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Arabischer Frühling
Ägyptische Aktivistin Negla Muhammed: "Die Revolution kam nicht über Nacht"
Die ägyptische Aktivistin Negla Muhammed über die Gründe der Revolution. Ein Beitrag von der russischen Journalistin und Fotografin Nuriya Fatykhova.
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Wetterprognose: Arabischer Frühling vs. Islamischer Winter
"Wir sind freie Menschen, die keine Angst haben; wir sind Geheimnisse, die niemals aussterben (…) Wir sind frei und unsere Gedanken sind frei. Aber sie vergessen diejenigen nicht, die Schluchzen hervorrufen und unsere Ideen verraten." Vor einem Jahr sind diese, von Emel Mathlouthi geschriebenen und gesungenen Worte zur Hymne einer Revolution geworden. Eine Revolution, die die Tyrannen Nordafrikas zu Fall brachte. Heute sind diese Menschen in der Tat frei. Aber der Kampf geht weiter. Nach einem Jahr ist es noch zu früh, um über den „Arabischen Frühling“ Bilanz zu ziehen. Aber es ist an der Zeit, neue Fragen zu stellen: Wer sind die moderaten Islamisten? Ist die Revolution immer noch am kochen? Die Antworten fallen je nach Perspektive unterschiedlich aus. Cafebabel.com konfrontiert die Standpunkte einer deutschen Studentin in Kairo, eines tunesischen und algerischen Karikaturisten, einer tunesischen Sängerin und einer spanischen Journalistin. (Karikatur ©Kristof)
- Unser Dossier lesen
- Emel Mathlouthi: Stimme der Jasmin-Revolution
- Studieren in Kairo: Clash of Civilisations
- Auf der Suche nach einem marokkanischen Frühling
- Algerischer Karikaturist Slim: „Nicht nur Menschenrechte, sondern vor allem die rechte Hand verteidigen“
- Vom 'Arabischen Frühling' in den 'Islamischen Winter'?
Digitale Demokratie: Was wir daraus machen!
Man kann die digitale Revolution weder verteufeln noch als einzigen Weg in die Zukunft lobpreisen. Vom interaktiven Journalismus bis hin zu den sozialen Netzwerken, die durch die „Bewegung der Empörten“ immer mehr Zuwachs finden – trotz aller Kritik ist die digitale Demokratie nun dabei aufzublühen.
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Ahmed el-Senussi: Libyscher Prinz und Menschenrechtsaktivist
Zur Zeit ist er Mitglied in Libyens Übergangsrat, der Prinz, der seine Gefangenschaft in Einzelhaft verbrachte und während dieser neun Jahre zu keiner einzigen Person sprach. Wir treffen uns in Straßburg, wo der ehemalige politische Gefangene als einer von fünf Arabern den Sacharow-Preis 2011 für Meinungsfreiheit erhielt.
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Frieden: "2011 ruft uns in Erinnerung, dass Lösungen für Konflikte existieren"
Cathy Van Dorslaers Spezialität ist Konfliktprävention. Das Jahr 2011 hat die belgische Psychologin besonders bewegt. Von den demokratischen Forderungen über die Verwendung neuer Kommunikationskanäle erklärt sie cafebabel.com, warum 2011 unter dem Zeichen des Friedens stand.
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Hoffnung im Jahr 2011: Die Möglichkeit einer Insel
Das ist die Höhe! Dumm gelaufen für Griechenland. Es ist entschieden, heute Abend bricht er auf. Thomas steigt ins Boot… und tschüss!
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Libyen und Europa: Der seltsame Fall des Dr. Muammar und Mr. Gaddafi
Am 20. Oktober gab die libysche Übergangsregierung den Tod des langjährigen Machthabers Libyens Muammar al-Gaddafi bekannt. Mit einer Amateurkamera gefilmte Bilder des verletzten Diktators machten die Runde in den Medien. Wie Gaddafi aber ums Leben kam, bleibt weiterhin unklar. Die französischen, US-amerikanischen und britischen Streitkräfte waren Teil der Nato-Luftangriffe im libyschen Bürgerkrieg, der seit Februar 2011 wütete. Lest mehr zu den zwiespältigen libysch-europäischen Beziehungskisten nach der Ankündigung über den Tod des "Revolutionsführers".
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Digitale Revolution von Breivik bis Khaled Said
Das Jahr 2011 hat es gezeigt: Die neuen Medien sind für politische Debatten auf der Grundlage von Ereignissen wie die Demonstrationen der Empörten in ganz Europa, die arabische Revolution oder das schreckliche Attentat in Norwegen im vergangenen Juli, unabdingbar. Politisches Engagement kann heute von allen und überall gezeigt werden. Aber ist diese Unmittelbarkeit mit unserem modernen Demokratieverständnis vereinbar?
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Transparenz: Werde auch du zum Online-Aktivisten
In der Ukraine wurde der “Tag des Zorns” - eine Protestaktion gegen den Präsidenten - online organisiert. In Weißrussland ist das Internet die einzige Zuflucht vor der Regime-Propaganda. Die arabische Welt berichtete online über den politischen Umsturz. Peter Ludlow, amerikanischer Online-Aktivist, Journalist und Schriftsteller, der sich mit dem Recht im Internet beschäftigt und als Philosophieprofessor an der Northwestern University in Illinois tätig ist, erklärt, dass Politik durch Bewegungen „von unten“ beeinflusst werden kann.
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Die Empörten: Linkspopulismus oder Armen-Politik?
„Linkspopulismus“, urteilt die französische Zeitschrift Courrier International über die in Spanien entstandene ‚empörte‘ Bewegung. „Empörung, und dann?“, fragen andere. „Europäischer Frühling“ habe nichts mit „arabischem Frühling“ zu tun, empören sich dritte. Vier junge Europäer analysieren die Bewegung 15M, seine Ziele und Grenzen.
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Tirana: Auf der Suche nach der verlorenen Revolution
Am späten Nachmittag im Sitz der Zentralen Wahlkommission von Tirana. Eine Gruppe Aktivisten der albanischen Sozialistischen Partei, größtenteils männlich, wartet auf die Ergebnisse der Kommunalwahlen von vor 10 Tagen. Ihnen gegenüber beschützt eine beachtliche Polizeifront das Gebäude, in dem zum x-ten Mal die Stimmzettel immer und immer wieder ausgezählt werden. Die Situation scheint aussichtslos.
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Demokratie-Bewegung: Brüsseler 'Empörte' setzen auf populär
Ein paar Zelte, eine Küche unter freiem Himmel, alte Sofas und an die Bäume geheftete Spruchbänder, die eine „echte Demokratie jetzt“ fordern und in vier Sprachen dazu aufrufen, auf die Straße zu gehen. Am Freitag haben Jugendliche in Brüssel ein friedliches Zeltlager auf dem Moskauer Platz im beliebten Saint Gilles-Viertel eingerichtet – und dadurch in den Protest der spanischen Jugendlichen, die sich selbst ‚die Empörten‘ (Los Indignados) nennen, eingestimmt, der sich mittlerweile in ganz Europa ausbreitet. Zwischen 350 und 400 Personen besuchten die Volksversammlung am vergangenen Samstagabend.
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Arabischer Frühling 2011: Ein Vergleich mit dem Fall des Eisernen Vorhangs
Können die Demokratiebewegungen der nordafrikanischen Maghreb-Staaten von Osteuropa lernen? Ein Kommentar von Daniel Novotny, Vizedirektor des Forschungszentrums der Tschechischen Gesellschaft für Internationale Angelegenheiten in Prag.
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'Echte Demokatie jetzt': Von der #spanishrevolution zur #europeanrevolution
Der 15. Mai hat sich zum 22. Mai gewandelt und wird auch nach der Wahl am Sonntag, bei der es im Großen und Ganzen günstig für Spaniens Konservative und ungünstig für den amtierenden Regierungschef Zapatero aussieht , kein Ende finden. Die ursprünglich spanischen Protest-Triebe, die nun auch in ganz Europa sprießen, lassen vermuten, dass die #Spanische Revolution früher oder später eine #Europäische Revolution werden könnte. Eine Europatour durch die Revoluzzer-Camps.
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Repressionen in Syrien: Waltz with Baschar
In Syrien eskalieren Proteste und Repressionen. Das erste Mal seit dem islamischen Aufstand in Hama von 1982 ist das Baath-Regime wieder in Gefahr. Die Demonstrationen erreichen die kritische Masse, die von keinem Zugeständnis davon abgehalten werden kann das Ende von Präsident Baschar al-Assads Regierung zu fordern.
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Tunesien: Ein Land erwacht
Tunesien erlebt seinen ersten Frühling nach dem Ende der Diktatur. Wie es weitergehen wird, weiß keiner. Überall aber ist die Hoffnung auf einen Neuanfang zu spüren.
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Libyen-Krieg ohne deutsche Soldaten: Uno geht gegen Gaddafi vor
Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag ein Flugverbot über Libyen und weitere militärische Maßnahmen beschlossen. Der Einsatz ist richtig, kommt aber zu spät, meinen einige Kommentatoren. Andere warnen vor den Unwägbarkeiten dieser Intervention.
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Blinde Passagiere im Europaparlament
Blinde Passagiere sind nicht nur auf Booten oder als Schwarzfahrer in Zügen und Bussen zu finden - sondern auch im Europaparlament! Ausdruck der Woche.
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Frankreichs Image-Offensive: Sarko-Solo gegen Gaddafi
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat den Nationalen Übergangsrat der libyschen Rebellen als offizielle Vertretung des Landes anerkannt. Außerdem will er den EU-Partnern am heutigen Freitag Pläne zu Luftangriffen gegen das Gaddafi-Regime vorlegen. Die Presse kritisiert den Alleingang, der allen Beteiligten schade.
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