Währungsunion
Schuldenschnitt für Athen: Soll ich Griechenland über 400 Euro schenken?
Griechenland ist pleite und bittet bei Gläubigern um Schuldennachlass. Bis zum Donnerstag müssen private Gläubiger nun entscheiden, ob sie am geplanten Schuldenschnitt teilnehmen. Es bedarf 75% der Gläubiger, die mit besagtem Haircut auf über die Hälfte ihrer Investition verzichten müssten. Ansonsten kann man das zweite EU-Rettungspaket als gescheitert betrachten. Wer glaubt, dass nur große Banken betroffen sind, liegt falsch. Auch unser Autor hat Griechenland Geld geliehen – und bekommt jetzt Post von seiner Bank.
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Veto zur EU-Fiskalunion: Camerons feine englische Art
Der britische Premier David Cameron hat am Montag sein EU-Veto im Unterhaus verteidigt, während der französische Präsident die Spaltung "in zwei Europas" bedauerte. Großbritannien steht der EU eben etwas skeptischer gegenüber, beschwichtigen Kommentatoren und heben hervor, welche Vorteile die Briten Europa bringen.
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Europas neue Germanophobie: Wer hat Angst vorm bösen Deutschland?
Die Töne gegen Kanzlerin Merkels Tatenlosigkeit in der Euro-Krise und ein zu 'deutschlastiges' Europa werden immer lauter – und heftiger!
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Spanien: Vom Traum, der wie eine Immobilienblase platzte
Liebe europäische Nachbarn: Ich muss euch leider mitteilen, dass die spanische Krise „nichts“ mit derjenigen in eurem Land zu tun hat. Unsere Krise wurzelt nicht in strukturellen Problemen (ok, vielleicht zum Teil), sondern im wahrsten Sinne des Wortes im Zement. Wir sind ein Sonderfall. Bühne frei für den Grund unserer Probleme: die „Immobilienblase“.
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Referendum hin oder her: Wohin steuert Griechenland?
So schnell wie die Ankündigung des Referendums in Griechenland über die Mitgliedschaft des Landes in der Eurozone die Runde machte, wurde es von Griechenlands Premier am heutigen Donnerstag auch schon wieder abgesagt. Georgios Papandreou hatte nicht nur heftige Kritiken aus Europa, sondern auch in der eigenen Opposition geerntet. 6 junge Wirtschaftsgeister aus Europa liefern ihre Analyse.
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Die Furcht der Eurokraten: Papandreou fordert zum Referendum in Griechenland
Trotz massiver Kritik und weltweiter Kurseinbrüche hält der griechische Premier Giorgos Papandreou an der geplanten Volksabstimmung fest. Sein Kabinett stellte sich am Dienstag hinter das Referendum über die Sparmaßnahmen. Unverantwortlich gegenüber Europa finden das einige Kommentatoren, andere loben den zwar steinigen, aber notwendigen Weg der demokratischen Legitimierung. Gießt der G20-Gipfel, der vom 3. - 4. November im französischen Cannes stattfindet, erneut Öl ins Feuer rund um die Eurokrise?
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China in der EU: In the mood für Investitionen
In der letzten Woche wimmelte es in den internationalen Medien nur so vor Informationen über den berühmt-berüchtigten EU-Gipfel. Die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen einen Schuldenschnitt für Griechenland und den Ausbau des Europäischen Fonds zur Stabilisierung der Finanzmärkte (EFSF). Und während einige noch dachten, dass Europa einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, nistete sich ein neues Land klammheimlich auf dem Alten Kontinent ein: Für China ist Europa und seine Schuldenkrise längst zum Markt geworden. Bedrohung oder Hilfe in der Not? Eine Angelegenheit für unseren Karikaturitsen Kristof.
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Schuldenschnitt für Griechenland: Ist der Euro über den Berg?
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich in der Nacht zu Donnerstag in Brüssel unter anderem auf einen Schuldenschnitt und ein neues Hilfspaket für Griechenland geeinigt. Das ist Athens letzte Chance, meinen Kommentatoren und fordern außerdem eine stärkere finanzpolitische Integration der EU.
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Spree-Athen und Mecker-Merkel-Stimmung in Europa
Es ist eine wichtige Woche für den Euro. Griechenlands Premier Papandreou traf Angela Merkel gestern in Berlin. Am morgigen Donnerstag soll dann in Deutschland über den erweiterten Rettungsschirm EFSF abgestimmt werden. Die Schuldenkrise belastet die traditionelle Freundschaft der EU-Länder. Der Name der deutschen Kanzlerin ist für viele Griechen inzwischen ein Schimpfwort. Angela Merkel ist in Griechenland die bekannteste, aber auch die unbeliebteste deutsche Politikerin.
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Eurozone: Griechenlands Gerümpel auf Europas Schultern
Ohne die gemeinsame Währungsunion, hätte es ein Land wie Griechenland wohl viel schwerer die eigenen Schulden zu tilgen. Am heutigen 21. Juli treffen sich Vertreter der EU zu einem „außerordentlichen Gipfel“, um die drohende Finanzkrise abzuwehren.
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Estland: Heiß-kalt in die Eurozone
Mitten in der Eurokrise verabschiedet sich Estland von seiner Krone und führt zum 1. Januar 2011 die Gemeinschaftswährung ein - angesichts der Probleme in Irland, Portugal oder Spanien eine der wenigen guten Nachrichten für die Währungsunion in diesem Jahr. Brüssel belohnt damit vor allem das geringe Haushaltsdefizit der Esten, die besser durch die Krise gekommen sind als ihre baltischen Nachbarn. Doch in Estland ist von Partylaune keine Spur. Denn die fetten Jahre sind auch im Musterland des Baltikums vorbei.
Schluss mit Hetzattacken à la "Fleißige Deutsche zahlen für faule Griechen"
Es ist fünf vor zwölf in der EU, so der Warnruf des Deutsch-Griechischen Manifests für Europa gegen nationalistische Hetze und ökonomische Beschränktheit, das am 5. Mai 2010 von den Präsidenten der Europäischen Bewegung in Deutschland und Griechenland unterzeichnet wurde. Am Tag, an dem die EU ein Rettungspaket von rund 500 Milliarden für angeschlagene Euroländer schnürt, hören wir uns die Argumente von Dr. Dieter Spöri und Michalis Angelopoulos an.
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"Die Griechenland-Krise deckt eine Eurozone der zwei Geschwindigkeiten auf"
Wird nun alles wieder wie vorher am 7. Mai 2010, wenn die Regierungschefs der Eurozone zusammenkommen, um den am 2. Mai für Griechenland beschlossenen Hilfsplan in Höhe von 110 Milliarden auf den Weg zu bringen? Natürlich nicht! Rosskur für die griechische Bevölkerung, grundlegende Meinungsverschiedenheiten zwischen den zur Finanzsolidarität angehaltenen Mitgliedstaaten: Die Schuldenkrise zeigt, wie umstritten die wirtschaftliche Einheit Europas wirklich ist.
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Eurofamilie steht Griechenland in der Krise bei
Die Euroländer haben sich am Donnerstagabend auf einen Notfallplan für Griechenland geeinigt. Bilaterale Kredite sollen künftig mit Hilfen des Internationalen Währungsfonds kombiniert werden. Der Plan zeigt nach Ansicht der Presse zwar Europas Willen, die Krise gemeinsam zu bewältigen, aber er stellt auch die Währungsunion in Frage.
Finanzexperte Peter Bofinger: "Die Griechen haben die Geduld der EU strapaziert"
Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone wollen sich noch vor dem EU-Gipfel am 25. und 26. März 2010 auf einen Notfallplan für Griechenland einigen. Um den Druck auf das Land zu erhalten und strikte Sparmaßnahmen zu erzwingen, lehnt es die Bundesregierung weiterhin ab, EU-Finanzhilfen für Griechenland zu bewilligen. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger über Chancen und Risiken eines Notfallplans der Eurozone.
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PIIGS: Bilanz-Schweinereien in Europa
Silvio Berlusconis Träumereien zum Trotz wird Israel wohl nicht Mitglied der Eurozone werden; auch um einen Beitritt Kroatiens und der Türkei ist es still geworden. Die aktuelle europaweite Debatte dreht sich aber vor allem darum, welche Staaten eigentlich Mitglied hätten werden dürfen.
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Griechen und Deutsche über das Finanzdebakel in der Eurozone
Zwischen Griechenland und Deutschland brennt aufgrund der Schuldenkrise der Hellenen seit einigen Wochen die Luft. Der deutsche Focus-Titel vom 22. Februar - „Betrüger in der Euro-Familie“ - hat zudem erneut Öl ins Feuer gegossen. Während die Deutschen nicht für die Griechen bluten wollen, droht in der gesamten Eurozone das Finanzchaos. Ein griechischer und ein deutscher Babelianer diskutieren die diplomatische Krise zwischen den beiden Staaten.
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EU: Welche Hilfe für das Krisenkind Griechenland?
Vor dem Sondergipfel am heutigen Donnerstag in Brüssel sind mehrere EU-Staaten offenbar bereit, das krisengeschüttelte Griechenland zu unterstützen. Die Presse fürchtet einen Wertverlust des Euro und knüpft harte Forderungen an die Unterstützung für den Mittelmeerstaat.
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