Campus dem Erasmus-Komasaufen zu überlassen. Teil 2 eines Erfahrungsberichts.
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Erasmus oder Pessimismus
Erst im April hat die Europäische Kommission es wieder bestätigt: Nur 10 Prozent europäische Studenten können heutzutage während des Studiums einen Auslandsaufenthalt absolvieren, während aber 53 Prozent gerne per Erasmus und Co. studieren würden. Woran liegt’s? Elitestudis, zu schmales Budget, schlecht organisierte Studenten… Hat das berühmteste europäische Austauschprogramm ausgedient?
Erasmus in Rom: Tipps von einem Malteser in Italien
Ich kann kaum glauben, dass ich erst vor einem Monat 20 Kilogramm meiner kostbarsten Habseligkeiten zusammengepackt und das feucht-heiße Malta verlassen habe, um mich vorübergehend in der “Ewigen Stadt“, der italienischen Metropole Rom, niederzulassen.
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Europas Praktikantenstadl
Sie nennen sich Génération Précaire oder Fairwork. Seit 2005 demonstrieren Europäer gegen die Ausnutzung von Praktikanten. Wie hat sich ihre Situation bis heute entwickelt?
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Gonzalo Conradi: 'Man sollte sich nicht hinter Drogen verstecken'
In Bildern erinnert sich Conradi (31) an die Kälte seiner Erfahrungen im Ausland zurück. Der spanische Künstler bereitet aktuell Bilder für eine ihm gewidmete Ausstellung in Sevilla vor.
Sylvie Goulard: 'Ich könnte mir Joschka Fischer gut als Mr. GASP vorstellen.'
Auf dem EU-Gipfel, der am 18. und 19. Oktober in Lissabon stattfindet, soll der endgültige Inhalt des Europäischen Vertrags beschlossen werden. Eine Bilanz von Sylvie Goulard, ehemalige Beraterin Romano Prodis in der EU-Kommission.
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