ökologie
Steve Jobs, Apple und die Umwelt: Der Wurm im Apfel
Während eine ganze Kollektion an Beweihräucherungen des am 6. Oktober verstorbenen Apple-Erfinders Steve Jobs im Netz die Runde macht, unterstreicht ein Babelianer, dass der Apple-Konzern aufgrund seiner umweltschädlichen Produkte und frenetischen Verkaufsstrategien vielleicht madiger ist, als wir denken.
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Brüssel: Utopische Öko-Bürger einer Nation in der Schwebe
Alles was sich in Europa „öko“ nennen darf, existiert zwangsläufig auch in Brüssel, das sich in seiner Rolle als Europahauptstadt mächtig wohl fühlt. Da gibt es Ateliers für grüne Nachwuchsunternehmer, städtische Landwirtschaftsinitiativen bis hin zu utopischen Brüsseler Comic-Zeichnern –auf Altpapier? Für die zweite Staffel unseres Reportageprojekts Green Europe on the ground hat sich cafebabel.com deshalb in die grüne Hauptsadt einer Nation in der Schwebe aufgemacht.
Paris: Unter dem Pflaster – sprießt grün
Wo man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht… Paris ist wie ein dampfender Schnellkochtopf, der jede Sekunde zu implodieren droht. Denn die französische Hauptstadt hat europaweit die höchste Bevölkerungsdichte: In Paris quetschen sich 21 000 Menschen auf einen Quadratkilometer. Und dabei wächst die Wohnungsnachfrage stetig, während das Angebot sich die Waage hält; 14 Metrolinien quellen täglich über, Bäume am Straßenrand kann man fast an einer Hand abzählen. Kurz und gut: die Pariser wollen ein bisschen aufatmen. Deshalb hat man auch hier und da schon versucht, die Ärmel hochzukrempeln und neue Grünflächen anzulegen. Neben Community-Gärten, Stadthonig, Artenvielfalt und öffentlichen Politiken, will die Stadt zukünftig auch auf Leihautos (Autolibs), neue Vorstadtzüge und Öko-Smalltalk setzen. Cafebabel.com zeigt, dass unter den Pariser Pflastersteinen ein bisschen ‚grün‘ sprießt.
Athen: Ich sehe was, was Du nicht siehst – und das ist grün
Wie jetzt Umweltschutz? Athen hat gerade ein paar andere Hühnchen zu rupfen. So ungefähr könnte man das Verhältnis der griechischen Hauptstadt zum Umweltschutz resümieren. Athen wartet bis heute auf eine ‚legale Müllhalde‘, momentan landen Abfälle oftmals och in der Ägäis. Und Radwege? Pustekuchen. Veilleicht auf einem Freeday am Freitagabend, wenn sich eine Athener Öko-Radkaravane in Bewegung setzt. Ansonsten kann die Stadt aufgrund der Hitze und Luftverschmutzung nur schwer aufatmen. Und Lösungen werden oft und gern auf morgen verschoben. Oder gar nicht erst angegangen, wie das Verschwinden des Flusses Kifissos zeigt. Wird die Empörung einiger Bürger und Künstler ausreichen, um die Wunder der Attika zu schützen? (Foto ©Bénédicte Salzes/benedictesalzes.com)
Grün - So schmeckt der Sommer
Urlaub ist in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht allen vergönnt. Doch wie wir bereits seit Albert Einstein wissen ist die Vorstellungskraft in Krisenzeiten besonders ausgeprägt. Cafebabel.com schlägt deshalb ein Sommerdossier für kleine Portemonnaies vor: Ihr müsst Euch nur auf den Sattel Eures imaginären Fahrrads schwingen und die Sonnenbrille aufsetzen, um Euch vor dem aggressiven Licht in Ljubljana zu schützen. Unterwegs machen wir Halt für ein Bio-Menü in Sevilla und plaudern mit dem grünen Nachwuchs – den Öko-Geeks in Paris. Den Kaffee trinken wir in Budapest, wo wir eine der schlimmsten Naturkatastrophen Europas der letzten Jahre verdauen. Später des Abends treten wir auf den Berliner Dancefloors kräftig in die Pedalen. Liebe Globetrotter, hier kommt eine sommerliche Artikelauswahl aus unserer cafebabel.com Reportagereihe Green Europe on the ground. Gute Reise!
- Unser Dossier lesen
- Rote Schlammschlacht in Ungarn: Europas größte Umweltkatastrophe seit Tschernobyl
- Rom: Mit dem Fahrrad ans Ende der Hölle
- Sevillas Bioprodukte zieht es ins Ausland
- Joly, Hulot oder das Rennen um den Thron mit den Pariser « Öko-Geeks »
- Slowenien im Kampf gegen Lichtverschmutzung: Wenn Licht tötet!
- Energie-Revolution auf Berliner Dancefloors
Straßburg: Ist doch öko-logisch!
Mit seinen 300 Hektar Grünfläche, über 500 km Radwegen im Umkreis und den Naturparks der Vogesen und des Schwarzwalds um die Ecke ist die elsässische Hauptstadt unumstritten das, was man in Europa ein Öko-Paradies nennen könnte. Ein Sherlock Holmes muss sich schon mit einer Lupe auf den Weg machen, um Öko-Kriminalität in Straßburg aufzudecken. Und zugegeben: das Doppelsitzproblem des EU-Parlaments ist für die Ökobilanz nicht unbedingt förderlich. Aber ansonsten sprießen neben den typischen Fachwerkhäusern immer nachhaltigere Bauten und Viertel. Grüne Kultur kann in Straßburg sogar soweit gehen, dass man sich selbst das Jawort in „öko und bio“ gibt. 5 junge europäische Journalisten haben sich im Nordosten Frankreichs umgesehen und im Rahmen der Reportagereihe 'Green Europe on the ground' grüne Samurais - wie den letzten Imker der Stadt – ausfindig gemacht.
Sevilla: Wo Lebenskünstler auf 'grün' bauen
123 Millionen Euro! So die horrende Summe, die das neueste, kurvige Architekturmonument - der im Volksmund genannte Champignon, der im April in Sevilla eingeweiht wurde - gekostet hat. Das sind 70% mehr Budget als ursprünglich geplant und das, wo die Arbeitslosigkeit in Spanien momentan Staatsfeind No. 1 ist. Das sind keine guten Aussichten für die im Mai geplanten Kommunalwahlen. Cafebabel.com hat die neuen Akteure der grünen Wirtschaft unter die Lupe genommen, um herauszufinden ob in der andalusischen Hauptstadt trotz der desaströsen Bezirksverwaltung eine ökologische Zukunft möglich ist. Das Sonnenwärmekraftwerk von Abengoa ist ein Vorzeigeprojekt für alternative Energiegewinnung, lokale Bio-Bauern retten die Landwirtschaft. Doch es bleiben einige Details zu regeln, wie zum Beispiel die Fahrradkultur, die bisher nur dem Zentrum Sevillas vorbehalten ist. Für das Projekt Green Europe on the ground durchstreiften 5 Journalisten die andalusische Hauptstadt.
Rom: Das « grüne » Nichtstun
In puncto Umweltinitiativen führen nicht alle Wege direkt nach Rom. Dabei handelt es sich bei der italienischen Hauptstadt nach Oslo um die "grünste Stadt" in Europa, mit ihren zahlreichen Parks und Grünflächen. Doch das süße Nichtstun packt den Italiener auch beim Umweltschutz: Rom ist nach Mumbai weltweit die Stadt mit den meisten Scootern, weiterhin das beliebteste Transportmittel der Römer. Als Radfahrer - eine Straßburgerin hat den Test gemacht - kommt man in Rom unterdessen einem Kamikaze gleich. Doch wer sucht der findet - auch Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Innovative Initiativen lassen sich in Theatern und Design-Konzeptläden, in Kulturzentren an der Peripherie der Stadt oder sogar über den Dächern des Vatikans finden, von wo aus der 'grüne Papst' manchmal doppeldeutige Botschaften sendet. Oft aber findet man die Vollendung der Einfachheit in der italienischen Küche, die das Label "grün" gar nicht nötig hat. 5 Journalisten erkundeten die ewige Stadt 4 Tage lang im Rahmen unseres Projekts Green Europe on the ground.
AMAP und Co: Wenn sich die Landwirtschaft körbeweise an die Uni einlädt
Das System der französischen Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft (Association pour le Maintien d’une Agriculture Paysanne, kurz AMAP) hat sich seit zwei Jahrzehnten auch in Europa stetig weiterentwickelt. In den letzten Jahren haben sich auch mehr und mehr landwirtschaftliche Studenten-AMAP zusammengeschlossen. Eine Reise von Nantes bis Palermo zwischen Sortierern und Karotten.
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Ende des japanischen Walfangs - den Meereshirten sei Dank
Drei Monate heftiger Einsätze in der Antarktis hatten ein einziges Ziel - das Ende des japanischen Walfangs. Nachdem sie uns von den Vorbereitungen zum ersten großen Aufbruch berichtet hatte, kommt eine Aktivistin der Operation „No Compromise“, welche am 2. Dezember 2010 von der Umweltschutzorganisation Sea Shepherd lanciert wurde, für cafebabel.com auf ihre engagierte Reise zu sprechen.
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Lass es einfach Europa: Lieber Mojito als Umweltschutz!
Die Vereinigten Staaten stoßen 128% und China 133% der gesamten Co2-Emissionen Europas in die Atmosphäre aus. Unter diesen Umständen können wir einfach nichts bewirken, und das weiß die EU. Kann sie ernsthaft ihren Energieverbrauch bis 2020 um 20% senken?
Atomunglück in Japan heizt Kernkraftdebatte in Europa an
Sind wir bereit eine neue Atomkrise in Europa in Kauf zu nehmen? So lautete die Frage, die sich die Umweltminister der europäischen Mitgliedstaaten im Rahmen der einberufenen Sondersitzung (14./ 15. März) in Reaktion auf die Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk von Fukushima stellten. Das Japan-Drama gibt der Debatte um den Atomausstieg in Europa neuen Aufwind. Panorama.
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Karima Delli zur Finanzspritze für MdEPs: "Die Europaabgeordneten sind realitätsfremd"
Donnerstag, 3. März: Ein Jahr nachdem die Europaabgeordneten zum ersten Mal für eine Erhöhung um 1500 € votiert haben, haben sie jetzt nochmals zugunsten einer Erhöhung ihres monatlichen Budgets um 1500 € gestimmt. Das macht insgesamt 27 Mio. Euro innerhalb von zwei Jahren. Währenddessen schnallen die Europäer ihre Gürtel enger. Für Karima Delli, Europaabgeordnete von Europe Ecologie (Europa Ökologie), Mitglied der Kollektive Jeudi Noir (Schwarzer Donnerstag) und Sauvons les riches (Lasst uns die Reichen retten) sind die Abgeordneten „realitätsfremd“.
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Berliner Guerilla Gardening: Auf die Plätze - Saatbombe - los!
Was machen die da eigentlich genau? Handelt es sich um Besetzer? Oder Umweltschützer? Schießen sie wild mit Blumensamen umher? Kommen sie maskiert und verstreuen heimlich Samen in der Weltgeschichte? Cafebabel.com besuchte Plätze und Straßen in Berlin, um dem Prinzip „Guerrilla gardening“ auf den Grund zu gehen.
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Ein bisschen öko: Warum wir weniger nachhaltig leben, als wir denken
Nachhaltigkeit ist in. Wir kaufen Bio-Joghurt, trennen akribisch unseren Müll und lassen kein Wasser beim Zähneputzen laufen. Aber ganz ehrlich - eigentlich sind wir inkonsequent. Denn wir jetten auch mal eben mit dem Billigflieger durch Europa, können den neuen Turnschuhen nicht widerstehen und essen im Winter Tomaten. Warum also sind wir im Kopf umweltbewusster als in der Realität?
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Erasmus, 9-11, soziale Netzwerke: Die Ereignisse einer Generation, aber welcher?
Sie tippen schneller auf der Tastatur, als sie mit einem Stift schreiben können. Die Generation Einstein, Generation Google, Generation Y, eine weitere 'Verlorene Generation'… Sie zu beschreiben ist nicht einfach. Die jungen Leute zwischen 20 und 35 Jahren sind weltweit vernetzt und leben in einer Welt, die kaum noch etwas mit der ihrer Eltern gemein hat. Analysten und die von der ständigen Ungewissheit Betroffenen diskutieren die zentralen Themen, um diese nur schwer greifbare Generation verstehen zu können.
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Budapest: Giftig grün hinter den Ohren!?
Ungarn hat seit dem 1. Januar als Ratspräsident die Zügel der EU inne. Momentan sind alle Augen auf die Debatte um das umstrittene ungarische Knebelgesetz zur Medienkontrolle gerichtet, von grüner Politik und der größten Umweltkatastrophe nach Tschernobyl, als im Oktober 2010 eine rote Giftschlammwelle mehrere Dörfer platt machte, spricht heute kaum noch jemand. Dabei hat Ungarn gute Ansätze in der Tasche, wie beispielsweise seine jungen Fahrrad-Aktivisten, die unersättlich mit ihrer Message durch Budapest radeln. Schade ist nur, dass neue Initiativen im Namen der Umwelt eine wachsende grüne Ideologie in Marketingstrategien recyceln. Hat der rote Schlamm auch den grünen Enthusiasmus davongeschwemmt? Ein Team europäischer Nachwuchsjournalisten nahm Budapest für das Projekt "Green europe on the ground" unter die Lupe.
