China
Irland: Aus Versehen ausgewandert
Während tausende junger Iren vor der Wirtschaftskrise in ihrem Land fliehen, gibt es auch die anderen: Sie stecken im Ausland fest und schaffen es nicht zurück. Unser Autor berichtet, wie er nach Brüssel und Peking zog und bis heute auf die Chance zur Rückkehr wartet.
Drachen in Europa 2012: Reicht’s der Mitte?
新年快乐 (Frohes Neues)! Am 23. Januar beginnt in China ein neues Mondjahr unter dem Zeichen des Drachen, das fünfte der insgesamt 12 chinesischen Sternzeichen. Den Menschen, die im Jahr des Drachens geboren sind, wird laut chinesischem Kalender Geist, Lebhaftigkeit und Tapferkeit prophezeit (alles Merkmale, die wir auch bei unseren europäischen Führungskräften gern häufiger antreffen würden). Ein paar chinesische Glückskekse dürften dem chinesischen Kalender zufolge dieses Jahr auch dem portugiesischen Premierminister Pedro Passos Coelho und seinem tschechischen Kollegen Petr Nečas vergönnt sein, die beide im Jahr 1964 geboren sind. "Der Drachen lehrt: wer hochsteigen will, muss es gegen den Wind tun", besagt ein chinesisches Sprichwort... Während viele Europäer sich den Kopf zerbrechen, ob China zu viel Einfluss auf den Alten Kontinent nimmt und Menschenrechte im Reich der Mitte weiterhin mit Füßen getreten werden, lassen andere (in Paris und London beispielsweise) am kommenden Sonntag in Europa die Drachen steigen.
China in der EU: In the mood für Investitionen
In der letzten Woche wimmelte es in den internationalen Medien nur so vor Informationen über den berühmt-berüchtigten EU-Gipfel. Die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen einen Schuldenschnitt für Griechenland und den Ausbau des Europäischen Fonds zur Stabilisierung der Finanzmärkte (EFSF). Und während einige noch dachten, dass Europa einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, nistete sich ein neues Land klammheimlich auf dem Alten Kontinent ein: Für China ist Europa und seine Schuldenkrise längst zum Markt geworden. Bedrohung oder Hilfe in der Not? Eine Angelegenheit für unseren Karikaturitsen Kristof.
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Beware of Burschenschaften in Europa
Der Skandal war vorprogrammiert: Mitte Juni hatte die Bonner Burschenschaft bei ihrem Dachverband (DB) beantragt, die deutsche Abstammung als Aufnahmekriterium für die sagenumwobenen Studentenverbindungen festzuschreiben. Der Auslöser: Ein Mannheimer Bund hatte eine Person chinesischer Abstammung aufgenommen. Dieser Vorfall rückt Burschenschaften, denen die Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut unterstellt wird, erneut in negatives Licht. Anlass für cafebabel.com, das Phänomen genauer unter die Lupe zu nehmen.
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From China with Love: Scheckbuchpolitik aus dem Reich der Mitte
Bei seinem Europabesuch schließt Chinas Vizepremier Li Keqiang milliardenschwere Wirtschaftsabkommen und verspricht angeschlagenen Ländern den Kauf von Staatsanleihen. Doch die Scheckbuchpolitik darf nicht über die wahren Motive der Diktatur hinwegtäuschen, warnt die europäische Presse.
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Nobelpreis für Chinesen Liu Xiaobo: Politik des leeren Stuhls
Der in China inhaftierte Bürgerrechtler Liu Xiaobo wird am heutigen Freitag in Oslo in Abwesenheit mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die chinesische Regierung fürchtet den gesellschaftlichen Wandel, meint die Presse, und schade sich mit der Strafe gegen Liu selbst.
