Sofia
2011: Bulgarisches Kino trotzt allen Hindernissen
Das Nachwuchskino aus Bulgarien konnte 2011 einige Erfolge verbuchen. Aber Produktion und Vertrieb ähneln immer noch einem Hindernislauf.
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Gravity Co.: „Keinen Bock auf das traditionelle bulgarische Rampenlicht“
Wie Magneten ziehen sie quasi alle Musikpreise in Bulgarien magisch an, so beispielsweise die Auszeichnung zur „Band des Jahrzehnts“ des nationalen Musiksenders MMTV im Jahr 2008. Jene vier Musiker, die die progressive Musikszene Bulgariens so geschickt wiederbeleben, nennen sich Gravity Co. und kommen aus Sofia. Aus der traditionellen Musiklandschaft des Landes stechen sie heraus wie lakritzschwarze Aliens. Ihr viertes Album ist für 2011 angekündigt.
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"Magic Lives Here": Europaweite Urlaubswerbung ärgert Bulgaren
Noch ganz verschlafen weckte uns eines Morgens der Klang des Orients, eingefangen von einer Werbung auf einem europäischen Nachrichtenkanal. Der 30-Sekunden-Spot wirbt im Ausland für Bulgarien. Ach wirklich, mit Beach-Volleyball und Wasserski zwischen auf- und untergehenden Sonnen? Hier sind die Kurzkommentare von drei Einheimischen zu der europaweiten Werbekampagne.
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Berliner Spleen: „Arm sein ist nicht cool, aber okay"
Geld und die Krise sind in der deutschen Hauptstadt eher Nebensache. Stattdessen konzentrieren sich einige junge Berliner lieber auf andere Dinge - zum Beispiel auf die Kunst. "Arm sein ist nicht cool, aber okay“, sagen sie. In bulgarischen Ohren (wie meinen) klingt solch ein Argument vielversprechend: Denn im offiziell ärmsten Land der EU ist Geldmangel, im Gegensatz zu billigem Glamour, nicht gerade eine Tugend.
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Ideenfabrik statt Krisensitzung in Sofia
Der Januar 2007 war ein historischer Moment für Bulgarien: Trotz fehlender Standards in puncto Korruption und Verbrechensbekämpfung trat das Balkan-Land gemeinsam mit Rumänien der EU bei und brachte die Anzahl der Mitgliedstaaten auf die heutigen 27. 3 Jahre später sind 5 cafebabel-Reporter überwältigt von Sofias nachwachsender Generation von Künstlern, Unternehmern und Medienmachern, die auch in Krisenzeiten nicht die Oberhand verlieren. Packt man den wachsenden Idealismus der politischen Jugend und eine zukunftsgerichtete ethnische Minderheit obendrauf wird klar, warum diese Hauptstadt eine der vielseitigsten EU-Metropolen der Zukunft darstellt. Der zweite Stopp in unserer Reportage-Reihe EUcrisis on the ground.
- Unser Dossier lesen
- Welche Krise? Bulgariens Unternehmer auf der Überholspur
- Die bulgarische Linke auf der Suche nach einem neuen Sozialismus
- "M wie Mafia": Schluss mit bulgarischen Komplexen
- Ab in die Selbständigkeit: Die Krise als Chance
- Jugendkultur in Bulgarien: Die Krise kommt uns nicht auf die Bühne
Europa bloggt 'seine' Berliner Mauer
Am 9. November 2009, dem 20. Jahrestag des Berliner Mauerfalls, feiert die Eurogeneration eines der wichtigsten Ereignisse der europäischen Zeitgeschichte. 5 unserer Cityblogs - Sofia, Budapest, Turin, Straßburg und Istanbul - sprechen über virtuelle Mauern, die in ihren Ländern weiterhin existieren. Panorama.
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Gaskrise: Bulgarien tankt neue Energie
In diesem neuen EU-Mitgliedsland, das im Januar 2009 am härtesten von der Gaskrise betroffen war, diskutiert man außer der Korruption über die alte Abhängigkeit von russischer Energie, über Fragen des Nationalstolzes und “unsinnige Entscheidungen” in Brüssel, ohne dabei ökologische Gesichtspunkte zu vergessen.
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EU und Krise ermutigen bulgarische Heimkehrer
Zwischen 12 und 15 Prozent der Bulgaren wandern aus. Der Beitritt des Balkanstaates zur EU fördert die Rückkehr derjenigen, die einst den Entschluss gefasst haben zu gehen. Und auch die Krise lässt sich zu Hause scheinbar besser aussitzen.
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Bulgarische Musikszene: „Wir machen den wahren Jazz, nicht die Amerikaner“
Balkanische Klänge und amerikanische Einflüsse suchen den Weg in die Clubs von Sofia. Nach der dunklen Zeit des kommunistischen Regimes entwickelt sich die Musikszene, insbesondere der Jazz, in Bulgarien rasch. Ein Treffen mit den bedeutendsten Musikern der Jazz-Folk-Szene Bulgariens: Theodosii Spassov, Elitsa Todorova, Stoyan Yankoulov und Anton Duchev.
Sofia - Wählerstimmen für 50 Euro
In einigen Gebieten Bulgariens kann eine Stimme 50 Euro wert sein. Kurz nach dem Beitritt des Landes zur EU, wurde dieses Problem bei den nationalen Wahlen 2007 auf lokaler Ebene so deutlich, dass Brüssel alarmiert war.
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„Deutsche Unternehmen wollen weiter investieren“
Für deutsche Unternehmen wäre Bulgarien ein attraktiver Standort – wenn es nicht die Korruption gäbe. Mitko Vassilev, Geschäftsführer der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer in Sofia, ist dennoch optimistisch.
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Tschalga: Sieben, acht, ich leg’ dich flach
Ob im Bus oder im Taxi, in Fernsehen oder Radio: Mit Begeisterung hören die Bulgaren den Folkpop „Tschalga“. Kritiker beklagen den kitschigen Stil des beliebten Genres.
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Bulgarien: Geschlossene Gesellschaft
In Bulgarien schützen sich wohlhabende Familien durch so genannte „gated communities“ vor der armen Bevölkerungsmehrheit.
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