Israel
UNO-Abstimmung: An Palästina scheiden sich Europas Geister
Vor 64 Jahren versprach die UNO den Palästinensern einen eigenen Staat, der 43 % des ehemaligen Mandatsgebiets Palästina abdecken sollte. Diesen Staat hat es jedoch nie gegeben. Diese Woche wird in der UNO eine Abstimmung durchgeführt, über die sich Europa gespalten zeigt. Ob dafür, dagegen oder mit abwartender Haltung – Europa stellt seine Unschlüssigkeit gegenüber einer gemeinsamen Außenpolitik ein weiteres Mal unter Beweis.
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Flotte für Gaza: Ich bin ungehorsam also bin ich
Bauern nehmen McDonalds auseinander, Angestellte nehmen ihren Chef als Geisel, Lehrer hören ihren Ministern nicht zu, Kinder streiken und eigentliche Wohlstandsbürger kiffen. Ungehorsam ist trend. Auch auf dem Meer.
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Identität, Multikulturalismus und Erasmus in der EU
Es ist kein Wunder, dass in einer Welt, in der die physischen Grenzen verschwommen sind, auch die psychischen immer undeutlicher werden. In einer Zeit, in der sich die Nationalisten vom „Schutz des Heimatlandes“ zum „Schutz Europas“ hinwenden, kann die Erasmus-Generation durchaus als maßgebend für das Europa der Zukunft gelten. Egal ob deutsch, französisch, polnisch oder italienisch, Erasmus ist eine Identität für sich - selbst für mich.
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Freiheitsflottille: Eine europäische Welle nimmt Kurs auf Gaza
Knapp ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die sich dem Gazastreifen nähernde Freiheitsflottille , bei dem 19 Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden, starten Menschenrechtsaktivisten aus Europa und der ganzen Welt einen neuen Anlauf zur Unterstützung der Menschen in Gaza: Schon bald werden die Schiffe der zweiten Freiheitsflottille in den europäischen Häfen die Anker lichten und Kurs auf den Gazastreifen nehmen, um humanitäre Hilfsgüter zu liefern und ein Ende der israelischen Blockade zu fordern. Die Abfahrt ist für den kommenden Mai geplant.
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UNO-Weltfriedenstag: Bürger greifen zu ihren eigenen Waffen
Auch wenn der Weltfriedenstag 2010 bereits seinen 28. Jahrestag feiert, hat er im Schatten der zahlreichen bewaffneten Konflikte, die weltweit weiterhin aufbrechen, immer wieder großen Symbolwert. Ein junger israelischer Soldat erzählt aus dem Wehrdienstalltag und erläutert die diplomatischen Differenzen seines Landes im Nahost-Konflikt. In den Finanzsog geraten, findet sich auch Griechenland mitten in einer Waffenaffäre wieder, die nahezu einer Fabel gleicht. Doch zunehmend gehen Bürgerinitiativen gegen die militärischen Dogmen an. In Deutschland ist man mittlerweile dabei, den Wehrdienst auszusetzen, wie es viele andere Länder in Europa bereits vorgemacht haben. Freiwilliges Engagement ist gefragt. Der Frieden ist unser aller Sache - nicht nur die der Politiker…
- Unser Dossier lesen
- Griechische Fabel mit explosiver Moral
- Liebe, Bordelle und die Beach Boys - Junge Europäer im Kosovo
- Totalverweigerer in Deutschland: Eine Frage des Gewissens?
- Jean-Christophe Bas: "Die verwöhnte Erasmus-Generation ist sich ihres Glückes nicht bewusst"
- Junge Israelis glauben nicht an die Politik, sondern an den Frieden
Gewalt schafft Gewalt: Ehemalige israelische Soldaten brechen das Schweigen
Breaking the Silence ("Das Schweigen brechen"), eine Organisation ehemaliger israelischer Soldaten, berichtet ohne Tabus und Beschönigungen vom israelischen Besatzungskrieg in den palästinensischen Gebieten. Mithilfe von Zeugenaussagen, Videos und Fotos wird gezeigt, was in den besetzten Gebieten wirklich geschieht: Die israelischen Soldaten sollen dadurch Verantwortung für die Ausfälle in ihrer Armee übernehmen. Begegnung mit Itamar Shapira in Sevilla.
Türkei-Israel: Glaubwürdigkeit und das Spiel mit dem Antisemitismus
Nach den heftigen Kritiken auf türkischer Seite am israelischen Angriff der Gaza-Hilfsflotte vom 31. Mai, gehen die Beziehungen der beiden Länder in eine weitere Eiszeit. In Europa mehren sich derweil Stimmen, die befürchten, die Türkei wende sich zunehmend vom 'Westen' ab. Der Politologe Ekrem Eddy Güzeldere erklärt, worin das Problem in der türkischen Reaktion besteht.
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Olga Rodríguez zum Nahost-Konflikt: "Die EU sollte sich nicht immer den Entscheidungen der USA anschließen"
Auf einer berühmten Terrasse in der Nähe von Madrids Palacio Real spricht die 34-jährige preisgekrönte, spanische Journalistin bei Einbruch der Nacht über zwei ihrer Leidenschaften: Nahost und Journalismus.
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Tel Avivs Strände - für Hunde, Homosexuelle oder streng Gläubige
Auf Tel Avivs Strände muss man studiert haben? Ein kurzer Einblick in die Strandkultur der zweitgrößten israelischen Stadt.
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Alte Meister für junge Geister
„Beirut? Liegt das nicht im Nahen Osten?“ Diese Frage hört man häufig, wenn man europäischen Freunden vom Festival junger Künstler in Bayreuth erzählt. Wer außer flammenden Wagnerverehrern kennt schon diese Kleinstadt tief in der fränkischen Provinz, deren Name bei den meisten nur lautmalerische Assoziationen mit dem Libanon hervorruft?
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Israel National Trail: Geh' bloß nicht über Wasser!
Auf der kostenlosen, eineinhalb Monate langen Tour des Israel National Trail durchquert man Israel von Nord nach Süd, läuft durch Täler und über Berge, durch Städte, Wüsten und Wälder. Nützliche Tipps, um die Planung zu erleichtern und sich angemessen auf die körperliche Anstrengung vorzubereiten.
Eurovision: Ein bisschen politischer Frieden
Die Grenzen der Europäischen Union sind immer wieder Streitpunkt auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Der Eurovision Song Contest hingegen öffnet sich stetig neuen Ländern und vermag Konfliktsituationen musikalisch zu überspielen.
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Eurovision: politisch korrekter Kitsch von gestern
Der große Eurovisionsjahrmarkt, das Musikfestival schlechthin im kränkelnden Europa, zieht am 16. Mai in das diesjährige Finale ein und ähnelt einmal mehr Omas Geburtstagsfeier. Die politische Zensur läuft dabei jedoch wie immer auf Hochtouren.
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„Auschwitz was the best“ - Die eigene Sprache der dritten Generation
Mit dem Theaterprojekt „Third Generation“ hat die israelische Regisseurin Yael Ronen zusammen mit den Dramaturgen Amit Epstein und Irina Szodruch ein Experiment gewagt, das bereits als “work in progress” in Halle, Tel Aviv und Parma zu sehen war. Nun kommt eine erste fertige Fassung an die Berliner Schaubühne.
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Naher Osten: britische Studenten immer noch mobilisiert
Die Kämpfe im Gazastreifen sind beendet, nicht aber die per E-Mail oder über Facebook organisierten Streiks in 21 englischen Universitäten. Die Forderungen der Studenten: vor allem Stipendien für Palästinenser. Eine Kampagne, die „gerade erst beginnt“…
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Aviv Geffen: „Wir sollten Schminke tragen, statt Uniformen!“
Hoffnungsvolle Töne aus Israel: Der 35-jährige Popsänger Aviv Geffen war einer der ersten Kriegsdienstverweigerer in Israel. Bis heute besingt der Musiker den Frieden im Nahen Osten und will mit seinen Liedern einer „Neuen Generation“ seine Stimme verleihen.
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Die Geschichte der Anderen: Ein Schulbuch führt israelische und palästinensische Perspektiven zusammen
5 Jahre hat die pazifistische NGO Prime an einem Schulbuch gearbeitet, das zwei Nationalgeschichten - die jüdische und die palästinensische - in einer einzigen Ausgabe zu vereinen sucht.
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Augenzeuge Israel: Gaza, Krieg und die Mauer der Verständnislosigkeit in Europa
Von Jerusalem bis Sderot beklagen Israelis die pro-palästinensische Einstellung und bedenkliche antisemitische Aktionen in der europäischen Öffentlichkeit. Sie haben warnend darauf hingewiesen, dass der Dialog mit Hamas unmöglich sei.
