Graham Watson
Wahlausgang: Europa steuert weiter nach rechts
Die gemäßigte Sozialdemokratie im Stil des Dritten Weges musste 2009 eine heftige Niederlage einstecken. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die EVP als Siegerin aus den Europawahlen hervorgehen und 263 Sitze (von insgesamt 736) für sich verbuchen. Die Sozialdemokraten erhielten ihrerseits die rote Karte. Grüne und Nationalisten profitieren von der Unzufriedenheit mit der allgemeinen Europapolitik.
graham watson, umwelt, die rechte, demokratie in europa, liberalismus, josé manuel barroso, poul nyrup rasmussen
Joseph Daul: "Die Nieten müssen raus aus dem Parlament"
Wenn Europas Mitte-Rechts-Fraktion im kommenden Juni erneut die Europawahlen gewinnt, kann sie politische Schlüsselpositionen besetzen, um die EU voranzutreiben. Den Europäern in der Krise zu helfen und sie in den Entstehungsprozess des Gemeinschaftsprojekts einbinden sind zwei große Herausforderungen.
graham watson, redefreiheit, josé manuel barroso, wirtschaftskrise, geld, beschäftigung, macht
Graham Watson: "Unsere Gegner dämonisieren gerne das Wort 'liberal'"
Die Europawahlen im Juni werden zum ersten Mal im Schatten einer Rezession stehen. Europaabgeordnete werden mit Themen wie Umwelt, Gerechtigkeit und Außenpolitik Wahlkampf betreiben. Aber die Wirtschaft steht bei den Bürgern an erster Stelle. Die Parteien, denen man die besten Rezepte gegen die Krise zutraut, werden bei der Abstimmung vorne liegen. Die europäischen Liberaldemokraten müssen sich gemeinsam dieser Herausforderung stellen - auch innerhalb der einzelnen Mitgliedsländer.
graham watson, welthandelsorganisation, wirtschaft, liberalismus, wirtschaftskrise, geld, liberale
Euroskeptiker Vaclav Klaus erhitzt die Gemüter im Europaparlament
Der ultraliberale Nationalist Vaclav Klaus behauptet, das Europaparlament bräuchte keine Stärkung seiner politischen Kompetenzen.
graham watson, nationalismus, macht, vertrag von lissabon, eudebate2009, vaclav klaus, euweek
Der Ministerrat muss sich den Bürgern öffnen
Selten ist die EU auf so wenig Verständnis bei den Bürgern gestoßen wie heute. Deshalb muss sie transparenter werden.
graham watson, europäische union, verfassung, brüssel, europarat, meinungsbericht, schottland
