Berlinale
Doku 'Escuchando al Juez Garzón': Spaniens bekanntester Richter vor Gericht
Escuchando al Juez Garzón [Hört auf den Richter Garzón] ist ein 87-minütiger Dokumentarfilm, der Ende des Jahres 2010 in Form eines Exklusiv-Interviews mit dem bekannten spanischen Richter für Menschenrechte in Madrid gedreht wurde. Mehr als ein Jahr danach ist dieser dreifach wegen Machtmissbrauchs vor dem obersten Gerichtshof seines Landes angeklagt. Internationale Menschenrechtsaktivisten nennen diese ‘Judge Dredd‘-Geschichte einen spanischen Science Fiction-Thriller.
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Jasmila Žbanić, bosnische Regisseurin: "Wir haben immer Angst voreinander"
Jasmila Žbanić, 36 Jahre, ist eine engagierte Regisseurin mit starkem Blick und typischer Balkangestik. Ihr erster Spielfilm Grbavica, abgeleitet vom Namen eines Viertels in Sarajevo, erschien in Deutschland unter dem Titel Esmas Geheimnis - Grbavica. Er schildert bildhaft den Alltag einer Frau und ihrer Tochter, die aus einer Vergewaltigung während des Krieges in Ex-Jugoslawien hervorging. Obwohl der Film mit wenig Budget gedreht wurde, gewinnt er den Goldenen Bären der Berlinale 2006. In ihrem neuesten Opus Na Putu, auf Deutsch: Zwischen uns das Paradies, beschreibt Žbanić in der Geschichte eines mit dem radikalen Islam konfrontierten jungen Paares eine gewisse farbenfrohe und temperamentvolle bosnische Jugend.
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Berliner Bürger-Power: GreenLeaks, Stuttgart 21 und die Wasserprivatisierung
In Berlin, einer der politisiertesten Städte Europas, spielt die Umweltpolitik eine große Rolle. Nicht ohne Grund hat ein australischer Dokumentarfilmer gerade hier einen „grünen Ableger“ von WikiLeaks gegründet. Die weltweite „Enthüllungsbereitschaft“ findet auch bei der alljährlichen Berlinale ihren Ausdruck, die 2011 das erste erfolgreiche Referendum der Stadt in puncto Wasserprivatisierung auch in ihr Film-Programm aufgenommen hat.
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"Give Food a Chance": Kulinarisches Kino auf der Berlinale
Zum fünften Mal machte die Reihe „Kulinarisches Kino“ der 61. Berlinale auf die „Beziehungen zwischen Film, Kultur, Küche und Umwelt“ aufmerksam. Mit einem Mix aus Filmen über Umwelt und Ernährung, Menüs von Starköchen im Spiegelzelt und verschiedenen Nachmittagsveranstaltungen sollte der Gedanke des Festivaldirektors Dieter Kosslick verbreitet werden: „Nahrung verbindet Menschen miteinander und mit der Umwelt.“
Berlinale 2011: Asghar Farhadi gewinnt mit "Nader and Simin: a Separation" erneut den Bären für den Iran
Schon 2009 gewann der iranische Regisseur Asghar Farhadi mit Alles über Elly einen silbernen Bären. Mit seinem diesjährigen Wettbewerbsbeitrag Nader and Simin. A separation ('Jodaeiye Nader az Simin') konnte der Regisseur - als einer der heißesten Anwärter auf die Auszeichnung - den Goldenen Bären für den Iran mit nach Hause nehmen.
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Berlinale 2011: Kinofieber erobert Berlin
Nach einem feuchtfröhlichen Jubiläum im letzten Jahr hält die Berlinale vom 10. bis 20. Februar 2011 erneut Einzug in die deutsche Hauptstadt. Wenig Glamour, aber viele junge Regisseure im Dienst einer Festivalausgabe, die vor allem im Zeichen des politischen Engagements steht. Oder?
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"True Grit": Coen Brüder eröffnen 61. Berlinale mit „echtem Schneid“
Nach dem US-Thriller und Oscargewinner No Country for Old Men (2007) fahren Ethan und Joel Coen auch 2011 weiter auf der Western-Schiene. Ihr neuester Streifen True Grit, der für 10 Oscars nominiert wurde, eröffnete die 61. Berlinale und bricht mit einigen (aber leider nicht mit allen) gängigen Westernklischees.
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Kryštof Hádek: Der neue Star des tschechischen Kinos
Mit 27 Jahren ist dieser junge Schauspieler gerade zu einem der „Shooting Stars“ der Berlinale 2010 gewählt worden - eine Auszeichnung, mit der die zehn besten europäischen Nachwuchsschauspieler bedacht werden. Eine Begegnung mit dem neuen Liebling des tschechischen Kinos.
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Berlinale 2010: Aber hallo Leo!
Auch 2010 ist cafebabel.com wieder live bei der Berlinale dabei! Normal - das Internationale Filmfestival feiert in diesem Jahr sein 60. Jubiläum. Hier kommt eine exklusive Auswahl an Filmhappen unseres Multikulti-Korrespondententeams in Berlin. Vom politischen Engagement des Festivals, über knutschende DDR-Nachrichtensprecher, wiedergefundene Filmrollen und das Berlinale Phantom Banksy! Mehr Fotos, mehr Reviews, mehr Berlinale? Lest unser Berlin-Blog und den cafebabel-Twitter.
Metropolis: Fritz Langs wiedergefundenes Meisterwerk auf der Berlinale
Eine vervollständigte Fassung von Metropolis wurde am 12. Februar mit großem Pomp auf der 60. Berlinale aufgeführt. 80 Jahre nach der Premiere wurden Filmszenen vor zwei Jahren in Argentinien wiedergefunden.
Dear Reader: "Letztendlich sind wir doch alle nur Geeks"
Cherilyn MacNeil (24), die charismatische Sängerin und Pianistin des südafrikanischen Indie-Trios Dear Reader, spricht am Rande des Berlin-Festivals über ihr Heimatland zwischen Gefahr und Aufbruch, Glauben und Spiritualität, gebrochene Herzen - und darüber, wie sie ihren Sommer in Berlin verbracht hat.
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20 Jahre später: Warum Berlin nicht Deutschland ist
In Berlin finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen zur Wiedervereinigung der Stadt und ganz Europas statt. Aber wie sehen die Protagonisten des Wandels sich gegenseitig, seien sie nach 1990 geboren, vor 1990 hinzugezogen oder einfach nur Besucher?
Deutsch-polnische Beziehungen: Freie Fahrt für schmutzige Wäsche
Die Wirtschaftskrise entpuppt sich als Bewährungsprobe für die europäische Solidarität. Besonders schwierig ist die Herausforderung für die Regierung in Berlin - 2009 ist das Superwahljahr in Deutschland. Es ist auch das Jahr der Einlösungen von Versprechen der vollkommenen Öffnung der Arbeitsmärkte, die vor zehn Jahren an die neuen EU-Mitglieder gemacht wurden. Wird es trotz Wahlfieber auf beiden Seiten der Oder möglich sein, die wachsende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, ohne Verschlechterung der bereits angespannten Verhältnisse auf der Warschau-Berlin-Linie?
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Der Knochenmann: urig, ekelig, komisch
Der österreichische Film Der Knochenmann hatte auf der 59.Berlinale seine Weltpremiere und wurde von den cafebabel.com Journalisten zum Highlight des Festivals gewählt. Die bitterböse Krimikomödie um den bedauernswerten Privatdetektiv Brenner (Josef Hader) gibt tiefen Einblick in das ländliche Österreich und seine Beziehung zu den europäischen Nachbarstaaten ostwärts der Donau. In der Alpenrepublik ist Simon Brenner so etwas wie ein Volksheld. Wir erklären warum.
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