Filmfestival
Steve James: Treffen mit dem Doku-Meister
Steve James war beim Internationalen Dokumentarfilmfestival 2011 in Amsterdam anwesend. Zwischen Interview, Diskussion und Basketballspiel habe ich beschlossen, den besten amerikanischen Dokumentarfilm-Regisseur auf den Prüfstand zu stellen. Money time.
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Arturo Ripstein: "Filme machen ist wie aus einem Albtraum aufzuwachen"
Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein war der Ehrengast des internationalen Festivals der Filmhochschulen Rencontres Internationales Henri Langlois (RIHL), das im Dezember 2011 im französischen Poitiers stattfand. Seit über vierzig Jahren ist er bereits im Geschäft, etwa 20 Filme hat er abgedreht, mehrere Male war er in Cannes dabei und dennoch ist er dem französischen Publikum fast unbekannt.
Robert Thalheims 'Westwind': Frische Brise Geschichte im deutschen Kino
Westwind, der dritte Film des Regisseurs Robert Thalheim, eröffnete am 19. November das Festival du Cinéma Allemand im Pariser Kino L’Arlequin in Paris. 1974 in Westberlin geboren, ist Thalheim ein weiterer , der die Geschichte des geteilten Deutschlands aufrollt. Dabei schiebt er allerdings Klischees beiseite und konzentriert sich auf Zwischenmenschliches.
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2011: Bulgarisches Kino trotzt allen Hindernissen
Das Nachwuchskino aus Bulgarien konnte 2011 einige Erfolge verbuchen. Aber Produktion und Vertrieb ähneln immer noch einem Hindernislauf.
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Von Trier, Bier, Mikkelsen : Dänemark sahnt beim European Film Award 2011 ab
Zum 24. Mal verlieh die Europäische Filmakademie (EFA) am 3. Dezember 2011 den European Film Award. Melancholia und The King’s Speech räumten ab.
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Mazedonien: Geschichten mit der Schaufel ausgraben
Zwanzig Jahre nach der Unabhängigkeit Mazedoniens porträtieren junge Dokumentarfilmer ihr Land neu.
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Reindeerspotting mit Joonas Neuvonen: finnischer Junkie hinter der Kamera
Reindeerspotting - Escape from Santaland ist eine finnische Doku über Junkies, die man wahrscheinlich nie im Kino sehen wird. In Finnland wird der Film stark kritisiert, da man ihm vorwirft, für harte Drogen zu werben. In Paris wird er lediglich im Rahmen des Festivals Europa erzählt von Europa gezeigt. Dennoch macht er in sozialen Netzwerken von sich reden. Die Geburt einer Version Web 2.0 des Films Trainspotting?
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"A Serbian Film": Kein Snuff-Movie, sondern Katharsis
In Belgrad scheinen Kultur und Kreativität zunehmend den Maulkorb des Konformismus und das Label des politically correct aufgedrückt zu bekommen. Für viele bedeutet der Beitritt Serbiens zur EU noch eine Verschärfung der Konditionen. Drehbuchautor Aleksandar Radivojevic, der mit seinem kontroversen A Serbian Film (Srpski Film; 2010 ) die perfekte Metapher eines indignierten Schreis einer Kunst, die frei und unabhängig sein will, für das serbische Publikum geschaffen hat, steht in Belgrad Rede und Antwort.
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Kleines Geld, große Dinge: 4 Film- und Kunstinitiativen made in Kosovo
Das Wirtschaftsklima im Land ermöglicht die Finanzierung eines einzigen Films durch das hiesige Centre for Cinematography. Auch Ausstellungsräume sind knapp. Junge Kosovaren, die sich der Kunst verschrieben haben, arbeiten deshalb dort, wo sie denken gebraucht zu werden - in der Gesellschaft, mit Menschen wie ihnen.
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Oscar für das nicht besonders dänische "In einer besseren Welt"
Susanne Biers "Hævnen" handelt von Blut, Gerechtigkeit und harter Realität. Aber wieso kommt ein so finsterer Film ausgerechnet aus Dänemark, dem Land mit den glücklichsten Menschen der Welt?
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Berlinale 2011: Asghar Farhadi gewinnt mit "Nader and Simin: a Separation" erneut den Bären für den Iran
Schon 2009 gewann der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit Alles über Elly einen silbernen Bären. Mit seinem diesjährigen Wettbewerbsbeitrag Nader and Simin. A separation ('Jodaeiye Nader az Simin') konnte der Regisseur - als einer der heißesten Anwärter auf die Auszeichnung - den Goldenen Bären für den Iran mit nach Hause nehmen.
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Berlinale 2011: Kinofieber erobert Berlin
Nach einem feuchtfröhlichen Jubiläum im letzten Jahr hält die Berlinale vom 10. bis 20. Februar 2011 erneut Einzug in die deutsche Hauptstadt. Wenig Glamour, aber viele junge Regisseure im Dienst einer Festivalausgabe, die vor allem im Zeichen des politischen Engagements steht. Oder?
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"True Grit": Coen Brüder eröffnen 61. Berlinale mit „echtem Schneid“
Nach dem US-Thriller und Oscargewinner No Country for Old Men (2007) fahren Ethan und Joel Coen auch 2011 weiter auf der Western-Schiene. Ihr neuester Streifen True Grit, der für 10 Oscars nominiert wurde, eröffnete die 61. Berlinale und bricht mit einigen (aber leider nicht mit allen) gängigen Westernklischees.
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Küstendorf 2011: Großes Kino bei Emir Kusturica
Eine Woche auf einem entlegenen Hügel Ostserbiens verbringen, einen Film nach dem anderen anschauen und im Beisein von großen und aufsteigenden Filmemachern seine Hüften zu den Hits des No smoking Orchestras schwingen: Das kann man jedes Jahr im Januar aufs Neue erleben: in Küstendorf, dem Dorf des berühmten Cineasten Emir Kusturica.
Nachwuchskino in Poitiers: Stimme einer Generation
Fleischfressende Socken, bunte Vogelfrauen und eine mysteriöse weiße Styroporkiste, angesiedelt in Deutschland, Polen, Frankreich und Palästina. Aus der Slowakei gesellt sich ein schwarzer Geisterhund zur Gruppe und Schweden schickt einen überdimensionalen Koffer ohne Griff. Wenn dann noch ein kopfloser Bär auf der Suche nach seinem iPod zu dem bunten Haufen stößt, sind die Rencontres Henri Langlois, das wohl wichtigste europäische Filmfestival für junge Filmhochschulabsolventen, in Poitiers in vollem Gange.
Sevillanischer Wind und 5 neue Filme in europäischen Kinos
Beim Europäischen Filmfestival in Sevilla im November hatten zehn Regisseure die Möglichkeit ihre Erstlingswerke vorzustellen. Was zeigen sie uns? Wohin wird die Reise per Leinwand gehen? Hier sind fünf Antworten, fünf verschiedene Wege, die Europas Kinowelt in Zukunft einschlagen könnte.
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Clara Caleo Green: Macherin des Italian Film Festival in London
Zehn Minuten zu früh erscheine ich zu meinem Termin in der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst BAFTA, nur wenige Schritte von den Leuchtreklamen auf dem Piccadilly Circus entfernt. Anscheinend nicht früh genug: Auf auf dem ersten Tisch rechts in der Bar stehen bereits Scones mit Devon Cream und ein weißer MAC. Vor dem Bildschirm sitzt Clara Caleo Green, Gründerin des Festivals Italian Cinema London.
Filmkurator Bernd Buder: "Den klassischen Filmemacher gibt es nicht mehr"
Bernd Buder hat viel zu tun. Seit 1996 arbeitet der ausgebildete Politikwissenschaftler für das FilmFestival Cottbus; seine Teammitglieder und er suchen auf den Filmfestivals in Sofia, Karlovy Vary Sarajevo, Tallinn, Moskau, Budapest und Warschau nach den Highlights der jeweiligen nationalen Filmlandschaft. Mit cafebabel.com sprach der Kurator des diesjährigen Fokus global EAST über die Themen und die Bedeutung des Festivals und neue Arbeitsbedingungen für junge Filmemacher aus Osteuropa.
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