Israel
Jüdisches Leben in Budapest: Zwei Seiten einer Stadt
Drei Jahre nachdem Jobbik zur drittgrößten Kraft im Parlament wurde, wird der ultra-nationalistischen Partei erneut vorgeworfen, antisemitische Ressentiments zu schüren. Beobachter befürchten ein schleichendes Erstarken von nationalistischen und fremdenfeindlichen Diskursen. Welche Chancen auf ein Wiedererwachen bestehen da für die jüdische Gemeinde Budapests, einer Stadt, die so vielen ihrer Vorfahren eine Heimat war?
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Riff Cohen: 'Israelische Künstler werden zu Botschaftern wider Willen'
Ein YouTube-Video machte Riff Cohen zu einer Sensation. Es sind Bilder eines zierlichen dunkelhaarigen Mädchens, das gemeinsam mit einer Bauchtänzerin, Kindern und jungen Menschen unterschiedlichster Herkunft über die bunten Straßen und Plätze von Paris tanzt. In Tel-Aviv geboren, die Mutter französisch-algerisch und der Vater Israeli mit tunesischem Hintergrund, versucht die 27-Jährige ihren musikalischen Beitrag zur Völkerverständigung zu liefern.
Raketenalarm in Tel Aviv: "Meine Beine waren wie Wackelpudding"
Als am Donnerstag die Sirenen in Tel Aviv aufheulten, konnten es viele Einwohner kaum glauben. Seit dem Golfkrieg von 1991 hatte es keinen Raketenalarm in der israelischen Stadt mehr gegeben. Die Französin Marie-Charlotte Mery lebt seit einem Jahr in Tel Aviv - und spricht im Interview über ihre Gefühle, als die erste Rakete explodierte.
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Vom Regen in die Traufe: Hurrikan Sandy und Bomben in Tel Aviv
Am 14. November hat Israel den Hamas-Militärchef Ahmed Dschabari ermordet; inzwischen sind 3 Israelis und 20 Palästinenser tot. Gewiss, ein Angriff auf den Gaza-Streifen kurz vor den Wahlen ist schon seit langem eine beliebte Tradition israelischer Mitte-Rechts Regierungen. Doch das erste Mal seit 21 Jahren, seit dem Golfkrieg, fallen jetzt wieder Bomben auf Tel Aviv. Auf Jerusalem wurde das erste Mal seit 1970 wieder eine Rakete abgefeuert. Der etwas andere Reisebericht einer jungen Ukrainerin, die mit 6 Jahren in ihre Wahlheimat Israel zog.
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Jelinčič Boeta: Der Berufsjude von Ljubljana
Klemen Jelinčič Boeta ist der bekannteste Jude Sloweniens. Vor allem aber ist er einer von wenigen. 150 Mitglieder sind in der Slowenischen Jüdischen Gemeinde, die ihren Sitz in Ljubljana hat, registriert. „Slowenien ist bald wieder judenrein“, befürchtet ihr Sprecher. Ein Porträt.
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Israelkritisches Gedicht 'Was gesagt werden muss': Grass zu krass?
Der deutsche Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat mit einem israelkritischen Gedicht zum Iran-Konflikt heftige Empörung hervorgerufen. Mehrere internationale Zeitungen hatten den Text am Mittwoch abgedruckt. Einige Kommentatoren halten es für gefährlich, Israel das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen. Andere werfen Grass vor, eine Schmährede zu Marketingzwecken geschrieben zu haben.
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UNO-Abstimmung: An Palästina scheiden sich Europas Geister
Vor 64 Jahren versprach die UNO den Palästinensern einen eigenen Staat, der 43 % des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina abdecken sollte. Diesen Staat hat es jedoch nie gegeben. Diese Woche wird in der UNO eine Abstimmung durchgeführt, über die sich Europa gespalten zeigt. Ob dafür, dagegen oder mit abwartender Haltung – Europa stellt seine Unschlüssigkeit gegenüber einer gemeinsamen Außenpolitik ein weiteres Mal unter Beweis.
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Flotte für Gaza: Ich bin ungehorsam also bin ich
Bauern nehmen McDonalds auseinander, Angestellte nehmen ihren Chef als Geisel, Lehrer hören ihren Ministern nicht zu, Kinder streiken und eigentliche Wohlstandsbürger kiffen. Ungehorsam ist trend. Auch auf dem Meer.
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Identität, Multikulturalismus und Erasmus in der EU
Es ist kein Wunder, dass in einer Welt, in der die physischen Grenzen verschwommen sind, auch die psychischen immer undeutlicher werden. In einer Zeit, in der sich die Nationalisten vom „Schutz des Heimatlandes“ zum „Schutz Europas“ hinwenden, kann die Erasmus-Generation durchaus als maßgebend für das Europa der Zukunft gelten. Egal ob deutsch, französisch, polnisch oder italienisch, Erasmus ist eine Identität für sich - selbst für mich.
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Freiheitsflottille: Eine europäische Welle nimmt Kurs auf Gaza
Knapp ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die sich dem Gazastreifen nähernde Freiheitsflottille , bei dem 19 Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden, starten Menschenrechtsaktivisten aus Europa und der ganzen Welt einen neuen Anlauf zur Unterstützung der Menschen in Gaza: Schon bald werden die Schiffe der zweiten Freiheitsflottille in den europäischen Häfen die Anker lichten und Kurs auf den Gazastreifen nehmen, um humanitäre Hilfsgüter zu liefern und ein Ende der israelischen Blockade zu fordern. Die Abfahrt ist für den kommenden Mai geplant.
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UNO-Weltfriedenstag: Bürger greifen zu ihren eigenen Waffen
Auch wenn der Weltfriedenstag 2010 bereits seinen 28. Jahrestag feiert, hat er im Schatten der zahlreichen bewaffneten Konflikte, die weltweit weiterhin aufbrechen, immer wieder großen Symbolwert. Ein junger israelischer Soldat erzählt aus dem Wehrdienstalltag und erläutert die diplomatischen Differenzen seines Landes im Nahost-Konflikt. In den Finanzsog geraten, findet sich auch Griechenland mitten in einer Waffenaffäre wieder, die nahezu einer Fabel gleicht. Doch zunehmend gehen Bürgerinitiativen gegen die militärischen Dogmen an. In Deutschland ist man mittlerweile dabei, den Wehrdienst auszusetzen, wie es viele andere Länder in Europa bereits vorgemacht haben. Freiwilliges Engagement ist gefragt. Der Frieden ist unser aller Sache - nicht nur die der Politiker…
- Unser Dossier lesen
- Griechische Fabel mit explosiver Moral
- Liebe, Bordelle und die Beach Boys - Junge Europäer im Kosovo
- Totalverweigerer in Deutschland: Eine Frage des Gewissens?
- Jean-Christophe Bas: "Die verwöhnte Erasmus-Generation ist sich ihres Glückes nicht bewusst"
- Junge Israelis glauben nicht an die Politik, sondern an den Frieden
Gewalt schafft Gewalt: Ehemalige israelische Soldaten brechen das Schweigen
Breaking the Silence ("Das Schweigen brechen"), eine Organisation ehemaliger israelischer Soldaten, berichtet ohne Tabus und Beschönigungen vom israelischen Besatzungskrieg in den palästinensischen Gebieten. Mithilfe von Zeugenaussagen, Videos und Fotos wird gezeigt, was in den besetzten Gebieten wirklich geschieht: Die israelischen Soldaten sollen dadurch Verantwortung für die Ausfälle in ihrer Armee übernehmen. Begegnung mit Itamar Shapira in Sevilla.
Türkei-Israel: Glaubwürdigkeit und das Spiel mit dem Antisemitismus
Nach den heftigen Kritiken auf türkischer Seite am israelischen Angriff der Gaza-Hilfsflotte vom 31. Mai, gehen die Beziehungen der beiden Länder in eine weitere Eiszeit. In Europa mehren sich derweil Stimmen, die befürchten, die Türkei wende sich zunehmend vom 'Westen' ab. Der Politologe Ekrem Eddy Güzeldere erklärt, worin das Problem in der türkischen Reaktion besteht.
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Olga Rodríguez zum Nahost-Konflikt: "Die EU sollte sich nicht immer den Entscheidungen der USA anschließen"
Auf einer berühmten Terrasse in der Nähe von Madrids Palacio Real spricht die 34-jährige preisgekrönte, spanische Journalistin bei Einbruch der Nacht über zwei ihrer Leidenschaften: Nahost und Journalismus.
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Tel Avivs Strände - für Hunde, Homosexuelle oder streng Gläubige
Auf Tel Avivs Strände muss man studiert haben? Ein kurzer Einblick in die Strandkultur der zweitgrößten israelischen Stadt.
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Alte Meister für junge Geister
„Beirut? Liegt das nicht im Nahen Osten?“ Diese Frage hört man häufig, wenn man europäischen Freunden vom Festival junger Künstler in Bayreuth erzählt. Wer außer flammenden Wagnerverehrern kennt schon diese Kleinstadt tief in der fränkischen Provinz, deren Name bei den meisten nur lautmalerische Assoziationen mit dem Libanon hervorruft?
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Israel National Trail: Geh' bloß nicht über Wasser!
Auf der kostenlosen, eineinhalb Monate langen Tour des Israel National Trail durchquert man Israel von Nord nach Süd, läuft durch Täler und über Berge, durch Städte, Wüsten und Wälder. Nützliche Tipps, um die Planung zu erleichtern und sich angemessen auf die körperliche Anstrengung vorzubereiten.
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Eurovision: Ein bisschen politischer Frieden
Die Grenzen der Europäischen Union sind immer wieder Streitpunkt auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Der Eurovision Song Contest hingegen öffnet sich stetig neuen Ländern und vermag Konfliktsituationen musikalisch zu überspielen.
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