Brain drain
Jung sein im Kosovo: „Should I stay or should I go?”
Drei Jahre nach seiner Unabhängigkeit steht der Kosovo vor unerfüllten Versprechen: „Zehn Jahre großzügiger humanitärer Hilfe konnten dem Land keinen wirtschaftlichen Aufschwung verschaffen“, sagen Beobachter. Stattdessen boomt die Korruption. Dennoch gibt es immer noch junge Kosovaren, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken und in ihr Land zurückkehren.
Vilnius-Braindrain: Zwischen Emigration und Erasmus
Immer mehr Studenten bitten Professor Žilvinas Martinaitis an der Universität Vilnius darum, die Abschlussprüfungen schon Ende Mai ablegen zu dürfen. Dies würde ihnen ermöglichen, früher ins Ausland zu gehen, um zu arbeiten und im Oktober, einen Monat nach dem offiziellen Vorlesungsbeginn, mit etwas mehr Geld in der Tasche zurückzukehren. Die beliebtesten Ziele sind Großbritannien, Irland oder Skandinavien. Litauer, Erasmus-Studenten, Lehrende und Politiker sprechen über die Gründe des Braindrains.
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Braindrain: Italien? Bloß weg von hier!
Schöne Sandstrände, gutes Essen, die italienische Dolce Vita... wieso sollte jemand das Land, in dem die Zitronen blühen, verlassen wollen? Die Gründe, weshalb zwei von drei jungen Italienern mit dem Gedanken spielen, ihr Heimatland zu verlassen, sind schnell benannt: der vorherrschende Klientelismus, der jungen Talenten oft den sozialen Aufstieg versperrt, das im Vergleich zum europäischen Durchschnitt unangemessene Lohnniveau und das allzu löchrige soziale Netz, das nicht wirklich vor den Folgen des deregulierten Arbeitsmarktes schützt.
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Immigration: Hindernislauf auf Polnisch
Seit dem 1. Mai 2004 ist Polen offizielles Mitglied der Europäischen Union. Eine Reiseerlaubnis ist jedoch längst kein Garant für eine Arbeitserlaubnis in Europa.
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„Deutsche Unternehmen wollen weiter investieren“
Für deutsche Unternehmen wäre Bulgarien ein attraktiver Standort – wenn es nicht die Korruption gäbe. Mitko Vassilev, Geschäftsführer der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer in Sofia, ist dennoch optimistisch.
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Eduard François, Architektur als Verführung
Eduard François versucht Architektur und Ökologie in Einklang zu bringen. Die heutige Gesellschaft, sagt er, interessiere sich nicht mehr für technischen Fortschritt, sondern für Gefühle.
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Jan Figel: „Wir brauchen die polnischen Klempner“
Der Slowake Ján Figel, 47, ist EU-Kommissar für Bildung, Ausbildung und Kultur. Ein Gespräch.
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Polen, mon amour
Das Schicksal Polens in den vergangenen Jahrhunderten ist eng mit der Polonia, der polnischen Diaspora verbunden. Bis heute ist die Polonia für Auslandspolen ein probates Mittel, Einfluss zu nehmen.
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