Libyen
Kein Krieg für Syrien
Die Armee von Baschar al-Assad beschießt Zivilisten und bombardiert Stadtviertel, täglich gibt es neue Opfer. Schon einmal hat der Westen ein Massaker beendet: In Libyen half er den Rebellen im Kampf gegen Muammar al-Gaddafi. Sollte die NATO auch in Syrien eingreifen? Nein, findet unsere Autorin. Eine Intervention könne den Syrern nicht helfen.
Ahmed el-Senussi: Libyscher Prinz und Menschenrechtsaktivist
Zur Zeit ist er Mitglied in Libyens Übergangsrat, der Prinz, der seine Gefangenschaft in Einzelhaft verbrachte und während dieser neun Jahre zu keiner einzigen Person sprach. Wir treffen uns in Straßburg, wo der ehemalige politische Gefangene als einer von fünf Arabern den Sacharow-Preis 2011 für Meinungsfreiheit erhielt.
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Frieden: "2011 ruft uns in Erinnerung, dass Lösungen für Konflikte existieren"
Cathy Van Dorslaers Spezialität ist Konfliktprävention. Das Jahr 2011 hat die belgische Psychologin besonders bewegt. Von den demokratischen Forderungen über die Verwendung neuer Kommunikationskanäle erklärt sie cafebabel.com, warum 2011 unter dem Zeichen des Friedens stand.
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Libyen und Europa: Der seltsame Fall des Dr. Muammar und Mr. Gaddafi
Am 20. Oktober gab die libysche Übergangsregierung den Tod des langjährigen Machthabers Libyens Muammar al-Gaddafi bekannt. Mit einer Amateurkamera gefilmte Bilder des verletzten Diktators machten die Runde in den Medien. Wie Gaddafi aber ums Leben kam, bleibt weiterhin unklar. Die französischen, US-amerikanischen und britischen Streitkräfte waren Teil der Nato-Luftangriffe im libyschen Bürgerkrieg, der seit Februar 2011 wütete. Lest mehr zu den zwiespältigen libysch-europäischen Beziehungskisten nach der Ankündigung über den Tod des "Revolutionsführers".
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Ai Weiwei und die chinesische Strafjustiz: welche Verantwortung für Europa?
Zwei Monate nach seiner Befreiung wirft die medienwirksame Haftentlassung eines chinesischen Dissidenten die Frage der demokratischen Zukunft Chinas auf. Ai Weiweis Kolumne, die im Newsweek erschienen ist, lädt auch dazu ein, die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und Europa neu zu denken.
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Europa spielt Schach, Gaddafi ist matt und Libyen schaut zu
Die Zeit nach Gaddafi organisiert sich um die Übergangsregierung, die momentan versucht Tripolis in den Griff zu bekommen. Bereits heute kommen jedoch Zweifel auf. Man befürchtet, Libyen könnte ein zweiter Irak werden. Es liegt nun an Europa, die Wiederholung des Desasters nach Saddam Hussein zu vermeiden.
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Tripolis: Libysche Rebellen wollen Gaddafi an den Kragen
Die libyschen Rebellen haben die Hauptstadt Tripolis nach eigenen Angaben fast vollständig eingenommen. Drei Söhne des Machthabers Muammar al-Gaddafi sind in der Hand der Aufständischen, er selbst ist offenbar auf der Flucht. Kommentatoren bezweifeln die demokratischen Absichten der Rebellen und diskutieren die Aufgaben Europas für die Zeit nach dem Machtwechsel.
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Libyen-Krieg ohne deutsche Soldaten: Uno geht gegen Gaddafi vor
Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag ein Flugverbot über Libyen und weitere militärische Maßnahmen beschlossen. Der Einsatz ist richtig, kommt aber zu spät, meinen einige Kommentatoren. Andere warnen vor den Unwägbarkeiten dieser Intervention.
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Frankreichs Image-Offensive: Sarko-Solo gegen Gaddafi
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat den Nationalen Übergangsrat der libyschen Rebellen als offizielle Vertretung des Landes anerkannt. Außerdem will er den EU-Partnern am heutigen Freitag Pläne zu Luftangriffen gegen das Gaddafi-Regime vorlegen. Die Presse kritisiert den Alleingang, der allen Beteiligten schade.
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Plagiate: Von Guttenberg "Googleberg" bis Saif al-Islam al-Gaddafi
Plagiatsvorwürfe hagelt es aus dem Netz momentan nicht nur gegen den
deutschen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der sein Amt am 1. März aufgrund des Skandals niederlegte. Auch Gaddafi-Sohn Saif al-Islam hat bei seinem Doktortitel an der London School of Economics offenbar ein wenig mit der Copy-Paste Methode nachgeholfen - gegen eine ordentliche Finanzspritze für die LSE, versteht sich!
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Gewalt-Eskalation in Libyen: Afrikanische Söldner und italienische Piloten
Der Präsident des Libyen-Hauses in Spanien, Mohamed Elhamdi, hat sein Land vor 38 Jahren verlassen. Heute Seite an Seite mit den Regimegegnern, kommt er auf die Abscheulichkeiten des libyschen Völkermords zurück, der bereits Hunderte von Demonstranten das Leben kostete. Elhamdi spricht von afrikanischen Söldnern und italienischer Hilfe bei der Niederschlagung der Proteste.
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Massenschlachtungen in Tripolis: Der Druck auf Gaddafi wächst
Libysche Sicherheitskräfte gehen immer brutaler gegen die Demonstranten vor, sogar von Angriffen mit Kampfjets wird berichtet, doch die Proteste weiten sich aus. Die Welt hingegen kümmert sich nur um ihre eigenen Interessen, rechtfertigt frühere Waffenexporte nach Libyen und hat Angst um den Ölpreis, bemängeln Kommentatoren.
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Arabische Revolte: Gaddafi metzelt 200 Menschen - der Westen schweigt
Die Proteste gegen die Regime in der arabischen Welt weiten sich aus. Die Herrscher in Libyen und Bahrain haben auf Demonstranten schießen lassen, wobei in Libyen mehr als 200 Menschen starben. Marokko und Jordanien hingegen kündigten Reformen an. Europas Presse fordert Sanktionen gegen die Tyrannen und hofft auf einen friedlichen Wandel in den Ländern der Reformer.
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