Slow food
Sevilla: Wo Lebenskünstler auf 'grün' bauen
123 Millionen Euro! So die horrende Summe, die das neueste, kurvige Architekturmonument - der im Volksmund genannte Champignon, der im April in Sevilla eingeweiht wurde - gekostet hat. Das sind 70% mehr Budget als ursprünglich geplant und das, wo die Arbeitslosigkeit in Spanien momentan Staatsfeind No. 1 ist. Das sind keine guten Aussichten für die im Mai geplanten Kommunalwahlen. Cafebabel.com hat die neuen Akteure der grünen Wirtschaft unter die Lupe genommen, um herauszufinden ob in der andalusischen Hauptstadt trotz der desaströsen Bezirksverwaltung eine ökologische Zukunft möglich ist. Das Sonnenwärmekraftwerk von Abengoa ist ein Vorzeigeprojekt für alternative Energiegewinnung, lokale Bio-Bauern retten die Landwirtschaft. Doch es bleiben einige Details zu regeln, wie zum Beispiel die Fahrradkultur, die bisher nur dem Zentrum Sevillas vorbehalten ist. Für das Projekt Green Europe on the ground durchstreiften 5 Journalisten die andalusische Hauptstadt.
AMAP und Co: Wenn sich die Landwirtschaft körbeweise an die Uni einlädt
Das System der französischen Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft (Association pour le Maintien d’une Agriculture Paysanne, kurz AMAP) hat sich seit zwei Jahrzehnten auch in Europa stetig weiterentwickelt. In den letzten Jahren haben sich auch mehr und mehr landwirtschaftliche Studenten-AMAP zusammengeschlossen. Eine Reise von Nantes bis Palermo zwischen Sortierern und Karotten.
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M**Bun, Eataly, GROM: Turin setzt in Krisenzeiten auf Bio
Gutes Essen kann die Umwelt, die Wirtschaft und das örtliche Kulturerbe schützen - so Slow Food Movement, eine gemeinnützige Organisation für Ernährungspädagogik, die 1989 von dem italienischen Schriftsteller Carlo Petrini gegründet wurde. Seine appetitliche Prämisse ist der Kampf gegen Assimilierungseffekte durch die Stärkung regionaler und biologischer Produkte. In ihrem Manifest ist dies als „das Recht auf Genuss“ verankert. Und dieses Recht wird in Turin energisch wahrgenommen.
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Foodcoops in Europa: Bio für alle!
Wer glaubt, Biolebensmittel gönnen sich nur verwöhnte Hausfrauen und reiche Gourmets, täuscht sich gewaltig. Das beweisen die in ganz Europa aktiven Foodcoops. Dank ihrer Initiativen sind ökologisch wertvolle und fair gehandelte Produkte mittlerweile auch für arme Studenten mit BAföG-Schulden erschwinglich.
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Doku 'FOOD inc.' - Weißt Du, was Du da isst?
FOOD inc. ist ein Dokumentarstreifen, der die Berlinalereihe “Kulinarisches Kino” eröffnet hat. Regisseur Robert Kenner stellt darin die Massenproduktion von Lebensmitteln bloß, und zeigt, dass Hersteller den Konsumenten bewusst täuschen. Um sich ein genaues Bild der Produktionsverhältnisse zu machen, geht er mit seiner Handkamera in Fabrikhallen und Großbauernhöfe.
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