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Wirtschaftskrise
Irland: Aus Versehen ausgewandert
Während tausende junger Iren vor der Wirtschaftskrise in ihrem Land fliehen, gibt es auch die anderen: Sie stecken im Ausland fest und schaffen es nicht zurück. Unser Autor berichtet, wie er nach Brüssel und Peking zog und bis heute auf die Chance zur Rückkehr wartet.
Europa dreht 2011 am Rad: Mal so, maso!
Es ist als ob Europa aufgrund seiner eigenen Erniedrigung und seines Schmerzes jubiliert: Denn man muss schon ganz schön masochistisch veranlagt sein, um ständig am eigenen Schicksalsrad zu drehen. Eigentlich ist es ja recht logisch. Denn viele Menschen haben genau diese negative Denke. Aber cafebabel.com hat es dieses Jahr bevorzugt, die Bilanz 2011 aus einem positiven Winkel zu ziehen. Denn 2011 war ein Jahr, in dem die Bürger von Nord bis Süd, von Ost bis West, der politischen Klasse echte Lektionen erteilt haben; in dem sich Menschen bewusst darüber geworden sind, dass Europa mehr Leidenschaft benötigt und in dem man festgestellt hat, dass Konfliktlösungen tatsächlich existieren. Wenn 2011 bei uns irgendeinen Nachgeschmack hinterlässt, dann ist es Hoffnung: Die Hoffnung, dass Europa 2011 die Spielregeln ändert! (Illustration ©Kristof)
Wirtschaftswachstum: Warschau kratzt an den Wolken
Warschaus Verwandlung ist 2011 nicht mehr zu übersehen. Die Stadt schießt im Raketentempo in den Himmel. Eine deutsche Studentin steigt für cafebabel.com in die Zeitmaschine.
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Expendables zum EU-Gipfel: Wie elastisch ist der Euro?
Auf dem EU-Gipfel am 8. und 9. Dezember 2011 wollen etliche Länder offenbar nicht dem Vorschlag Deutschlands und Frankreichs folgen, im Kampf gegen die Schuldenkrise die EU-Verträge zu ändern. Die deutsche Regierung lehnt aber Zugeständnisse ab. Wie dehnbar ist die Schuldenkrise noch? Pressestimmen zufolge ist Europa diesmal zum Erfolg verdammt, wird aber erneut an seiner Uneinigkeit scheitern.
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Europas neue Germanophobie: Wer hat Angst vorm bösen Deutschland?
Die Töne gegen Kanzlerin Merkels Tatenlosigkeit in der Euro-Krise und ein zu 'deutschlastiges' Europa werden immer lauter – und heftiger!
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Rajoys Konservative — das Heilmittel der Spanien-Krise?
Die konservative Volkspartei hat bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Spanien am Sonntag die absolute Mehrheit errungen. Kommentatoren zufolge muss der designierte Premier Mariano Rajoy jetzt schnell Reformen einleiten, denn der klare Sieg der Konservativen kann zur Euro-Rettung beitragen.
Spanien: Vom Traum, der wie eine Immobilienblase platzte
Liebe europäische Nachbarn: Ich muss euch leider mitteilen, dass die spanische Krise „nichts“ mit derjenigen in eurem Land zu tun hat. Unsere Krise wurzelt nicht in strukturellen Problemen (ok, vielleicht zum Teil), sondern im wahrsten Sinne des Wortes im Zement. Wir sind ein Sonderfall. Bühne frei für den Grund unserer Probleme: die „Immobilienblase“.
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Papademos und Monti: Super Mario Bros. gegen die Märkte
Trotz wachsenden Drucks der Finanzmärkte hat Griechenland keine Alternative zum Euro, sagte der neue parteilose Premier Lucas Papademos am Montag in seiner ersten Regierungserklärung. In Italien drängt unterdessen der ebenfalls parteilose Wirtschaftsexperte Mario Monti auf eine schnelle Regierungsbildung. Nur parteilos zu sein, ist noch kein Erfolgsrezept gegen die Krise, meinen Kommentatoren und verlangen von den Technokraten Papademos und Monti entschlossenes Handeln.
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Papandreous Abgang: Mission tatsächlich 'impossible'
Griechenlands Premier Giorgos Papandreou hat sich mit Oppositionschef Antonis Samaras am Sonntagabend auf eine gemeinsame Übergangsregierung geeinigt, die am heutigen Montag vorgestellt werden soll. Papandreou kündigte zugleich seinen Rücktritt an. Mit der Einigung sind die Griechen gerade noch dem Bankrott entkommen, meinen Kommentatoren und sehen Samaras nun in der Verantwortung.
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Referendum hin oder her: Wohin steuert Griechenland?
So schnell wie die Ankündigung des Referendums in Griechenland über die Mitgliedschaft des Landes in der Eurozone die Runde machte, wurde es von Griechenlands Premier am heutigen Donnerstag auch schon wieder abgesagt. Georgios Papandreou hatte nicht nur heftige Kritiken aus Europa, sondern auch in der eigenen Opposition geerntet. 6 junge Wirtschaftsgeister aus Europa liefern ihre Analyse.
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China in der EU: In the mood für Investitionen
In der letzten Woche wimmelte es in den internationalen Medien nur so vor Informationen über den berühmt-berüchtigten EU-Gipfel. Die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen einen Schuldenschnitt für Griechenland und den Ausbau des Europäischen Fonds zur Stabilisierung der Finanzmärkte (EFSF). Und während einige noch dachten, dass Europa einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, nistete sich ein neues Land klammheimlich auf dem Alten Kontinent ein: Für China ist Europa und seine Schuldenkrise längst zum Markt geworden. Bedrohung oder Hilfe in der Not? Eine Angelegenheit für unseren Karikaturitsen Kristof.
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Magenknurren im Hörsaal
Torten, Pizza, Camembert: Von Studenten-Magen, die genauso leer sind wie die europäischen Haushaltskassen.
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EFSF: Slowakei spannt Euro-Rettungsschirm jetzt doch auf
Das slowakische Parlament hatte am Dienstagabend zwar zunächst gegen eine Erweiterung des Euro-Hilfsfonds EFSF gestimmt. Daran zerbrach die Koalition der christdemokratischen Premierministerin Iveta Radičová, sie hatte die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verknüpft. Allerdings soll die EFSF-Frage nach einer gutmütigen Einigung vom Mittwoch nun schlussendlich doch bis zum Freitag verabschiedet werden. So schnell kann's gehen in der Slowakei. Der Presse zufolge haben die innenpolitischen Machtspiele die Slowakei diskreditiert und zeigen erneut, wie hinderlich das Prinzip der Einstimmigkeit ist.
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Ai Weiwei und die chinesische Strafjustiz: welche Verantwortung für Europa?
Zwei Monate nach seiner Befreiung wirft die medienwirksame Haftentlassung eines chinesischen Dissidenten die Frage der demokratischen Zukunft Chinas auf. Ai Weiweis Kolumne, die im Newsweek erschienen ist, lädt auch dazu ein, die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und Europa neu zu denken.
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Krise: Rette dein Land, besteuere deine Reichen!
„Die soziale Frage lässt sich fast gänzlich auf die Frage des Reichtums reduzieren“, sagte uns Zola. Das kommt fast überall in Europa ganz gut an, mitten in der ökonomischen, finanziellen Krise, der Krise der Banken in Irland, dem griechischen Schuldendebakel, der französisch-deutschen Euro-Krise, der sozialen Krisen in den englischen Vorstädten und jener päpstlichen in Spanien: Kurz gesagt interessiert man sich in Zeiten völliger sozialer Krise für die Reichen. Und der Grund? Eine revolutionäre Entdeckung: Reiche können besteuert werden! Ein Blick nach Frankreich.
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Krawalle in London: Besitzen, um zu sein
Während auf die Randalierer heute mit dem Finger gezeigt wird, sie gejagt und eingesperrt werden, stellt sich im Vereinigten Königreich die noch nie da gewesene Frage nach dem Grund der Gewalt. Eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit den Beweggründen der Jugendlichen scheinen die von einem traditionellen Populismus angetriebenen Autoritäten vor Ort abzulehnen.
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Politische Krise in Belgien: Weißer Rauch in Sicht?
In der nahen Vergangenheit wurden dem belgischen Kompromiss wieder schwere Schläge versetzt, sein Überleben hängt am seidenen Faden. Den Belgiern bleibt nun nur noch ihr berühmter Humor, um diese Situation mit einer Mischung aus Philosophie und Fatalismus zu bewältigen.
