Filmfestival
Film: Lorentzens Luftballon für Allah
Als kleines Mädchen ließ sie einen Luftballon in den Himmel steigen, gefüllt mit dem Wunsch nach Veränderung für die Frauen der islamischen Welt. Jahre später packt Nefise Özkal Lorentzen ihre Botschaft nicht mehr in Ballons, sondern in Filme. In A Balloon For Allah (2011) begibt sich die türkischstämmige Regisseurin, die in Norwegen lebt, auf die Suche nach ihren eigenen Wurzeln und derer des Islam. Ihre Dokumentation war ein Überraschungserfolg auf vielen Filmfestivals.
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Christa Théret: Ich setze mich heute stärker für meine Karriere unter Druck
Mit 21 Jahren hat Christa Théret nicht nur in einem Dutzend Filme mitgespielt – sie wurde auch schon zweimal für den César (der französische Oskar) als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert. Als Teil der Shootingstars der Berlinale ist Christa auf dem besten Weg, auch über die französischen Grenzen hinaus bekannt zu werden. Ein Interview.
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Les Misérables & Co.: Revolutionskino in Zeiten der Revolte
Am 21. Februar läuft Les Misérables in deutschen Kinos an. Die Internationalen Filmfestspiele in Berlin sorgten aber nicht nur dieses Jahr für Revolutionsbegeisterung auf großer Leinwand. Warum die Revolte im Jahr drei der Arabellion immer noch Skepsis hervorruft, aber auch Hoffnung macht.
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Frauen: Mund halten, durchhalten auf der Berlinale 2013
Neben den selbstbewussten Frauen, die zu dem stehen, was sie sind und wissen was sie wollen, gibt es bei der diesjährigen Berlinale nicht wenige weibliche Rollen, die nicht rauskönnen aus ihrer Haut. Dabei ist es egal, ob die Geschichte in Istanbul, Salta (Argentinien) oder Ludwigsburg spielt: die unerträgliche Schwere des Seins kennt keine geografischen Grenzen.
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Berlinale 2013: Frauen, die aus der Reihe tanzen
Im Vorfeld der Berlinale warb Direktor Dieter Kosslick bereits mit starken Frauen-Figuren und famosen Schauspielerinnen im Wettbewerb. Während Catherine Deneuve, Nina Hoss, und Juliette Binoche gewohnt in großen Rollen glänzen, trifft man im Panorama auf lebensnahe und überzeugende Charaktere: eine kämpferische Ärztin, eine Tänzerin auf der Suche nach sich selbst und eine Frau, die mit allen Wassern gewaschen ist.
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Filmkritik 'Jenseits der Mauern' – Es hat einfach nicht gefunkt
Paulo und Ilir – Ilir und Paulo. Jenseits der Mauern (Hors les murs, Belgien, Kanada, Frankreich; 2012) von David Lambert ist eine homosexuelle Liebesgeschichte, die den Zauber einer neuen Liebe und deren tragisches Ende beschreibt und dabei leider nicht ohne Klischees auskommt. Wir haben auf dem Filmfest Hamburg über den Film diskutiert - und mussten feststellen, dass er bei uns offenbar weniger Begeisterung ausgelöst hat als bei den Kritikern der Filmfestspiele in Cannes, die das Drama in diesem Jahr mit dem Grand Rail d´Or auszeichneten.
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'Adieu Berthe': Vom Lowcost-Tod auf dem Filmfest Hamburg
Es geschah am hellerlichten Tag: Adieu Berthe, die Tragikomödie des Franzosen Bruno Podalydès, auf dem Filmfest Hamburg 2012.
Eröffnung Filmfest Hamburg 2012: Wet Red Carpet
Live vom pitschnassen roten Teppich des Filmfests in Hamburg, das dieses Jahr mit dem Film Valley of Saints aus Kaschmir eröffnete.
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Film: Children of Sarajevo eröffnet SFF 2012
Eine bosnisch-polnisch-deutsche Kritik zu Aida Begics Djeca (Children of Sarajevo; 2012).
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Die Bretter von Berlin: Subkultur auf Skateboards
Nach dem Filmerfolg von This Ain’t California über die Skatekultur in der ehemaligen DDR, scheinen sich deutsche Skater in Berlin auch heute noch als die Repräsentanten einer gewissen Underground-Kultur zu definieren. Besuch in Friedrichshain, wo die Berliner Skate-Kultur nach wie vor am Rollen ist.
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Russland-Film 'Generation P': Eine Pepsi mit Pelewin
Im Rahmen des Festivals Europe autour de l’Europe (Europa rund um Europa) haben wir einen der aktuell bekanntesten russischen Regisseure getroffen. 5 Jahre hat Viktor Ginzburg an der Adaption des postsowjetischen Generationenromans Generation P von Viktor Pelewin gefeilt. Ein Fokus auf die städtische und progressive Generation junger Russen, die noch ziemlich weit von der Generation „Y“ entfernt scheint.
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Grönländischer Film in Dänemark: Horror, Schnee und Hollywood
„Kulturprojekte aus Grönland gibts in Dänemark nur in öffentlichen Bibliotheken“, weissagt ein Däne, den ich treffe. Doch stetig werden solche Projekte auch für die Dänen interessant. Das zeigt ein Besuch des nordatlantischen Filmfestivals, das zwei Mal im Jahr in Kopenhagen stattfindet. Zum ersten Mal steht der grönländische Film im Mittelpunkt des Interesses.
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Raus aus dem Kino-No Man's Land - Mostars neues Gespür für Film
Wenn ihre Altersgenossen anderswo freitagabends ins Kino gehen, um neue Filme zu schauen, einen Abend mit Popcorn und vielleicht sogar 3D-Brille vor der großen Leinwand zu verbringen, treffen sich Lanas Freunde in ihrer Privat-Wohnung und zelebrieren ihren eigenen Kinoclub. In Mostar, Lanas Heimatstadt mit knapp 120.000 Einwohnern, gibt es seit dem Ende des Bürgerkriegs in Bosnien und Herzegowina kein einziges Kino mehr. Doch das soll sich mit dem Bau eines neuen Multiplex nun bald ändern.
'Call Me Kuchu' auf der Berlinale: Ugandas LGBT im Kampf für Gleichberechtigung
In ihrer berührenden Dokumentation Call Me Kuchu zeigen die amerikanischen Regisseurinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall das Leben und den Kampf von schwulen und lesbischen Aktivisten und Aktivistinnen in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Die „Kuchus“, wie sie vor Ort genannt werden, kämpfen mutig gegen die Widerstände eines repressiven Systems für ihre Gleichberechtigung. Der berühmte Aktivist David Kato wurde im Januar 2011 ermordet. Die Doku feierte ein Jahr später, am 11. Februar, auf der Berlinale Weltpremiere. Cafebabel.com Berlin war dabei.
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Steve James: Treffen mit dem Doku-Meister
Steve James war beim Internationalen Dokumentarfilmfestival 2011 in Amsterdam anwesend. Zwischen Interview, Diskussion und Basketballspiel habe ich beschlossen, den besten amerikanischen Dokumentarfilm-Regisseur auf den Prüfstand zu stellen. Money time.
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Arturo Ripstein: "Filme machen ist wie aus einem Albtraum aufzuwachen"
Der mexikanische Regisseur Arturo Ripstein war der Ehrengast des internationalen Festivals der Filmhochschulen Rencontres Internationales Henri Langlois (RIHL), das im Dezember 2011 im französischen Poitiers stattfand. Seit über vierzig Jahren ist er bereits im Geschäft, etwa 20 Filme hat er abgedreht, mehrere Male war er in Cannes dabei und dennoch ist er dem französischen Publikum fast unbekannt.
Oscarpreisträger 2012 "The Artist" - oh verdammt, ist es still
Der Stummfilm The Artist gewann nicht nur 6 Césars bei der nationalen Filmpreisverleihung in Frankreich, sondern triumphierte auch bei den 84. Academy Awards. Er räumte 5 Oscars ab u.a. in den Kategorien Bester Hauptdarsteller (Jean Dujardin), Beste Regie (Michel Hazanavicius) und Bester Film. Einen weiteren Oscar gab es für die Filmmusik von Ludovic Bource, die hier besonders gewürdigt werden soll.
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Robert Thalheims 'Westwind': Frische Brise Geschichte im deutschen Kino
Westwind, der dritte Film des Regisseurs Robert Thalheim, eröffnete am 19. November das Festival du Cinéma Allemand im Pariser Kino L’Arlequin in Paris. 1974 in Westberlin geboren, ist Thalheim ein weiterer , der die Geschichte des geteilten Deutschlands aufrollt. Dabei schiebt er allerdings Klischees beiseite und konzentriert sich auf Zwischenmenschliches.
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