Sinti und Roma
Vilnius, Вiльнюс oder ווילנע: (Multi)kulturelle Winde aus Litauen
Litauen hat als ehemaliger Teil des Großherzogtums Litauen ein reiches multikulturelles Erbe zu bieten. Die litauische Unabhängigkeit wurde nach dem Kollaps der Sowjetunion 1990 bereits zum dritten Mal in der Geschichte des Landes ausgerufen. Das Motto der Republik ist ein Echo an die Europäische Union, dessen Mitglied Litauen 2004 wurde - ‘Tautos jega vienybeje!’ oder ‘Stärke durch Einheit’. Ein spanisch-italienisch-französisch-deutsch-russisch-britisches Journalistenteam geht in puncto MULTIKULTI auf Tuchfühlung mit den ethnischen Minderheiten von Vilnius. In der litauischen Hauptstadt machen sich dynamische ‚Fremde‘ Namen in Exil-Universitäten, NGOs, Buchläden und Nachtclubs. Vilnius - Hauptstadt eines Landes, dessen faszinierende Geschichte von Litauern, Polen, Deutschen und Russen geschrieben wurde und von allen, die sich der baltisch „warmherzigen“ Kälte anpassen konnten. (Foto: (cc) Severin Sadjina/ flickr)
Multikulturelles Italien: Cocktail aus Rom
Ist Italien rassistisch? Nach dem Mord an zwei Senegalesen in Florenz im Dezember 2011, wirft die internationale Presse mit fingerzeigenden Vorwürfen um sich. Cafebabel.com möchte sich dem nicht anschließen. 5 Journalisten on the ground in Rom bevorzugen es von einem multikulturellen Fingerabdruck einer Nation zu sprechen, die heute 5,4 Millionen außereuropäische Einwanderer zählt. Nicht alles ist rosig, ganz klar! Die Roma in Italien kämpfen weiterhin für eine Zukunft, die diesen Namen verdient; die schlauen Köpfe drehen Italien krisenbedingt zunehmend den Rücken. Einwanderer der 2. Genration sind sich aber der gesellschaftlichen Rolle bewusst, die ihr Background mit sich bringt. All diese Geschichten spielen sich in Rom meistens rund um den melting pot der Piazza Vittorio ab. Von dort aus schlägt Euch cafebabel.com diesen römischen Cocktail vor, der eher zum Umarmen der ‚anderen Kultur‘ denn zu reißerischen Titeln verleiten soll. (Foto ©Ehsan Maleki)
Doku 'Our School': Diskriminierung von Roma-Kindern trotz EU-Fonds
Vier Jahre lang begleiteten die Regisseurinnen Mona Nicoară und Miruna Coca-Cozma drei Roma-Kinder in einem kleinen rumänischen Dorf mit der Kamera. Der Film, der ursprünglich ihre erfolgreiche Integration präsentieren sollte, zeigt schlussendlich die Realität: ethnische Trennung.
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Roma-Aktivistin Letitia Mark: Starke Frau auf Grassroots-Level
Letitia Mark kämpft in Westrumänien für die Integration der Roma. Selbst Angehörige der Minderheit, leitet die etwa 60-Jährige das NGO-Zentrum FEMROM in Timişoara. Eine große Aufgabe in Rumänien, wo immer noch viele Vorurteile gegen die rund 2 Millionen Roma des Landes herrschen.
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Merci Sarkozy: So hätte die EU-Kommission Frankreichs Roma-Diskriminierung bestrafen können
Im Zweifel für den Angeklagten? Die Europäische Kommission hat am Mittwoch entschieden, von einem Verfahren gegen Frankreich im Rahmen der Roma-Abschiebungen abzusehen und damit wieder einmal die Chance verpasst, in einer paneuropäischen Debatte klare Zeichen zu setzen. Mangelte es der Kommission an Inspiration? Hier ein paar todernste Vorschläge junger Europäer, wie man Frankreich einen Denkzettel hätte verpassen können.
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Viviane Reding vs. Europas Macho-Club
Das passt Nicolas Sarkozy gar nicht: Da erdreistet sich die europäische Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding, Frankreichs Roma-Abschiebungen zu kritisieren - und das nicht gerade zimperlich. Die „Grande Nation“ schmollte, verlangte eine Entschuldigung, Sarkozy schoss zurück. Die Reaktionen auf ihre Äußerungen wären weniger scharf ausgefallen, wenn sie männlich wäre, ließ Reding jetzt verlauten. Willkommen im Macho-Club Europa!
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EU-Justizkommissarin Viviane Reding: Deutliche Kritik an Frankreichs Roma-Politik
Die europäische Justizkommissarin Viviane Reding hat Frankreichs Regierung wegen der Ausweisungen von Roma scharf kritisiert und rechtliche Schritte dagegen angekündigt. Die deutliche Reaktion der EU auf Sarkozys Sündenbock-Strategie war überfällig, meinen Europas Kommentatoren.
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Esma Redžepova: "Königin des Roma-Gesangs"
Mit ihrer Kapelle tourt Esma Redžepova, Mazedonierin und ihres Zeichens „Königin des Roma-Gesangs“ unermüdlich um den Globus. Mehr als 15.000 Konzerte hat sie gegeben, 20 Alben aufgenommen. Im Rahmen eines Auftritts beim Festival Sin Fronteras im Cabaret Sauvage brachte Redžepova auch ein wenig Roma-Kultur nach Paris. Begegnung mit einer Frau, die Schranken niederreißt.
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Frankreichs "Eingliederungs-Siedlungen": ein Hafen der Roma?
Vier Jahre nach ihrer Gründung in Frankreich werden die sogenannten „Eingliederungs-Siedlungen“ heute als vorbildliches politisches Projekt dargestellt. Europäische Vereinigungen zum Schutz von Minderheiten sind jedoch skeptisch, was ihren wohltätigen Nutzen angeht – und fahren damit fort, die Sorgen und den Ärger der in Europa am meisten diskriminierten Gemeinschaft öffentlich zu machen.
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Alessandro Mannarino: "Egal welcher Song, was zählt ist der Rausch"
Mit 30 Jahren hat Alessandro Mannarino - waschechter Römer und aufsteigender Stern am Himmel der italienischen Musikszene - das Rezept eines musikalischen Zaubertranks entdeckt, welcher poetische Texte mit Klängen aus der ganzen Welt vermischt. Und das Wunderelixier zeigt Wirkung.
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Jung, Rom und Europäer: "Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich"
In der EU wird in Bezug auf die Gemeinschaft der Roma und Sinti viel geredet, aber in der Regel wenig gehandelt. Meinungen von jungen Roma und Europäern, von jungen Europäern und Roma.
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Die "Zigeuner"-Lynchjustiz von Neapel
Eine Bestandsaufnahme aus Ponticelli, Siedlung der Roma am Stadtrand von Neapel: Was bleibt nach Lynchjustiz, den Bränden und den Zwangsräumungen?
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Reise zu den Gypsy Kings der Auvergne
Auch wenn sie häufig als eine Gruppe gesehen werden, sind die Sinti und Roma ein Volk, das sich aus unzähligen verschiedenen Gruppen und deren Traditionen zusammensetzt: Roma, Sinti, Manouches, Calés, Zíngaros, Jenische. Ein Querschnitt dieses facettenreichen „fahrenden Volkes“ aus dem Herzen Frankreichs.
Roma-Bauten: Die Mobilität der Immobilie
Wir rattern mit dem Zug durch Rumänien. Unser Ziel: Buzescu. Ehemals nomadische Roma bauen dort selbstbestimmt, ohne Genehmigung, ohne Pläne mitten in der Walachei Paläste.
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Tomás de Perrate: "Ich kenne keine Zigeunerfamilie, die sich in Spanien diskriminiert fühlt"
Nach 10 Jahren im Friseursalon verfiel der heute 43-Jährige 1999 dem Flamenco. Der in Andalusien lebende Musiker, der anfangs in einer Band spielte, lässt sich heute von Tom Waits inspirieren.
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Roma, die echten Europäer
"Sie sind Europas beweglichste Bürger. Sie überwinden Grenzen. Sie sind mehr als alle anderen bewährte, weil leidgeprüfte Europäer“, so der Nobelpreisträger Günther Grass über die Roma. Die EU bemüht sich in einem Sondergipfel am kommenden 16. September in Brüssel um eine Verbesserung der Lebensbedingungen der 10 Millionen Roma in Europa.
12:08 - Östlich von Priština
In der serbischen Enklave Graanica merken Jugendliche, dass eine bessere Zukunft auch Flirten, gute Freunde und Wochenenden bedeutet.
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Rechtsextremer Bulgare ist jüngster EU-Abgeordneter
Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens werden die Ultranationalisten im EU-Parlament gestärkt
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„Die EU ist eine neue Hoffnung für die Roma“
Florin Cioaba, der „König der Roma“ residiert in einem Vorort von Hermannstadt. Er bemüht sich, die zersplitterten Roma-Stämme zu einen und politisch zu vertreten.
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