Budapest
Ungarns 4K! Aktivist András Istvánffy: "Wir haben eine Protestkultur"
Der ungarischen Jugend gehen die Treffpunkte aus – weil die ungarische Regierungspartei Fidesz sie reserviert oder gleich schließt. Die Gruppe 4K! - Negyedik köztársság (Vierte Republik) will sich die Orte zurückerkämpfen. Ihre Waffe: Flashmobs und Demonstrationen. András Istvánffy koordiniert den Protest.
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Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
Dreizehn Jahre lang hat Istvan Marta das Neue Theater (Uj Szinhaz) in Budapest geleitet. Am 1. Februar wurde es von György Dörner übernommen - einem Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik. Der scheidende Direktor sieht sich als Opfer einer politischen Entscheidung. Er fürchtet, dass sein Theater zur Bühne für Extremismus werden könnte.
“Wie eine unheilbare Krankheit”: Ungarns Band Turbo über schlechten Musikgeschmack
In puncto psychodelische Rockmusik ist die Band Turbo Ungarns Nummer eins. Bassist Jero und Sänger Balázs Tanka sprechen mit cafebabel.com über Genres, Vorbilder und verschiedene Ansichten zu Musikgeschmack.
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Grün - So schmeckt der Sommer
Urlaub ist in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht allen vergönnt. Doch wie wir bereits seit Albert Einstein wissen ist die Vorstellungskraft in Krisenzeiten besonders ausgeprägt. Cafebabel.com schlägt deshalb ein Sommerdossier für kleine Portemonnaies vor: Ihr müsst Euch nur auf den Sattel Eures imaginären Fahrrads schwingen und die Sonnenbrille aufsetzen, um Euch vor dem aggressiven Licht in Ljubljana zu schützen. Unterwegs machen wir Halt für ein Bio-Menü in Sevilla und plaudern mit dem grünen Nachwuchs – den Öko-Geeks in Paris. Den Kaffee trinken wir in Budapest, wo wir eine der schlimmsten Naturkatastrophen Europas der letzten Jahre verdauen. Später des Abends treten wir auf den Berliner Dancefloors kräftig in die Pedalen. Liebe Globetrotter, hier kommt eine sommerliche Artikelauswahl aus unserer cafebabel.com Reportagereihe Green Europe on the ground. Gute Reise!
- Unser Dossier lesen
- Rote Schlammschlacht in Ungarn: Europas größte Umweltkatastrophe seit Tschernobyl
- Rom: Mit dem Fahrrad ans Ende der Hölle
- Sevillas Bioprodukte zieht es ins Ausland
- Joly, Hulot oder das Rennen um den Thron mit den Pariser « Öko-Geeks »
- Slowenien im Kampf gegen Lichtverschmutzung: Wenn Licht tötet!
- Energie-Revolution auf Berliner Dancefloors
Blog Action Day: Kühle Ideen für den Großstadtsommer
Endlich Sommer! Doch nach nicht allzu langer Zeit kommt selbst der waschechte Großstädter ins Schwitzen: ein ausgiebiges Sonnenbad mit den Füßen des Nachbarn im Gesicht, ein gemütlicher Sommerspaziergang bei ohrenbetäubendem Verkehr, ein erfrischendes Bier umwimmelt von Touristen? Großstadtsommer: Genuss oder Verdruss? Für euch haben wir DIE Geheimtipps unserer europäischen Großstädte herausgesucht, um dem Stadtstress ein wenig zu entfliehen: bereit für den 'Summer in the City', wenn er dann auch endlich mal eintreffen würde…
Ungarns Jugend: Politikverdrossen, aber Facebook-Freund von Viktor Orbán
Die kontroverse ungarische Verfassung – die erste auf einem iPad entworfene – wurde am 18. April von der Nationalversammlung verabschiedet und am 25. April vom Präsidenten unterschrieben. Doch Ungarns Jugend wiegt sich weiterhin in Politikverdrossenheit.
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Laszlo Tengelyi: Das Problem in Ungarn Philosoph zu sein
Am 8. Januar leitete der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban eine Untersuchung gegen fünf Philosophen wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder ein. Der Kopf der internationalen Petition „Schützt die Philosophen!“, ein in ein Ungarn geborener Philosoph, dessen Wahlheimat mittlerweile Deutschland ist, kommt auf die Affäre zurück.
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Movida in Budapest: Auch hier das Ende alternativer Nächte
Man sollte sich beeilen, bevor es zu spät ist. Die alten, baufälligen Hinterhöfe, die sich in den letzten 20 Jahren zu Hochburgen alternativer Kultur Budapests gewandelt haben, sind gerade dabei eine Mietschlacht gegen die neue rechte Stadtverwaltung von István Tarlóset und die dem Konformismus verschriebenen Anwohner zu verlieren. Ende März, wurde eine Benefizveranstaltung organisiert, um das kulturelle Zentrum Tűzraktér, das Tacheles von Budapest, zu retten. Dieses ist, wie viele andere auch, von der Schließung bedroht.
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Orbáns Großungarnträume sorgen für Aufregung bei slowakischen EU-Abgeordneten
Seit Beginn der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft ist die gesamte öffentliche Diskussion und Aufregung nur auf ein Thema fokussiert: das Mediengesetz. Doch die slowakischen Abgeordneten im Plenum des Europäischen Parlamentes beschäftigt noch etwas ganz anderes: Die doppelte Staatsbürgerschaft, die Ungarn den slowakischen Bürgern ungarischer Abstammung, die immerhin 10% der 5,4 Millionen Einwohner der Slowakei ausmachen, anbietet, könnte die ohnehin schon gespannte Situation zwischen den beiden EU-Mitgliedsstaaten eskalieren lassen. Maria Kozarova von cafebabel.com Straßburg berichtet über die Besorgnis, aber auch die Hoffnungen der slowakischen Abgeordneten.
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Budapest-Küstendorf: Roadtrip durch Kusturica-Land!
Oder wie ich mich in der hintersten Ecke Serbiens, eingeschneit auf einem Berg zusammen mit dem Chefingenieur von Kusturica und einem Glas heißen Rakia mitten im Januar bei -8 Grad Celcius wiederfand. Unterwegs nach Küstendorf!
Budapest: Giftig grün hinter den Ohren!?
Ungarn hat seit dem 1. Januar als Ratspräsident die Zügel der EU inne. Momentan sind alle Augen auf die Debatte um das umstrittene ungarische Knebelgesetz zur Medienkontrolle gerichtet, von grüner Politik und der größten Umweltkatastrophe nach Tschernobyl, als im Oktober 2010 eine rote Giftschlammwelle mehrere Dörfer platt machte, spricht heute kaum noch jemand. Dabei hat Ungarn gute Ansätze in der Tasche, wie beispielsweise seine jungen Fahrrad-Aktivisten, die unersättlich mit ihrer Message durch Budapest radeln. Schade ist nur, dass neue Initiativen im Namen der Umwelt eine wachsende grüne Ideologie in Marketingstrategien recyceln. Hat der rote Schlamm auch den grünen Enthusiasmus davongeschwemmt? Ein Team europäischer Nachwuchsjournalisten nahm Budapest für das Projekt "Green europe on the ground" unter die Lupe.
Ungarns Mediengesetz - keine Überraschung für Europa
Das „Mediengesetz“ wurde am 21. Dezember in Ungarn beschlossen und am 1. Januar 2011 eingeführt. Es ist nur ein Beispiel für einen alarmierenden Trend in Europa.
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Weltbehindertentag: Wir vom Budapester Baltazár Theater sind besser
Für geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen ist es in Ungarn nach wie vor schwer, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Das Budapester Baltazár Theater zeigt Wege der Integration auf - mit Erfolg. Ein Porträt zum Weltbehindertentag am 3. Dezember.
My city, my river: Die Magie des fließenden Wassers
Flüsse haben etwas Magisches an sich: Ruhig und manchmal tosend können sie sein. Still dahinfließend und gefährlich über die Ufer tretend. Das Element Wasser steht von jeher für Bewegung, Dynamik. Und doch vermitteln Flüsse den Eindruck von Beständigkeit. Sie haben das Leben vieler Orte geprägt und bereichern diese um ständig neue Facetten. Von Paris bis Budapest beschreiben verschiedene Blogger aus den Lokalredaktionen von cafebabel.com, welche Gefühle sie mit „ihrem“ Fluss verbinden.
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Cleveres Ablenkungsmanöver: Slowakei und Ungarn in ewigem Clinch
Anlässlich seiner Amtseinführung als neuer ungarischer Ministerpräsident am 29. Mai 2010 hat Viktor Orbán, der Vorsitzende der konservativen Fidesz-Partei, eine neue Ära „nationaler Einheit“ angekündigt. Die Woche zuvor war ein Gesetz vorgestellt worden, das ungarischen Minderheiten im Ausland die ungarische Staatsbürgerschaft verspricht. Damit ist Ungarn auf dem besten Wege zu einem feindseligen Nationalismus... Ganz zur Freude slowakischer Populisten.
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Aufwachen in Orbánland: Ungarn hat rechts gewählt
Der nationalkonservative Bund Junger Demokraten (Fidesz) hat die Parlamentswahlen in Ungarn am Sonntag mit 52,7 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Die regierenden Sozialisten kamen nur auf 19,3 Prozent. Die rechtsextreme Partei Jobbik zog mit 16,7 Prozent erstmals ins Parlament ein. Mit dem Sieg der Rechten sehen manche Kommentatoren Ungarn im Aufbruch, andere fürchten ein böses Erwachen.
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Krisentest Budapest
Nicht zuletzt durch die globale Finanzkrise driftet Ungarn weiterhin gewaltig nach rechts ab - ein Ruck, der sich höchstwahrscheinlich auch in den Wahlergebnissen vom 11. und 25. April 2010 niederschlagen wird. Da ist die Enttäuschung über nicht eingehaltene politische Versprechen und die ansteigende Armut im Land, die sich in Fremdenfeindlichkeit und der Suche nach schwarzen Schafen entlädt. Doch die Hauptstädter bahnen sich neue Wege aus dem Dilemma: Die ungarische Politik wird in Budapests Stand-Up Comedy Theatern belächelt, Projekte gehen peer-to-peer und junge Menschen designen sich einen gemeinsamen Weg aus der Krise. 5 Journalisten aus Europa haben im Rahmen von EUcrisis on the ground den Krisentest in Budapest gemacht.
Europas Enkel des Faschismus
Rechtsextremistische Parteien sind in Europa weiterhin auf dem Vormarsch: Geert Wilders muss sich gegen den Vorwurf der Volksverhetzung verteidigen, Le Pen in Frankreich zieht bereits seine Enkelin zum politischen Nachwuchs heran, die Lega Nord in Italien oder Jobbik in Ungarn haben sich zu regelrechten Systemen weiterentwickelt und ergattern mehr und mehr Sitze im Parlament. Doch um diese sehr mediatisierten, rechtsextremistischen Zugpferde herum haben sich zusätzlich eine ganze Menge Underground-Gruppen gebildet, die sich eines populistischen Diskurses rund um Islamfeindlichkeit, Antiglobalisierung und Regionalismus bedienen. Zu ihren Stärken gehören innovative Kommunikationsmethoden im Netz und das Besetzen neuer Symbole: das wandelbare Gesicht des europäischen Rechtsextremismus.
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- Rechtsextremismus und völkisches Denken in Ungarn: "Ein irrsinniges Gewaltpotenzial"
- Der nette Nazi von nebenan: Das neue Gesicht des deutschen Rechtsextremismus
- Bloc Identitaire: Die fabelhafte Welt der französischen Rechtspopulisten
- Europas populistische Rechte: Identität, Systemkritik und Anti-Islam
- Casa Pound Italia: Die Enkel des Duce
