Gesellschaft
'Call Me Kuchu' auf der Berlinale: Ugandas LGBT im Kampf für Gleichberechtigung
In ihrer berührenden Dokumentation Call Me Kuchu zeigen die amerikanischen Regisseurinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worrall das Leben und den Kampf von schwulen und lesbischen Aktivisten und Aktivistinnen in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Die „Kuchus“, wie sie vor Ort genannt werden, kämpfen mutig gegen die Widerstände eines repressiven Systems für ihre Gleichberechtigung. Der berühmte Aktivist David Kato wurde im Januar 2011 ermordet. Die Doku feierte ein Jahr später, am 11. Februar, auf der Berlinale Weltpremiere. Cafebabel.com Berlin war dabei.
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Juliette Binoche in 'Das bessere Leben': Studentin zu verkaufen
Das bessere Leben [Originaltitel: Elles] heißt der neue Film mit Juliette Binoche. Sie spielt darin eine Journalistin, die einen Artikel über das Leben weiblicher Studentinnen schreibt. Dabei trifft sie die Polin Alicja und die Französin Charlotte. Die jungen Frauen führen kein gewöhnliches Studentenleben: Sie arbeiten nebenbei als Prostituierte. Im März kommt der Film in die deutschen Kinos. Wir haben ihn uns schon einmal angesehen.
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Ungarn: Orbanistan oder die Übertreibung ausländischer Medien
Erinnern wir uns an die Berichterstattung der internationalen Presse über die Unruhen in den französischen Vorstädten im Jahr 2005: das Reißerische trug den Sieg über den tatsächlichen Informationsgehalt davon. Was soll man also über die Medien sagen, die nach Inkrafttreten der ungarischen Verfassung am 1. Januar 2012 die Regierung von Viktor Orban als „faschistisch“ bezeichnen und sogar auf einen Ausschluss Ungarns aus der EU spekulieren? Für einige Ungarn entspringen solche Äußerungen einem Zerrbild oder gar einem völligen Unverständnis der Geschichte ihres Landes. Für andere hingegen trifft die internationale Presse – allen Übertreibungen zum Trotz – den Kern von größeren Sorgen.
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Bezahl-Web: Liebling, mein Geld reicht nicht mehr für eine Mail
Sopa, Pipa, Acta. Viele Abkürzungen mit einem gemeinsamen Ziel: die Internetpiraterie bekämpfen, um Autorenrechte zu schützen. In den USA sowie Europa – irgendwo zwischen Polemik und Perplexität – ist eine Art digitaler Krieg losgetreten worden, der das World Wide Web nachhaltig verändern wird. Was wäre, wenn wir zukünftig jeden Service im Netz bezahlen müssten? Folgend ein Vorgeschmack. „Noch“ gratis.
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Fascho wird Theaterdirektor: Ideologie statt Kunst in Budapest
Dreizehn Jahre lang hat Istvan Marta das Neue Theater (Uj Szinhaz) in Budapest geleitet. Am 1. Februar wurde es von György Dörner übernommen - einem Anhänger der rechtsextremen Partei Jobbik. Der scheidende Direktor sieht sich als Opfer einer politischen Entscheidung. Er fürchtet, dass sein Theater zur Bühne für Extremismus werden könnte.
Polen: Europas Wirtschaftseldorado?
Inmitten der Wirtschaftskrise brilliert Polen als einziges Land in Europa, das der Rezession standgehalten hat. In weniger als zwanzig Jahren hat es sich vom kommunistischen Land zur sechsten Wirtschaftsmacht der Europäischen Union gemausert. Polen befinde sich auf dem höchsten Entwicklungsstand seit seiner Entstehung, meinen Experten. Aber ist in Warschau alles Gold, was glänzt?
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Auf der Suche nach einem marokkanischen Frühling
In Marokko gibt es auch fast ein Jahr nach dem Arabischen Frühling weiterhin Demonstrationen für demokratische Reformen. Begegnungen mit jugendlichen Demonstranten der Bewegung des 20. Februar, um ihre Beweggründe im Jahr 2012 besser zu verstehen.
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Digitale Demokratie: Was wir daraus machen!
Man kann die digitale Revolution weder verteufeln noch als einzigen Weg in die Zukunft lobpreisen. Vom interaktiven Journalismus bis hin zu den sozialen Netzwerken, die durch die „Bewegung der Empörten“ immer mehr Zuwachs finden – trotz aller Kritik ist die digitale Demokratie nun dabei aufzublühen.
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Jung sein in Transnistrien
Wie lebt es sich in einem nicht anerkannten Land wie Transnistrien, einem abtrünnigen Landesteil der Republik Moldau? Trotz des unterschwelligen Konflikts mit den "Nachbarn" und der schwachen Wirtschaft sprechen die jungen Transnistrier von Liebe zu ihrem Land und Vertrauen in die Zukunft.
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Iran, Europa und Atomausstieg: was hat Fukushima verändert?
Die Fukushima-Tragödie hat ganz Europa erschüttert und zur Neubewertung der Zukunft der Kernkraft in Deutschland und Frankreich geführt. In der iranischen Atomfrage bleibt Europa gespalten. Währenddessen verschärft die Ermordung eines iranischen Wissenschaftlers eine bereits hochexplosive Debatte um das Atom.
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Drachen in Europa 2012: Reicht’s der Mitte?
新年快乐 (Frohes Neues)! Am 23. Januar beginnt in China ein neues Mondjahr unter dem Zeichen des Drachen, das fünfte der insgesamt 12 chinesischen Sternzeichen. Den Menschen, die im Jahr des Drachens geboren sind, wird laut chinesischem Kalender Geist, Lebhaftigkeit und Tapferkeit prophezeit (alles Merkmale, die wir auch bei unseren europäischen Führungskräften gern häufiger antreffen würden). Ein paar chinesische Glückskekse dürften dem chinesischen Kalender zufolge dieses Jahr auch dem portugiesischen Premierminister Pedro Passos Coelho und seinem tschechischen Kollegen Petr Nečas vergönnt sein, die beide im Jahr 1964 geboren sind. "Der Drachen lehrt: wer hochsteigen will, muss es gegen den Wind tun", besagt ein chinesisches Sprichwort... Während viele Europäer sich den Kopf zerbrechen, ob China zu viel Einfluss auf den Alten Kontinent nimmt und Menschenrechte im Reich der Mitte weiterhin mit Füßen getreten werden, lassen andere (in Paris und London beispielsweise) am kommenden Sonntag in Europa die Drachen steigen.
Adieu Costa Concordia: Das geheime Tagebuch des Comandante Schettino
Francesco Schettino, dem Kapitän des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia, das am vergangenen 13. Januar einen Felsen in der Nähe der Insel Giglio (Toskana) rammte und daraufhin sank, droht eine Anklage wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Herbeiführens eines Schiffbruches und vorzeitigem Verlassen des Schiffes. Bevor die richterliche Entscheidung fällt, haben wir versucht uns vorzustellen, was im geheimen Tagebuch dieses Antihelden stehen könnte.
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Vilnius, Вiльнюс oder ווילנע: (Multi)kulturelle Winde aus Litauen
Litauen hat als ehemaliger Teil des Großherzogtums Litauen ein reiches multikulturelles Erbe zu bieten. Die litauische Unabhängigkeit wurde nach dem Kollaps der Sowjetunion 1990 bereits zum dritten Mal in der Geschichte des Landes ausgerufen. Das Motto der Republik ist ein Echo an die Europäische Union, dessen Mitglied Litauen 2004 wurde - ‘Tautos jega vienybeje!’ oder ‘Stärke durch Einheit’. Ein spanisch-italienisch-französisch-deutsch-russisch-britisches Journalistenteam geht in puncto MULTIKULTI auf Tuchfühlung mit den ethnischen Minderheiten von Vilnius. In der litauischen Hauptstadt machen sich dynamische ‚Fremde‘ Namen in Exil-Universitäten, NGOs, Buchläden und Nachtclubs. Vilnius - Hauptstadt eines Landes, dessen faszinierende Geschichte von Litauern, Polen, Deutschen und Russen geschrieben wurde und von allen, die sich der baltisch „warmherzigen“ Kälte anpassen konnten. (Foto: (cc) Severin Sadjina/ flickr)
Multikulturelles Italien: Cocktail aus Rom
Ist Italien rassistisch? Nach dem Mord an zwei Senegalesen in Florenz im Dezember 2011, wirft die internationale Presse mit fingerzeigenden Vorwürfen um sich. Cafebabel.com möchte sich dem nicht anschließen. 5 Journalisten on the ground in Rom bevorzugen es von einem multikulturellen Fingerabdruck einer Nation zu sprechen, die heute 5,4 Millionen außereuropäische Einwanderer zählt. Nicht alles ist rosig, ganz klar! Die Roma in Italien kämpfen weiterhin für eine Zukunft, die diesen Namen verdient; die schlauen Köpfe drehen Italien krisenbedingt zunehmend den Rücken. Einwanderer der 2. Genration sind sich aber der gesellschaftlichen Rolle bewusst, die ihr Background mit sich bringt. All diese Geschichten spielen sich in Rom meistens rund um den melting pot der Piazza Vittorio ab. Von dort aus schlägt Euch cafebabel.com diesen römischen Cocktail vor, der eher zum Umarmen der ‚anderen Kultur‘ denn zu reißerischen Titeln verleiten soll. (Foto ©Ehsan Maleki)
Europa dreht 2011 am Rad: Mal so, maso!
Es ist als ob Europa aufgrund seiner eigenen Erniedrigung und seines Schmerzes jubiliert: Denn man muss schon ganz schön masochistisch veranlagt sein, um ständig am eigenen Schicksalsrad zu drehen. Eigentlich ist es ja recht logisch. Denn viele Menschen haben genau diese negative Denke. Aber cafebabel.com hat es dieses Jahr bevorzugt, die Bilanz 2011 aus einem positiven Winkel zu ziehen. Denn 2011 war ein Jahr, in dem die Bürger von Nord bis Süd, von Ost bis West, der politischen Klasse echte Lektionen erteilt haben; in dem sich Menschen bewusst darüber geworden sind, dass Europa mehr Leidenschaft benötigt und in dem man festgestellt hat, dass Konfliktlösungen tatsächlich existieren. Wenn 2011 bei uns irgendeinen Nachgeschmack hinterlässt, dann ist es Hoffnung: Die Hoffnung, dass Europa 2011 die Spielregeln ändert! (Illustration ©Kristof)
Russischer Advent?
Wladimir Putin machte sich am Donnerstag in einer offiziellen Fernsehansprache lustig über die Oppositionsproteste, die Russland seit den Dumawahlen vom 4. Dezember heimsuchen. Die weißen Bänder, offizielles Zeichen des Protests gegen Wahlfälschungen, bezeichnete Putin, der erneut als Kandidat zu den Präsidentschaftswahlen im März 2012 antritt, als Verhütungssymbol. Am vergangenen Samstag fand in Moskau die größte Demonstration seit Jahren mit über 80.000 [laut Polizei nur 25.000] Protestlern statt. Steht Russland vor einer Orangenen Revolution?
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Italienisch oder Italenglisch: eine Narrensprache?
Social Media, Conference Call, trendy Gossip aus dem Live-Chat online… Sprechen die Italiener eigentlich noch Italienisch? Oder sprechen sie eine Art italenglischen Dialekt? Die Ausrede „Globalisierung“ überzeugt nicht wirklich, wenn man einen Blick auf die anderen Sprachen des Alten Kontinents wirft.
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Wirtschaftswachstum: Warschau kratzt an den Wolken
Warschaus Verwandlung ist 2011 nicht mehr zu übersehen. Die Stadt schießt im Raketentempo in den Himmel. Eine deutsche Studentin steigt für cafebabel.com in die Zeitmaschine.
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