Ungarn
Ungarns 4K! Aktivist András Istvánffy: "Wir haben eine Protestkultur"
Der ungarischen Jugend gehen die Treffpunkte aus – weil die ungarische Regierungspartei Fidesz sie reserviert oder gleich schließt. Die Gruppe 4K! - Negyedik köztársság (Vierte Republik) will sich die Orte zurückerkämpfen. Ihre Waffe: Flashmobs und Demonstrationen. András Istvánffy koordiniert den Protest.
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Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
Dreizehn Jahre lang hat Istvan Marta das Neue Theater (Uj Szinhaz) in Budapest geleitet. Am 1. Februar wurde es von György Dörner übernommen - einem Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik. Der scheidende Direktor sieht sich als Opfer einer politischen Entscheidung. Er fürchtet, dass sein Theater zur Bühne für Extremismus werden könnte.
Salamitaktik: Die Kunst des ‘Wulffens’
Was kommt nach der Salamitaktik Herr Präsident? Europäische Ideen für Christian Wulff, um sich aus der Korruptionsaffäre zu wursten.
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Robert Thalheims 'Westwind': Frische Brise Geschichte im deutschen Kino
Westwind, der dritte Film des Regisseurs Robert Thalheim, eröffnete am 19. November das Festival du Cinéma Allemand im Pariser Kino L’Arlequin in Paris. 1974 in Westberlin geboren, ist Thalheim ein weiterer , der die Geschichte des geteilten Deutschlands aufrollt. Dabei schiebt er allerdings Klischees beiseite und konzentriert sich auf Zwischenmenschliches.
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Doku 'Our School': Diskriminierung von Roma-Kindern trotz EU-Fonds
Vier Jahre lang begleiteten die Regisseurinnen Mona Nicoară und Miruna Coca-Cozma drei Roma-Kinder in einem kleinen rumänischen Dorf mit der Kamera. Der Film, der ursprünglich ihre erfolgreiche Integration präsentieren sollte, zeigt schlussendlich die Realität: ethnische Trennung.
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Ist Ungarns neue Verfassung undemokratisch?
Die extrem „vereinheitlichte“ Struktur der ungarischen Verfassung ist einer der Hauptgründe für die Ineffizienz ungarischer Regierungen in den letzten zwanzig Jahren – das behauptet ein Philosoph aus Budapest.
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“Wie eine unheilbare Krankheit”: Ungarns Band Turbo über schlechten Musikgeschmack
In puncto psychodelische Rockmusik ist die Band Turbo Ungarns Nummer eins. Bassist Jero und Sänger Balázs Tanka sprechen mit cafebabel.com über Genres, Vorbilder und verschiedene Ansichten zu Musikgeschmack.
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Gravity Co.: „Keinen Bock auf das traditionelle bulgarische Rampenlicht“
Wie Magneten ziehen sie quasi alle Musikpreise in Bulgarien magisch an, so beispielsweise die Auszeichnung zur „Band des Jahrzehnts“ des nationalen Musiksenders MMTV im Jahr 2008. Jene vier Musiker, die die progressive Musikszene Bulgariens so geschickt wiederbeleben, nennen sich Gravity Co. und kommen aus Sofia. Aus der traditionellen Musiklandschaft des Landes stechen sie heraus wie lakritzschwarze Aliens. Ihr viertes Album ist für 2011 angekündigt.
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Einmal gestoppt, nie mehr gepoppt: Ungarn führt Chips-Steuer ein
Schluss mit Chips! Den Couchpotatoe-Magyaren sollen über eine Gesundheitssteuer ungesunde Essgewohnheiten ausgetrieben werden.
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Ungarns Jugend: Politikverdrossen, aber Facebook-Freund von Viktor Orbán
Die kontroverse ungarische Verfassung – die erste auf einem iPad entworfene – wurde am 18. April von der Nationalversammlung verabschiedet und am 25. April vom Präsidenten unterschrieben. Doch Ungarns Jugend wiegt sich weiterhin in Politikverdrossenheit.
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An Orbáns neuer Verfassung scheiden sich die Geister
Ungarns Parlament hat am Montag mit der Zweidrittelmehrheit des Regierungsbündnisses eine neue Verfassung verabschiedet. Sie basiert kaum auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens und festigt die Macht des Premiers Viktor Orbán, kritisieren einige Kommentatoren. Andere glauben aber, dass das Land jetzt besser regiert werden kann.
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Laszlo Tengelyi: Das Problem in Ungarn Philosoph zu sein
Am 8. Januar leitete der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban eine Untersuchung gegen fünf Philosophen wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder ein. Der Kopf der internationalen Petition „Schützt die Philosophen!“, ein in ein Ungarn geborener Philosoph, dessen Wahlheimat mittlerweile Deutschland ist, kommt auf die Affäre zurück.
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Movida in Budapest: Auch hier das Ende alternativer Nächte
Man sollte sich beeilen, bevor es zu spät ist. Die alten, baufälligen Hinterhöfe, die sich in den letzten 20 Jahren zu Hochburgen alternativer Kultur Budapests gewandelt haben, sind gerade dabei eine Mietschlacht gegen die neue rechte Stadtverwaltung von István Tarlóset und die dem Konformismus verschriebenen Anwohner zu verlieren. Ende März, wurde eine Benefizveranstaltung organisiert, um das kulturelle Zentrum Tűzraktér, das Tacheles von Budapest, zu retten. Dieses ist, wie viele andere auch, von der Schließung bedroht.
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Ungarisches Mediengesetz: Frankreich sollte nicht mit Steinen werfen...
Gegen Augustin Scalbert, Journalist für die Informationsseite Rue89, wurde am 11. Juni 2010 von der französischen Justiz ein Verfahren eingeleitet, weil er ein Video von Nicolas Sarkozy veröffentlicht hatte, das diesen vor vermeintlich ausgeschalteten Kameras zeigte. Er muss zur Zeit mit 5 Jahren Gefängnis oder einer Geldstrafe in Höhe von 375.000 Euro rechnen. Als ich ihn in Paris interviewte, hatte er gerade eine Mail des Journalisten Guillaume Dasquié erhalten, dessen Fall ganz genau in das Schema des ungarischen Mediengesetzes passt … und das mitten in Frankreich! Eine kleine Vergleichsübung zwischen Frankreich und Ungarn.
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Orbáns Großungarnträume sorgen für Aufregung bei slowakischen EU-Abgeordneten
Seit Beginn der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft ist die gesamte öffentliche Diskussion und Aufregung nur auf ein Thema fokussiert: das Mediengesetz. Doch die slowakischen Abgeordneten im Plenum des Europäischen Parlamentes beschäftigt noch etwas ganz anderes: Die doppelte Staatsbürgerschaft, die Ungarn den slowakischen Bürgern ungarischer Abstammung, die immerhin 10% der 5,4 Millionen Einwohner der Slowakei ausmachen, anbietet, könnte die ohnehin schon gespannte Situation zwischen den beiden EU-Mitgliedsstaaten eskalieren lassen. Maria Kozarova von cafebabel.com Straßburg berichtet über die Besorgnis, aber auch die Hoffnungen der slowakischen Abgeordneten.
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Der schwarze Ritter Orbán und sein Mediengesetz: Duell im EU-Parlament
Bei seiner Antrittsrede zum EU-Ratsvorsitz hat sich Ungarns Premier Viktor Orbán heftige Auseinandersetzungen mit EU-Parlamentariern geliefert. Sie hatten vor allem Ungarns Mediengesetz kritisiert. Orbáns Reaktion hat das Land in Misskredit gebracht, meinen Kommentatoren, halten die Kritik aber auch für überzogen und unglaubwürdig.
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Budapest: Giftig grün hinter den Ohren!?
Ungarn hat seit dem 1. Januar als Ratspräsident die Zügel der EU inne. Momentan sind alle Augen auf die Debatte um das umstrittene ungarische Knebelgesetz zur Medienkontrolle gerichtet, von grüner Politik und der größten Umweltkatastrophe nach Tschernobyl, als im Oktober 2010 eine rote Giftschlammwelle mehrere Dörfer platt machte, spricht heute kaum noch jemand. Dabei hat Ungarn gute Ansätze in der Tasche, wie beispielsweise seine jungen Fahrrad-Aktivisten, die unersättlich mit ihrer Message durch Budapest radeln. Schade ist nur, dass neue Initiativen im Namen der Umwelt eine wachsende grüne Ideologie in Marketingstrategien recyceln. Hat der rote Schlamm auch den grünen Enthusiasmus davongeschwemmt? Ein Team europäischer Nachwuchsjournalisten nahm Budapest für das Projekt "Green europe on the ground" unter die Lupe.
Ungarns Mediengesetz - keine Überraschung für Europa
Das „Mediengesetz“ wurde am 21. Dezember in Ungarn beschlossen und am 1. Januar 2011 eingeführt. Es ist nur ein Beispiel für einen alarmierenden Trend in Europa.
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