Kino
Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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Megaupload gegen SOPA/PIPA: Die Rache der Hacktivisten
Was ist wichtiger: Freies Internet oder Urheberrechte? Die zwei US-Gesetze SOPA und PIPA wollen das Netz zensieren und so die Piraterie stoppen. Die Justiz macht ernst: Die Plattform Megaupload wurde geschlossen, der Betreiber festgenommen. Wir erklären den Kampf ums Netz.
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Steve James: Treffen mit dem Doku-Meister
Steve James war beim Internationalen Dokumentarfilmfestival 2011 in Amsterdam anwesend. Zwischen Interview, Diskussion und Basketballspiel habe ich beschlossen, den besten amerikanischen Dokumentarfilm-Regisseur auf den Prüfstand zu stellen. Money time.
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Eine Deutsche in Bollywood: Vom billigen Set zum Glamour-Streifen
„Ich bin weiß – und das will das indische Kinopublikum sehen.“ Eine junge Europäerin findet sich auf ihrer Indienreise in der Bollywood-Produktion Desi Boyz wieder und lernt unwissend den ‚Tom Cruise Bollywoods‘, Akshay Kumar, kennen.
Dinner for One 2012
Die Briten haben das Ende des Jahres „in a lull“ - einem „Zustand der Schläfrigkeit - verbracht, während die Deutschen eine „Neujahrsmüdigkeit“ erleben. In ihren Neujahrsansprachen haben die Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Nicolas Sarkozy, zurzeit Meinungsführer innerhalb Europas, gewarnt, dass die Dinge dieses Jahr nicht besser werden.
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Arturo Ripstein: "Filme machen ist wie aus einem Albtraum aufzuwachen"
Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein war der Ehrengast des internationalen Festivals der Filmhochschulen Rencontres Internationales Henri Langlois (RIHL), das im Dezember 2011 im französischen Poitiers stattfand. Seit über vierzig Jahren ist er bereits im Geschäft, etwa 20 Filme hat er abgedreht, mehrere Male war er in Cannes dabei und dennoch ist er dem französischen Publikum fast unbekannt.
Europas Kino-Nachwuchs: Generation Nabelschau
In den Fünfzigern erfand die französische Journalistin Françoise Giroud in den Spalten des Magazins L’Express den Begriff 'nouvelle vague': die jungen Regisseure waren ihrer Zeit unverschämt, revolutionär und unglaublich talentiert. Heute sind Truffaut und Godard fast schon spießig und eine ganze Mannschaft neuer Autoren tummelt sich in der 7. Kunst. Da wäre zum Beispiel der erst 22-jährige Quebecer, pedantischer Hipster, der sich entschieden hat das französische Kino aufzumischen. Oder die Dänen und Bulgaren, deren unverblümte Filme die Probleme ihrer Epoche erzählen: Drogen, Sex und Weltuntergang. Oder ein deutscher Regisseur, der den aufgewärmten Refrains der Vergangenheitsbewältigung den Rücken kehrt. Und schlussendlich sind da auch die französischen Nachwuchsautoren, die ihre Finger überall im Spiel haben, und in ihren eigenen Filmen spielen, produzieren, drehen und den Soundtrack singen. Schaut der europäische Kinonachwuchs zu sehr auf den eigenen Nabel?
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- Mélanie Laurents Regiedebüt "Les Adoptés": Aller guten Dinge sind drei
- Von Trier, Bier, Mikkelsen : Dänemark sahnt beim European Film Award 2011 ab
- 2011: Bulgarisches Kino trotzt allen Hindernissen
- Robert Thalheims 'Westwind': Frische Brise Geschichte im deutschen Kino
- Quebecer Hipster-Regisseur Xavier Dolan: Nouvelle Vague des globalen Kinos
Roadmovie "Italy, love it or leave it": Schwules Paar unterwegs in Bella Italia
Gustav Hofer kommt aus Sarnthein (Sarentino) in Südtirol, hat in Wien und London studiert und lebt seit 13 Jahren in Rom, wo er als Korrespondent für den deutsch-französischen Fernsehsender Arte arbeitet. Luca Ragazzi ist Filmkritiker, "echter Römer" und hat in den USA gelebt. Das homosexuelle Paar, das für seinen Dokumentarfilm "Schwulsein auf Italienisch" über die Rechte Homosexueller in Italien mehrfach ausgezeichnet wurde, feiert nun mit "Italy, love it or leave it" sein Comeback: einer Reise in einem alten Fiat Cinquecento, der Nummernschild und Farbe wechselt, auf der Suche nach Gründen, Italien doch nicht zu verlassen.
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David Lynch Club in Paris: Schlümpfe im Silencio
Sicherlich wird man nicht mit dem Filmzitat “Silencio, no hay banda…” begrüßt, wenn man den exklusiven Pariser Club von David Lynch betritt. Das Silencio öffnete am 6. Oktober seine Pforten. Auch wenn der Name ein Tribut an den Kultfilm Mulholland Drive ist - erwartet dort keine Rita, Leichen oder ungelöste Rätsel.
'Hitler in Hollywood' oder ein US-Komplott gegen das europäische Kino
Eigentlich weiß das ja jeder und hat sich damit abgefunden: Hollywood Konkurrenz machen zu wollen kommt einer Utopie gleich. Aber es gab mal eine Zeit, in der die Zukunft des europäischen Kinos glorreich schien. Was ist also passiert? Die Doku-Fiktion HH - Hitler in Hollywood - wirft die Theorie eines Hollywood-Komplotts auf.
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Geschichten, die nicht erzählt werden: Geschichten von glücklichen Menschen
Mit ihrer Kamera macht sich die junge spanische Regisseurin aus Valencia, Ainara Aparici, in Lateinamerika auf die Suche nach der Bedeutung von Glück.
Psychologie im Kino: Der Feind in meinem Kopf
Von Black Swan bis Melancholia, das Kino scheint das Verlangen zu verspüren, psychische Störungen neuerdings in den Mittelpunkt seiner eigenen Geschichten zu rücken. Depression, Persönlichkeitsstörungen, Unfähigkeit sich anzupassen oder Selbstmordtendenzen beschäftigen aktuell einige der größten Regisseure. Publikum und Kritik applaudieren weltweit und überhäufen diese Werke mit Preisen. Ein Zeichen dafür, dass uns die heutige Gesellschaft dazu zwingt, in einem instabilen Gleichgewicht zwischen forciertem Kapitalismus und Wirtschaftskrise dahinzuvegetieren und Angst vor dem eigenen Spiegelbild zu haben?
Balkan-Kino: Gelobtes Land für Kassenschlager
16 Jahre nach Ende des Bosnienkriegs wird Bosnien zum 'Gelobten Land' für Filmemacher aus Hollywood und Europa, die sich nach einer kommerziell erfolgreichen Kriegsgeschichte sehnen. Wird die tragische bosnische Vergangenheit tatsächlich zur Einnahmequelle?
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Block’n’Roller Girl(s) für Europa
Mehr als derbe Rempeleien auf Rädern? Mit Drew Barrymores Regiedebüt Roller Girl (2011) schwappt der Frauenteamsport auf Rädern 'Roller Derby' aus den USA nun auch nach Europa.
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Mazedonien: Geschichten mit der Schaufel ausgraben
Zwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit Mazedoniens porträtieren junge Dokumentarfilmer ihr Land neu.
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Schauspielerin Sıla Şahin: "Die können mich alle mal!"
Sıla Şahin weiß was sie will. Im Mai dieses Jahres hat sich die junge deutsche Schauspielerin türkischer Herkunft für den Playboy ausgezogen. „Die erste Muslimin“, die sich auf Glanzpapier enthüllt. Religiöse Beleidigung, Marketing-Strategie oder gewagte Integration? Von Berlin bis Istanbul hat die 'Enthüllung' die türkische Gemeinschaft in zwei Fronten gespalten. Mit ihrem schelmischen Lächeln gibt die 25-jährige Sila nicht nach und steht dazu. Auch wenn ihre Eltern sie aufgrund der „Befreiung“, von der sie in der Boulevardpresse spricht, fast verstoßen hätten, so hat sie ihre Karriere doch vorangetrieben.
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EU-Kulturhauptstadt 2016: Wie Breslau Geschichte in der Zukunft schreiben will
Eine Momentaufnahme aus dem Kino Lwów in Breslau (Polnisch: Wroclaw) - der Europäischen Kulturhauptstadt 2016.
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Tirana oder der Fluch der Popkultur
Abseits der so genannten „panbalkanischen“ Kultur und dem Einfluss der Konsumgesellschaft versucht sich Tirana an neuen Ausdrucksweisen. Doch das ist alles andere als einfach, da die Politiker des Landes mehr an ihren Wahlergebnissen als an Kunstwerken interessiert sind. Nichtsdestotrotz bemüht sich eine neue Künstlergeneration, frischen Wind in die lokale Kulturszene zu bringen und mit hartnäckigen Vorurteilen aufzuräumen.
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