Film
Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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Glitzer, Glamour, nackte Haut: Willkommen in Bollywood!
„Ich bin weiß – und das will das indische Kinopublikum sehen.“ Eine junge Europäerin findet sich auf ihrer Indienreise in der Bollywood-Produktion Desi Boyz wieder.
Projekt 'HIV Cure?' in Kenia: Reflektieren statt missionieren
Auf nach Kenia: Das in Österreich geborene Projekt HIV Cure? – eine Doku von Studenten der Fachhochschule Salzburg zum Thema Mythenbildung rund um das Thema AIDS - steckt noch in den Kinderschuhen. Jetzt geht es an die praktische Umsetzung. Cafebabel.com schaut sich das Projekt der Studis zum Weltaidstag am 1. Dezember genauer an.
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Mélanie Laurents Regiedebüt "Les Adoptés": Aller guten Dinge sind drei
Die erst 28-jährige Französin Mélanie Laurent, nicht nur Schauspielerin, sondern aktuell auch Regisseurin und Sängerin, bringt ihren ersten Film Les Adoptés in die Kinos. Eine tragische Geschichte, drei Perspektiven, ganz viel Liebe: So mögen wir die Franzosen.
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Block’n’Roller Girl(s) für Europa
Mehr als derbe Rempeleien auf Rädern? Mit Drew Barrymores Regiedebüt Roller Girl (2011) schwappt der Frauenteamsport auf Rädern 'Roller Derby' aus den USA nun auch nach Europa.
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Nachwuchs-Regisseur Giacomo Abbruzzese: Die „Absurdität von Bewegung“ in Europa und Nahost
Der Kurzfilm Archipel (2010) des italienischen Regisseurs Giacomo Abbruzzese erkundet das Westjordanland vor allem auf den Sitzen seiner Verkehrsmittel. Denn gerade die beschwerliche Fahrt von Ramallah nach Jerusalem und zurück macht die Absurdität der Situation, in der sich Israel und Palästina seit Jahrzehnten befinden, klar. Eine filmische Stop and go-Fahrt durch den ganz normalen Alltag eines palästinensischen Grenzgängers.
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"True Grit": Coen Brüder eröffnen 61. Berlinale mit „echtem Schneid“
Nach dem US-Thriller und Oscargewinner No Country for Old Men (2007) fahren Ethan und Joel Coen auch 2011 weiter auf der Western-Schiene. Ihr neuester Streifen True Grit, der für 10 Oscars nominiert wurde, eröffnete die 61. Berlinale und bricht mit einigen (aber leider nicht mit allen) gängigen Westernklischees.
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Regisseur Roozbeh Behtaji: "Junge Europäer leben in einem existentiellen Niemandsland"
Die Filmemacher, die aus allen Ecken Europas zu den Rencontres Henri Langlois 2010 nach Poitiers gereist sind, gleichen sich zwar äußerlich kaum, doch Roozbeh Behtaji, ein junger Regisseur aus Göteborg, fällt trotzdem auf. Nicht nur, weil er so gar nicht schwedisch aussieht, sondern auch weil er jeden Tag eine andere Mütze trägt. Auch in seinem Filmdebüt London Transfer (2008), das er beim Festival präsentierte, spielt er einen mützentragenden Touristen, der wegen seiner arabischen Gesichtszüge zum Terrorverdächtigen wird.
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Nachwuchskino in Poitiers: Stimme einer Generation
Fleischfressende Socken, bunte Vogelfrauen und eine mysteriöse weiße Styroporkiste, angesiedelt in Deutschland, Polen, Frankreich und Palästina. Aus der Slowakei gesellt sich ein schwarzer Geisterhund zur Gruppe und Schweden schickt einen überdimensionalen Koffer ohne Griff. Wenn dann noch ein kopfloser Bär auf der Suche nach seinem iPod zu dem bunten Haufen stößt, sind die Rencontres Henri Langlois, das wohl wichtigste europäische Filmfestival für junge Filmhochschulabsolventen, in Poitiers in vollem Gange.
Oscar-Kandidat Jacek Borcuch: Polen goes to Hollywood
Der Film Alles was ich liebe (Wszystko co kocham) des polnischen Regisseurs Jacek Borcuch (40) ringt 2011 mit weiteren 64 Titeln um den Oscar in der Kategorie 'Bester fremdsprachiger Film'. Borcuch erzählt eine nostalgische Geschichte über das Erwachsenwerden mit einer Punk-Rockband in den Jahren des Kriegsrechts in Polen.
Sevillanischer Wind und 5 neue Filme in europäischen Kinos
Beim Europäischen Filmfestival in Sevilla im November hatten zehn Regisseure die Möglichkeit ihre Erstlingswerke vorzustellen. Was zeigen sie uns? Wohin wird die Reise per Leinwand gehen? Hier sind fünf Antworten, fünf verschiedene Wege, die Europas Kinowelt in Zukunft einschlagen könnte.
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Filmkurator Bernd Buder: "Den klassischen Filmemacher gibt es nicht mehr"
Bernd Buder hat viel zu tun. Seit 1996 arbeitet der ausgebildete Politikwissenschaftler für das FilmFestival Cottbus; seine Teammitglieder und er suchen auf den Filmfestivals in Sofia, Karlovy Vary Sarajevo, Tallinn, Moskau, Budapest und Warschau nach den Highlights der jeweiligen nationalen Filmlandschaft. Mit cafebabel.com sprach der Kurator des diesjährigen Fokus global EAST über die Themen und die Bedeutung des Festivals und neue Arbeitsbedingungen für junge Filmemacher aus Osteuropa.
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Kino aus Bosnien-Herzegowina: "Na Putu - Zwischen uns das Paradies" von Jasmila Zbanic
Vor vier Jahren gewann die bosnische Regisseurin Jasmila Zbanic mit ihrem Debütfilm Grbavica - Esmas Geheimnis überraschend den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele. Auch ihr neues Werk Na Putu- Zwischen uns das Paradies hat kontroverses Potential. Der Film erzählt vom Islamismus und der Entfremdung eines Paares.
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Drehbuch-Autorin Julie Gray: Wenn Europa für Hollywood schreibt
Ein durchschnittlich langer Kinofilm passt auf 90 bis 100 A4-Seiten. Nur jedes hundertste der täglichen LKW-Ladung an Drehbüchern, die die Hollywood-Produktionsstudios erhalten, wird auch gelesen. Julie Gray, Drehbuch-Expertin aus L.A., ist in Oxford um über Tipps, Trends und Hollywood-Illusionen zu sprechen.
Cannes 2010: Drei Streifen und eine Palme
Die 63. glamourösen, internationalen Filmfestspiele in Cannes endeten am 23. Mai mit der Verleihung der Goldenen Palme, die dieses Jahr zum ersten Mal nach Thailand ging. Künstlerisch war Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives eindeutig der mutigste Wettbewerbsbeitrag - und sicher auch derjenige mit der stärksten Analogie zu den fantastischen Filmwelten von Jury-Präsident Tim Burton.
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Robin Hood: Ridley Scotts muskelfuchtelnde Charakterstudie
Zwei alten, großen Helden des Kinos gebührt die Ehre, am 12. Mai das 63. Filmfestival von Cannes eröffnen zu dürfen: Sir Ridley Scott verfilmt einen der beliebtesten Stoffe der Filmgeschichte, Robin Hood. Wie schlagen sich Scott und sein Lieblingsschauspieler Russel Crowe auf diesem weithin erschlossenen Feld?
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Kinoprotest: Ley de Cine will 50 Prozent katalanische Untertitel
Anfang Februar schlossen mehr als 75% aller Kinos in Katalonien ihre Türen aus Protest gegen das so genannte Ley de Cine, laut dem 50% aller Filme in der Region katalanisch synchronisiert oder untertitelt werden müssen.
