Belgien
Irland: Aus Versehen ausgewandert
Während tausende junger Iren vor der Wirtschaftskrise in ihrem Land fliehen, gibt es auch die anderen: Sie stecken im Ausland fest und schaffen es nicht zurück. Unser Autor berichtet, wie er nach Brüssel und Peking zog und bis heute auf die Chance zur Rückkehr wartet.
Guardian-Starreporter Paul Lewis: "Wir leben im goldenen Zeitalter des Journalismus"
Paul Lewis ist erst 30 Jahre jung und wurde in Großbritannien bereits zum besten Reporter des Jahres gewählt. Bei der Tageszeitung The Guardian bereitet er als 'Special Project Editor' aktuelle Themen multimedial auf und setzt dabei auf Twitter und Co. Dank der sozialen Netzwerke hat er sogar einen Todesfall aufgeklärt.
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Erstsemester-Schikane: Integration um welchen Preis?
Die nicht immer ganz schmerzfreie Praxis der so genannten 'bizutages' - Initiationsriten für Erstsemester - gibt es in diversen Formen auf dem alten Kontinent. Besonders heftig waren aber die jüngsten Vorfälle aus Frankreich und Belgien.
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Politische Krise in Belgien: Weißer Rauch in Sicht?
In der nahen Vergangenheit wurden dem belgischen Kompromiss wieder schwere Schläge versetzt, sein Überleben hängt am seidenen Faden. Den Belgiern bleibt nun nur noch ihr berühmter Humor, um diese Situation mit einer Mischung aus Philosophie und Fatalismus zu bewältigen.
Hip Hop: B-Boys mischen Brüsseler Kunstszene auf
Am Freitag, den 21. Februar, an dem das Street-Dance-Festival „Festival Lezarts Danses urbaines 2011“ eröffnet wird, gibt sich der Palast der Schönen Künste „Bozar“ (Musée des Beaux Arts) in Brüssel lockerer als gewöhnlich. Der Brüsseler Hip Hop, der immer noch zu oft mit „Gangstersport“ gleichgesetzt wird, hat seine Wurzeln im Einkaufszentrum Galerie Ravenstein auf der anderen Seite der Straße. An diesem Abend jedoch gibt der Hip Hop in den Marmorsälen des Museums den Ton an.
Engländer, Briten oder Europäer? Meine Großeltern über die EU
Der Eurobarometerumfrage vom Herbst 2009 zufolge halten nur 30% der Bürger im Vereinigten Königreich die EU-Mitgliedschaft für "eine gute Sache". Selbst wenn dieses magere Stück von einem der vielen bunten Kuchendiagramme des Eurobarometers im Vergleich zur vorausgegangenen Umfrage um zwei Prozentpunkte größer geworden ist, muss festgestellt werden, dass der kleine Mann im stolzen Königreich mit dem undurchschaubaren, supranationalen und die nationale Souveränität untergrabenden Gebilde, das dort irgendwo jenseits des Ärmelkanals sein Unwesen treibt, nicht viel anzufangen weiß.
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247 Tage ohne Regierung: Abstruse Rekorde aus Belgien
289 Tage ohne Regierung - das ist der Rekord, den es zu brechen gilt! Am 30. März könnte Belgien seinen schärfsten Konkurrenten in der Kategorie „längste Zeit ohne Regierung“ ausbooten - den Irak! Aber das ist eine Performance, auf die das „flache“ Land auch gut und gern verzichten kann - ebenso wie auf andere, reichlich abstruse Rekorde aus Belgien.
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Senatorin Temmerman: Sexstreik gegen belgische Regierungskrise
Das gemütliche Belgien, mit seinem perfekten Bier, seinen luxuriösen Chocolatiers und seinen offiziellen EU-Gebäuden, wird in einer Kategorie der zeitgenössischen Geschichte bald den Irak übertreffen: als das Land mit der längsten Zeit ohne Regierung. Nach acht langen, sorgenvollen Monaten mit nicht enden wollenden Verhandlungen, appellierte die flämische sozialistische Senatorin Marleen Temmerman an die (Ur)Instinkte: Sie schlägt vor solange keinen Sex mehr zu haben, bis die Politiker eine Einigung vorlegen! Interview.
Stromae: “Vorbild? Ich? Mit 25 sollte man die Klappe halten und zuhören”
‘Alors On Danse’ war der belgische Hit des Jahres 2010. Der hagere Sänger Stromae möchte sich jedoch weiterentwickeln und den Eurodance-Song, der im letzten Jahr die Charts in vielen Ländern eroberte, hinter sich lassen - und von zu Hause ausziehen. Interview.
Brüssel: Globale Unternehmer gipfeln grün
Vor drei Jahren hatte die Griechisch-Dänin Nike Kondakis zufällig einen alten Fallschirm gefunden und kurzerhand beschlossen, dass dieser ein tolles Material für ein neues Kleid hergebe. Heute ist die Jungunternehmerin mit 28 Jahren Besitzerin einer eigenen kleinen Modefirma, welche in Kenia aus gebrauchten Fallschirmen Couture und aus Totholz Schmuck herstellt.
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Muslime in Brüssel: (Fast) wie alle anderen
Sie sind Belgier und Muslime - doch das stellt nicht etwa ein problem dar. Omar, Younes und Mourad beschreiben ihren Alltag in der EU-Hauptstadt, wo Toleranz und Zurückweisung sich die Waage halten. Sie tragen zwar keine Burka, die in Belgien mittlerweile verboten ist. Trotzdem bleiben ihnen einige Bars verschlossen... Zeugnisse von Bürgern, die nur fast wie alle anderen sind.
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Auswanderer in Brüssel: Sex and the City
Warum verstricken sich meine Freunde aus aller Herren Länder immer wieder in den kompliziertesten Beziehungskonstellationen? Wollen alle Männer hier immer nur das Eine? Ein Beitrag über die Frage, warum sogenannte „Expats“ (Auswanderer) nicht in der Lage sind, Langzeitbeziehungen einzugehen.
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Ghinzu: Die lässigste Band der belgischen Rockszene
„Je öfter man damit schneidet, desto schärfer wird es.” Nicht mehr als diesen Messer-Werbespruch brauchen die fünf belgischen Jungs, um ihre Angriffsstrategie auf die europäischen Bühnen zu formulieren. Bereits drei scharfe Alben der Kategorie Noise-Rock haben Ghinzu auf dem Konto, live bringen sie die Massen zum Kochen, beim Interview sind sie dagegen ganz relaxt. Ein Treffen auf dem Solidays-Festival mit John Stargasm und Jean Montevideo – schärfer als je zuvor.
Belgien hat gewählt: Welche Regierung für das Königreich?
Separatismus, Unabhängigkeit, Regionalisierung... das sind die Begriffe, die in Belgien mit Bart Wever in Verbindung gebracht werden. Bedeutet der Sieg des Chefs der Neuen Flämischen Allianz (N-VA) bei den Wahlen vom 13. Juni das Ende der Einheit des Landes? Weit gefehlt! Vincent Laborderie von der Katholischen Universität in Leuven hinterfragt im Interview die Untergangsthesen und zeichnet ein Porträt Belgiens nach der Krise.
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Wahlen in Belgien: Aufstieg der radikalen Flamen der NVA
In den letzten sieben Jahren haben die Belgier sechsmal gewählt: ist das Surrealismus? Eher traurige Realität, sieht man sich die Ergebnisse der belgischen Wahlen vom Wochenende an, welche die Regierungskrise nur noch verstärkten. Die Radikalen der NVA konnten vielerorts als klare Sieger hervorgehen. Einsichten.
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To Bel or not to Bel: Belgier sein, was heißt das heute?
„Belgisch sein bedeutet, das Andere zu brauchen, um sich selbst zu bestimmen!“ 4 junge Europäer träumen von der belgischen Einheit, trotz scheinbar unüberbrückbarer sprachlicher und finanzieller Gräben zwischen Wallonen und Flamen. Ihr Geheimnis? Die Rückkehr einer hoffnungsvollen Politik, die der einzige Schlüssel zum Erfolg eines Landes sei, das am 1. Juli 2010 die Ratspräsidentschaft der EU übernimmt.
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Herman Van Rompuys 100 Tage als erster permanenter EU-Ratspräsident
Hundert Tage verkörpert Herman Van Rompuy nun die Europäische Union und steckt dabei zwischen einem Wirtschaftsaufschwung, der sich Zeit lässt, und den lebhaften Verhandlungen über die finanzielle Unterstützung Griechenlands fest.
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Belgien: Alexander De Croo, der Rückzieher
Bis zum 22. April 2010 war Alexander De Croo, der junge Parteivorsitzende der liberalen flämischen Partei Open VLD, ein noch unbeschriebenes Blatt in der belgischen Politik. Durch seinen Entschluss, die Regierungskoalition zu verlassen, stürzte er das Land in eine tiefe politische Krise und stand schlagartig selbst im Rampenlicht.
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