Diktatur
Catarina Botelho über Krise, Kunst und Alltag in Portugal: "Wir stecken tief in der Scheiße"
Die Künstlerin und Fotografin aus Lissabon beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen engen Freunden, Familie und Objekten, genauso wie mit Gelegenheitsjobs im Ausland. Wir sprechen über Kunst in Portugal, Kultur während der Krise und darüber, immer Anfänger zu bleiben.
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Instrumente der ungarischen Viktortur
„Ungarn wird von Orbán eingelullt wie mit der Flöte des Rattenfängers von Hameln“, so der in Berlin lebende ungarische Nobelpreisträger Imre Kertész im Le Monde Interview. Populistisch geflötet wird vor allem gegen vermeintliche Bedrohungen von außen: die USA, Europa, den IWF, aber auch Roma und Juden – 'Orbánistan' wird die Republik Ungarn neuerdings in internationalen Medien getauft. Europas böser Bube Viktor Orbán, dessen Fidesz-Partei mit einer saftigen Zweidrittelmehrheit eine international von Menschenrechtlern kritisierte neue Verfassung und Mediengesetz auf den Weg brachte, strukturiert heimlich, still und leise um: alternative Locations schließen, Rechtsextremisten werden Theaterintendanten, im Staatsfernsehen wird fleißig zensiert. Internationale Medien schlagen Alarm. Und auch im Europaparlament fliegen schonmal die Fetzen gegen den 'Viktator'. Doch außer finanzielle Druckmittel hat die EU kaum Karten ausgespielt. Die politikverdrossene Jugend wacht indes auf, um sich einen Platz für den Nationalfeiertag am 15. März zu erkämpfen. Bis dahin spannt die Ungarn-Frage ein besorgtes Europa weiter auf die Folter. (Karikatur: ©Kristof)
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- Ungarn, Orban, die neue Verfassung - und ich
- Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
- (Don't) occupy Budapest: Wer zuerst reserviert, protestiert zuerst
- Ungarns 4K! Aktivist András Istvánffy: "Wir haben eine Protestkultur"
- Ungarn: Orbanistan oder die Übertreibung ausländischer Medien
Der Diktator nebenan: Weißrussische Opposition in Vilnius
Weißrussland ist die letzte Diktatur in Europa, die litauische Hauptstadt Vilnius nur 40 Kilometer von der Grenze entfernt. Weißrussische Bürgerrechtler nutzen Vilnius als Zufluchtsort und Schaltzentrale – doch die litauische Präsidentin pflegt gute Kontakte zum weißrussischen Despoten.
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Europas neue Germanophobie: Wer hat Angst vorm bösen Deutschland?
Die Töne gegen Kanzlerin Merkels Tatenlosigkeit in der Euro-Krise und ein zu 'deutschlastiges' Europa werden immer lauter – und heftiger!
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Pechvogel Mubarak? Verhaftung sendet Warnsignal an Maghreb-Diktatoren
Hosni Mubarak ist am Mittwoch in Untersuchungshaft genommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Ägyptens Ex-Präsident Korruption vor. Außerdem soll er Anfang des Jahres Gewalt gegen Demonstranten befohlen haben. Die Inhaftierung sendet ein Signal an andere Diktatoren, meint Europas Presse, warnt aber vor Rachegefühlen.
Tunesiens Ben Ali: Kein Domino-Effekt für Mubarak und Gaddafi
Die Lage in Tunis bleibt angespannt: Militär kontrolliert die Straßen und kämpft gegen Leibgardisten des geflohenen Diktators Ben Ali. Europas Presse freut sich einhellig über die Jasmin-Revolution, hält sie aber nicht für übertragbar auf andere arabische Länder.
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Belarus-Wahlen 2010: Lukaschenko gegen Lukaschenko
Es ist eine Diktatur und es ist unsere Diktatur, in Europa, unmittelbar vor der Haustür der EU. Am 19. Dezember ist es wieder so weit, die belarussische Bevölkerung wird aufgerufen sein, ihren Präsidenten zu wählen. Das sonst so ruhige - oder besser ruhig gestellte - Belarus befindet sich aktuell in einer politisierten Achterbahnfahrt. Eine zersplittere Opposition, eingeschränkte Pressefreiheit und Wahlfälschung sind weiterhin an der Tagesordnung. Trotz einer zunehmend skeptischen Bevölkerung, den bröckelnden Beziehungen zu Russland oder den öffentlichen Kundgebungen der Opposition, heißt die Qual der Wahl wohl auch dieses Jahr wieder Lukaschenko oder… Lukaschenko. Eine vierte Amtsperiode des ‚letzten Diktators Europas‘ ist wahrscheinlich. Unsere cafebabel.com-Kolumnistin Claudine Delacroix nimmt die Absurditäten in Lukaschenko-Land unter die Lupe. (Illustrationen: Adrian Maganza)
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- "Journalismus" auf Weißrussisch? "Propaganda"!
- Absurdes aus Lukaschenko-Land: Blogger Medwedew contra Spammer Lukaschenko
- Absurdes aus Lukaschenko-Land: 1994, 2001, 2006, 2010
- Absurdes aus Lukaschenko-Land: Wie der Präsident, so der Protest
- Der letzte Diktator? 5 Fragen zu den Präsidentschaftswahlen in Belarus
- Kolumne: Absurdes aus Lukaschenko-Land
- Nach den Wahlen in Belarus: Lukaschenkos verzweifelte Gewaltorgie
- Absurdes aus Lukaschenko-Land: Doppelzüngige EU-Politik made in Belarus
Überwachungsstaat Ägypten: Wo der Ausnahmezustand Alltag ist
Ständige Überwachung, niedergeknüppelte Demonstranten, geheime Militärstützpunkte: Seit drei Jahrzehnten befindet sich Ägypten im Würgegriff eines Ausnahmezustandes, der mittlerweile Alltag geworden ist. Im Gewirr der Straßen berichtet eine italienisch-spanische Journalistin vom täglichen Leben im Überwachungsstaat - und wie dieser dank des rechtlich verhängten Ausnahmezustandes seine Bürger auf Schritt und Tritt kontrolliert. Der Grund dafür? Die angebliche Bedrohung durch den islamistischen Terror.
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30 Jahre Solidarność: Abgenutzt!
Am 31. August feiern wir in Polen 30 Jahre Solidarność (dt. Solidarität), die erste unabhängige freie Gewerkschaft Polens. 9 Jahre nach der Gewerkschaftsgründung, die aus einer Streikbewegung hervorging, endete der Kommunismus in Polen.
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Vilnius: Saga einer Universität im Exil
Das Diktat hat entschieden: Die Europäische Humanistische Universität, die 1992 in der weißrussischen Hauptstadt Minsk gegründet wurde, musste 2004 ihre sieben Sachen packen, um nach Vilnius und damit in ein demokratisches Land umzuziehen. Im Namen der freien Bildung exiliert sich die weißrussische Jugend zunehmend gen Westen.
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Albanien: Polittourismus zwischen Betonbunkern und Badebuchten
Dort, wo sich Adriatisches und Ionisches Meer treffen, liegt Albanien - das letzte unentdeckte Paradies Europas. Das kleine Balkanland will mit dem Tourismus seine Wirtschaft in Schwung bringen und hofft seit dem Nato-Beitritt auf ein besseres Image im Westen. 20 Jahre nach Ende der Diktatur entwickelt sich Albanien zu einem Geheimtipp für Individualtouristen.
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Die Welle - Sehnsucht nach Inhalten
Die deutsche Filmproduktion Die Welle beschreibt die innere Leere der Globalisierungs-Generation. Jetzt schwappt sie auch nach Europa.
György Dragomán: 'An der Kinderwelt kann man am besten ablesen, wie eine Diktatur funktioniert.'
Der 34-jährige, in Transsilvanien geborene, ungarische Autor blickt mit Kinderaugen auf die Absurdität und Grausamkeit eines totalitären Staatssystems.
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Kuba - „Der EU fehlt es an Informationen“
Die Ära Fidel Castros neigt sich dem Ende zu. Europa scheint sich aufs Abwarten verlegt zu haben. Ein Gespräch mit dem Lateinamerikaspezialisten Carlos Malamud.
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Die Wunden des spanischen Bürgerkrieges sind noch nicht verheilt
Vor siebzig Jahren brach in Spanien der Bürgerkrieg aus. Noch heute wirft die Vergangenheit einen dunklen Schatten auf die spanische Politik.
Weißrussland – Europas letzte Diktatur
In einem offenen Brief bringen der ehemalige tschechische Präsident Václav Havel sowie weitere wichtige Figuren des öffentlichen Lebens die Situation in Weißrussland zur Sprache, wo Präsident Alexander Lukaschenko mit eiserner Faust regiert.
"War Afrika jemals reif für die Diktatur?"
Wird es der europäischen Afrikapolitik gelingen, dem Neo-Kolonialismus zu entkommen? Antworten vom Afrikaexperten François-Xavier Verschave, der am 29. Juni 2005 verstorben ist.
Europa stützt die Diktatur in Togo
Während sich nach den getürkten Präsidentschaftswahlen in Togo die Toten häufen, ist Frankreich zufrieden und die anderen Europäer schweigen. Allein die Amerikaner klagen die Unregelmäßigkeiten an.
Iran: Europa auf der Seite der Diktatur?
Eine Großdemonstration gegen die Menschenrechtsverletzungen im Iran, die für den 10. Februar in Paris vorgesehen war, wurde von den französischen Behörden verboten.
