Gesellschaft
Europäer wider Willen? Was Briten und Iren wirklich über die EU denken
Die einen steigen aus dem Fiskalpakt aus, die anderen stimmen erstmal darüber ab: Briten und Iren gelten als Quereler der EU. Das Image der Union ist angeschlagen. Warum eigentlich, fragt sich unsere Kommentatorin.
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Generation P im russischen Kino: Coca-Cola statt Kunst
Auch 20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bleibt Russland für viele Westeuropäer ein rätselhafter Ort: Ein Land des endlosen Winters, das auch politisch eine Eiszeit erlebt. Wer über diese Klischees hinaus etwas über Russland erfahren möchte, dem sei der Film Generation P ans Herz gelegt. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Victor Pelewin nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch das postsowjetische Russland.
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Ungarischer Film Taxidermia - Horrorschocker oder Historienlehrstück?
Es ist ein Film, der in kein Genre passt: Einige nennen “Taxidermia” eine schwarze Komödie, andere halten ihn für einen Horrofilm. In Wahrheit ist er eine filmische Auseinandersetzung mit der ungarischen Geschichte – und der Gegenwart.
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Griechische Tragödie in 3 Akten: Überleben lernen
Wie leben die Griechen mit der Krise? Nach all der Schmähung, dem Spott, der Missachtung aus ganz Europa? Ein Besuch bei der Studentin Katerina Tzekou und dem Museumsangestellten Costa Andreotis.
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Rechtsextremismus in Deutschland: Auch wir sind schuldig
Seit langem bemerkt, aber geduldet, haben sich seit der Wiedervereinigung in weiten Teilen der Ex-DDR no-go-areas gebildet. Die Faschisten haben ihren eigenen Schutzwall gebaut, der (wie früher der antifaschistische) die „feindliche kapitalistische“, pluralistische, demokratische und weltoffene Gesellschaft von den Einheimischen fernhalten soll. Aus diesen Biotopen rekrutierten und rekrutieren sich Schlägertrupps und Mörderbanden. Wir wissen das alles seit langem. Nur ändern konnten wir es nicht. Ein Kommentar von Inka Bach, Gründungsmitglied des Vereins Courage gegen Fremdenhass.
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Studieren in Kairo: Clash of Civilisations
In Ägypten wurden die Islamisten stärkste Kraft - auch dank der Stimmen junger Muslime. Die Religion ist ihre Art, sich vom Westen abzugrenzen. Ansichten einer deutschen Studentin in Kairo.
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Weg aus Europa und den USA: "Hier seid ihr willkommen"
Eine wachsende Zahl junger Menschen zwischen 25 und 35 Jahren begibt sich auf die Suche nach ihrem Glück – und wandert aus. Doch nicht Amerika ist ihr Ziel. Sondern Australien, Lateinamerika und Asien. Es scheint, als habe der Amerikanische Traum anderen Sehnsuchtsorten Platz gemacht. Selbst die amerikanische Jugend findet Gefallen daran in die Fremde hinauszuziehen, um sich irgendwo anders zu erproben und den eigenen Horizont zu erweitern.
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'Call Me Kuchu' auf der Berlinale: Ugandas LGBT im Kampf für Gleichberechtigung
In ihrer berührenden Dokumentation Call Me Kuchu zeigen die amerikanischen Regisseurinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall das Leben und den Kampf von schwulen und lesbischen Aktivisten und Aktivistinnen in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Die „Kuchus“, wie sie vor Ort genannt werden, kämpfen mutig gegen die Widerstände eines repressiven Systems für ihre Gleichberechtigung. Der berühmte Aktivist David Kato wurde im Januar 2011 ermordet. Die Doku feierte ein Jahr später, am 11. Februar, auf der Berlinale Weltpremiere. Cafebabel.com Berlin war dabei.
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Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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(Don't) occupy Budapest: Wer zuerst reserviert, protestiert zuerst
Etwas scheint faul im Staate Ungarn. Für den anstehenden Nationalfeiertag am 15. März hat die ungarische Regierung unter Viktor Orban das ganze Stadtzentrum für Feierlichkeiten reserviert - für Gegendemonstrationen ist kein Platz. Doch das lässt sich die Opposition nicht einfach gefallen.
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Ungarn: Orbanistan oder die Übertreibung ausländischer Medien
Erinnern wir uns an die Berichterstattung der internationalen Presse über die Unruhen in den französischen Vorstädten im Jahr 2005: das Reißerische trug den Sieg über den tatsächlichen Informationsgehalt davon. Was soll man also über die Medien sagen, die nach Inkrafttreten der ungarischen Verfassung am 1. Januar 2012 die Regierung von Viktor Orban als „faschistisch“ bezeichnen und sogar auf einen Ausschluss Ungarns aus der EU spekulieren? Für einige Ungarn entspringen solche Äußerungen einem Zerrbild oder gar einem völligen Unverständnis der Geschichte ihres Landes. Für andere hingegen trifft die internationale Presse – allen Übertreibungen zum Trotz – den Kern von größeren Sorgen.
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Bezahl-Web: Liebling, mein Geld reicht nicht mehr für eine Mail
Sopa, Pipa, Acta. Viele Abkürzungen mit einem gemeinsamen Ziel: die Internetpiraterie bekämpfen, um Autorenrechte zu schützen. In den USA sowie Europa – irgendwo zwischen Polemik und Perplexität – ist eine Art digitaler Krieg losgetreten worden, der das World Wide Web nachhaltig verändern wird. Was wäre, wenn wir zukünftig jeden Service im Netz bezahlen müssten? Folgend ein Vorgeschmack. „Noch“ gratis.
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Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
Dreizehn Jahre lang hat Istvan Marta das Neue Theater (Uj Szinhaz) in Budapest geleitet. Am 1. Februar wurde es von György Dörner übernommen - einem Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik. Der scheidende Direktor sieht sich als Opfer einer politischen Entscheidung. Er fürchtet, dass sein Theater zur Bühne für Extremismus werden könnte.
Polen: Europas Wirtschaftseldorado?
Inmitten der Wirtschaftskrise brilliert Polen als einziges Land in Europa, das der Rezession standgehalten hat. In weniger als zwanzig Jahren hat es sich vom kommunistischen Land zur sechsten Wirtschaftsmacht der Europäischen Union gemausert. Polen befinde sich auf dem höchsten Entwicklungsstand seit seiner Entstehung, meinen Experten. Aber ist in Warschau alles Gold, was glänzt?
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Auf der Suche nach einem marokkanischen Frühling
In Marokko gibt es auch fast ein Jahr nach dem Arabischen Frühling weiterhin Demonstrationen für demokratische Reformen. Begegnungen mit jugendlichen Demonstranten der Bewegung des 20. Februar, um ihre Beweggründe im Jahr 2012 besser zu verstehen.
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Digitale Demokratie: Was wir daraus machen!
Man kann die digitale Revolution weder verteufeln noch als einzigen Weg in die Zukunft lobpreisen. Vom interaktiven Journalismus bis hin zu den sozialen Netzwerken, die durch die „Bewegung der Empörten“ immer mehr Zuwachs finden – trotz aller Kritik ist die digitale Demokratie nun dabei aufzublühen.
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Jung sein in Transnistrien
Wie lebt es sich in einem nicht anerkannten Land wie Transnistrien, einem abtrünnigen Landesteil der Republik Moldau? Trotz des unterschwelligen Konflikts mit den "Nachbarn" und der schwachen Wirtschaft sprechen die jungen Transnistrier von Liebe zu ihrem Land und Vertrauen in die Zukunft.
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Iran, Europa und Atomausstieg: was hat Fukushima verändert?
Die Fukushima-Tragödie hat ganz Europa erschüttert und zur Neubewertung der Zukunft der Kernkraft in Deutschland und Frankreich geführt. In der iranischen Atomfrage bleibt Europa gespalten. Währenddessen verschärft die Ermordung eines iranischen Wissenschaftlers eine bereits hochexplosive Debatte um das Atom.
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Drachen in Europa 2012: Reicht’s der Mitte?
新年快乐 (Frohes Neues)! Am 23. Januar beginnt in China ein neues Mondjahr unter dem Zeichen des Drachen, das fünfte der insgesamt 12 chinesischen Sternzeichen. Den Menschen, die im Jahr des Drachens geboren sind, wird laut chinesischem Kalender Geist, Lebhaftigkeit und Tapferkeit prophezeit (alles Merkmale, die wir auch bei unseren europäischen Führungskräften gern häufiger antreffen würden). Ein paar chinesische Glückskekse dürften dem chinesischen Kalender zufolge dieses Jahr auch dem portugiesischen Premierminister Pedro Passos Coelho und seinem tschechischen Kollegen Petr Nečas vergönnt sein, die beide im Jahr 1964 geboren sind. "Der Drachen lehrt: wer hochsteigen will, muss es gegen den Wind tun", besagt ein chinesisches Sprichwort... Während viele Europäer sich den Kopf zerbrechen, ob China zu viel Einfluss auf den Alten Kontinent nimmt und Menschenrechte im Reich der Mitte weiterhin mit Füßen getreten werden, lassen andere (in Paris und London beispielsweise) am kommenden Sonntag in Europa die Drachen steigen.
