DDR
20 Jahre Berliner Mauerfall - Gute Aussichten!?
Zum 20. Jahrestag feiert ganz Europa am 'deutschen Schicksalstag' euphorisch den Einsturz einer Mauer, die nicht nur Berlin, sondern den gesamten alten Kontinent spaltete. Am 9. November 1989 um 18h57 war es soweit: Günter Schabowski vom SED-Politbüro kündigte auf einer Pressekonferenz das Undenkbare - die ab sofort gültige Reisefreiheit für alle DDR-Bürger an. Stunden später liegen sich die Menschen in den Armen. Wiederum 20 Jahre später hat sich die Eurogeneration diese Freizügigkeit zum Motto gemacht - Working Girls aus dem Osten entern den europäischen Arbeitsmarkt, in Paris fallen solidarische Mauern, anderswo bleiben Mauern in den Köpfen bestehen. Weiß die verwöhnte After-89 Generation ihr Glück zu schätzen? Aussichten.
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- 20 Jahre später: Warum Berlin nicht Deutschland ist
Eine Kindheit in der DDR: Segen oder Fluch?
Westler nehmen in der Regel an, dass eine Kindheit in der DDR eher problematisch gewesen sein müsse. Fest steht, dass ostdeutsche Kinder weniger Spielzeuge hatten und nicht so oft in den Urlaub fuhren. Ob dies zu einer unglücklicheren Kindheit führte, sei dahingestellt. Eik, 29 Jahre alt, hat seine Kindheit in der DDR auf jeden Fall genossen.
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