Hrant Dink
Genozid war gestern: Versöhnung zwischen Türken und Armeniern
Die armenische Frage drängt sich den Besuchern gleich bei ihrer Ankunft in Istanbul auf. Wir befinden uns auf dem Flughafen Sabiha Gökçen, benannt nach der ersten Kampfpilotin der Geschichte, Adoptivtochter von Atatürk. Im Jahre 2004 wagt es der Journalist Hrant Dink, Herausgeber der türkisch-armenischen ZeitschriftAgos, zu schreiben, sie sei in Wirklichkeit Waise armenischer Eltern gewesen, was eine heftige Polemik hervorrief. Er wird wegen „Verleumdung der türkischen nationalen Identität“ (Art.301 des Strafgesetzbuches) verurteilt. Als „Feind der Nation“ bezeichnet, wird Hrant Dink am 19. Januar 2007 vor dem Verlagshaus seiner Zeitung auf offener Straße erschossen. Seitdem lebt sein Name in aller Gedächtnis.
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Hrant Dink-Nachfolger Aris Nalci: "Die Angst sitzt immer mit am Schreibtisch"
Wenn ethnische Konflikte die Pressefreiheit zur Strecke bringen: Ein Gespräch mit Aris Nalci, einem der Nachfolger des 2007 ermordeten Agos-Chefredakteurs Hrant Dink, in Istanbul.
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Dauerbrenner Türkei
Hamit Bozarslan, stellvertretender Direktor des islamwissenschaftlichen Instituts (IISMM) der sozialwissenschaftlichen Fakultät in Paris, über die Zukunft und Rolle der Türkei in der Europäischen Union.
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Vom Hoffnungsträger zur Reformbremse
Vor sieben Jahren mit hohen Erwartungen begrüßt, fällt die Bilanz des scheidenden türkischen Präsidenten Ahmet Necdet Sezer verhalten aus.
Die Türkei erinnert sich an Hrant Dink
Die Ermordung des Journalisten Hrant Dink, 53, hat in der Türkei Aufsehen erregt. Dink war ein Verfechter des EU-Beitritts der Türkei.
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