Wirtschaft
2012: Griechenland spart, Athen brennt
Das griechische Parlament hat Sonntagnacht mit großer Mehrheit dem Sparpaket zugestimmt, das die Troika für den nächsten Notkredit fordert. Parallel demonstrierten rund 100.000 Menschen gegen die Sparbeschlüsse, wobei es zu heftigen Ausschreitungen kam mit 40 Bränden und rund 100 Verletzten. Bei einer ungeordneten Insolvenz kann das ganze Land in Flammen aufgehen, warnen einige Kommentatoren, andere heben die neue Zuversicht in der Euro-Zone hervor und empfehlen den Griechen, sich mehr anzustrengen.
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Polen: Europas Wirtschaftseldorado?
Inmitten der Wirtschaftskrise brilliert Polen als einziges Land in Europa, das der Rezession standgehalten hat. In weniger als zwanzig Jahren hat es sich vom kommunistischen Land zur sechsten Wirtschaftsmacht der Europäischen Union gemausert. Polen befinde sich auf dem höchsten Entwicklungsstand seit seiner Entstehung, meinen Experten. Aber ist in Warschau alles Gold, was glänzt?
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Irland: Aus Versehen ausgewandert
Während tausende junger Iren vor der Wirtschaftskrise in ihrem Land fliehen, gibt es auch die anderen: Sie stecken im Ausland fest und schaffen es nicht zurück. Unser Autor berichtet, wie er nach Brüssel und Peking zog und bis heute auf die Chance zur Rückkehr wartet.
Italiens Krisenflüchtlinge der Generation 'Fernweh'
Italiens Elite verlässt das Land in fast dem gleichen Rhythmus wie Einwanderer dort ankommen. Ihre Wahrnehmung der eigenen nationalen Identität ändert sich, sobald sie im Ausland gestrandet ist. Ihre aufgeschlossene, multikulturelle Sichtweise steht im Kontrast zu der Mentalität ihrer Elterngeneration. Aber bleiben die jungen Auswanderer mit ihrem Heimatland verbunden?
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Wirtschaftswachstum: Warschau kratzt an den Wolken
Warschaus Verwandlung ist 2011 nicht mehr zu übersehen. Die Stadt schießt im Raketentempo in den Himmel. Eine deutsche Studentin steigt für cafebabel.com in die Zeitmaschine.
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Veto zur EU-Fiskalunion: Camerons feine englische Art
Der britische Premier David Cameron hat am Montag sein EU-Veto im Unterhaus verteidigt, während der französische Präsident die Spaltung "in zwei Europas" bedauerte. Großbritannien steht der EU eben etwas skeptischer gegenüber, beschwichtigen Kommentatoren und heben hervor, welche Vorteile die Briten Europa bringen.
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Expendables zum EU-Gipfel: Wie elastisch ist der Euro?
Auf dem EU-Gipfel am 8. und 9. Dezember 2011 wollen etliche Länder offenbar nicht dem Vorschlag Deutschlands und Frankreichs folgen, im Kampf gegen die Schuldenkrise die EU-Verträge zu ändern. Die deutsche Regierung lehnt aber Zugeständnisse ab. Wie dehnbar ist die Schuldenkrise noch? Pressestimmen zufolge ist Europa diesmal zum Erfolg verdammt, wird aber erneut an seiner Uneinigkeit scheitern.
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Väterchen Frost, zu Weihnachten eine Eurasische Union bitte!
Im Oktober schlug der russische Premierminister Wladimir Putin eine Eurasische Union der früheren Sowjetrepubliken vor. Sie könnte neben den USA, der EU und Asien zu den neuen Global Playern im Kampf um Einfluss auf der politischen Weltkarte werden. Doch mit ihr ertönten auch Stimmen, die im russischen Expansionswillen eine Bedrohung sehen. Meistert Putin diese geopolitische Herausforderung?
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Trio infernale Monti-Merkozy: Die Verträge sind gemacht
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy haben sich am Donnerstag auf eine Änderung der EU-Verträge geeinigt, um die Euro-Länder zu mehr Haushaltsdisziplin zu zwingen. Auch Italiens Premier Mario Monti unterstützte die Initiative. Kommentatoren zufolge trägt Montis Präsenz zur Euro-Rettung bei, die durch die Beschlüsse nun an Fahrt aufnimmt.
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Hoffnungsvolles Spanien oder entmutigtes Spanien?
Am kommenden Sonntag, 20. November, sehen sich die Spanier mit den vermutlich heikelsten Parlamentswahlen in der Geschichte der spanischen Demokratie konfrontiert. Mit einer der höchsten Arbeitslosenquoten in ganz Europa (21, 5%), bei der einer von zwei jungen Menschen arbeitslos ist, und einer gröβeren Anzahl an Migranten als Immigranten, befindet sich das Land in einer Sackgasse. Empört oder nicht empört: Die spanische Bevölkerung scheint ihr Vertrauen in das politische System verloren zu haben — ein System, das über Jahre die Imobilienblase förderte, die für die Krise hauptverantwortlich ist. Es gibt Menschen, die es vorziehen mit arithmetischen Mitteln gegen das Zweiparteiensystem zu kämpfen. Und es gibt solche, die uns trotz allem daran erinnern, dass Spanien erfolgreich ist — Vielleicht nicht auf dem Gebiet der Wirtschaft, aber im Bereich der Kultur und des Sports. “Für Spanien, einem schwer verletzten Spanien”: Cafebabel widmet dem Land, wie einst Antonio Machado (spanischer Lyriker), ein Spezial-Dossier.
Papademos und Monti: Super Mario Bros. gegen die Märkte
Trotz wachsenden Drucks der Finanzmärkte hat Griechenland keine Alternative zum Euro, sagte der neue parteilose Premier Lucas Papademos am Montag in seiner ersten Regierungserklärung. In Italien drängt unterdessen der ebenfalls parteilose Wirtschaftsexperte Mario Monti auf eine schnelle Regierungsbildung. Nur parteilos zu sein, ist noch kein Erfolgsrezept gegen die Krise, meinen Kommentatoren und verlangen von den Technokraten Papademos und Monti entschlossenes Handeln.
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Papandreous Abgang: Mission tatsächlich 'impossible'
Griechenlands Premier Giorgos Papandreou hat sich mit Oppositionschef Antonis Samaras am Sonntagabend auf eine gemeinsame Übergangsregierung geeinigt, die am heutigen Montag vorgestellt werden soll. Papandreou kündigte zugleich seinen Rücktritt an. Mit der Einigung sind die Griechen gerade noch dem Bankrott entkommen, meinen Kommentatoren und sehen Samaras nun in der Verantwortung.
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Referendum hin oder her: Wohin steuert Griechenland?
So schnell wie die Ankündigung des Referendums in Griechenland über die Mitgliedschaft des Landes in der Eurozone die Runde machte, wurde es von Griechenlands Premier am heutigen Donnerstag auch schon wieder abgesagt. Georgios Papandreou hatte nicht nur heftige Kritiken aus Europa, sondern auch in der eigenen Opposition geerntet. 6 junge Wirtschaftsgeister aus Europa liefern ihre Analyse.
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Die Furcht der Eurokraten: Papandreou fordert zum Referendum in Griechenland
Trotz massiver Kritik und weltweiter Kurseinbrüche hält der griechische Premier Giorgos Papandreou an der geplanten Volksabstimmung fest. Sein Kabinett stellte sich am Dienstag hinter das Referendum über die Sparmaßnahmen. Unverantwortlich gegenüber Europa finden das einige Kommentatoren, andere loben den zwar steinigen, aber notwendigen Weg der demokratischen Legitimierung. Gießt der G20-Gipfel, der vom 3. - 4. November im französischen Cannes stattfindet, erneut Öl ins Feuer rund um die Eurokrise?
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China in der EU: In the mood für Investitionen
In der letzten Woche wimmelte es in den internationalen Medien nur so vor Informationen über den berühmt-berüchtigten EU-Gipfel. Die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen einen Schuldenschnitt für Griechenland und den Ausbau des Europäischen Fonds zur Stabilisierung der Finanzmärkte (EFSF). Und während einige noch dachten, dass Europa einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat, nistete sich ein neues Land klammheimlich auf dem Alten Kontinent ein: Für China ist Europa und seine Schuldenkrise längst zum Markt geworden. Bedrohung oder Hilfe in der Not? Eine Angelegenheit für unseren Karikaturitsen Kristof.
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Katar: Ein Land so groß wie Korsika finanziert PSG
Seit diesem Sommer sind die Prinzen sprichwörtlich im Parc des Princes [Stadion in Paris]. Und man kann sagen, als neue Eigentümer des Fußballclubs Paris Saint-Germain haben die Katarer nicht an Geldern gespart, um aus dem französischen Hauptstadtverein wieder ein Kronjuwel zu machen. Doch für wessen Krone? Für die des Imperiums Sarkozy oder für das Emirat Katar? Was aber bringt die milliardenschweren Scheichs dazu, in Frankreich und Europa zu investieren?
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Spree-Athen und Mecker-Merkel-Stimmung in Europa
Es ist eine wichtige Woche für den Euro. Griechenlands Premier Papandreou traf Angela Merkel gestern in Berlin. Am morgigen Donnerstag soll dann in Deutschland über den erweiterten Rettungsschirm EFSF abgestimmt werden. Die Schuldenkrise belastet die traditionelle Freundschaft der EU-Länder. Der Name der deutschen Kanzlerin ist für viele Griechen inzwischen ein Schimpfwort. Angela Merkel ist in Griechenland die bekannteste, aber auch die unbeliebteste deutsche Politikerin.
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Ai Weiwei und die chinesische Strafjustiz: welche Verantwortung für Europa?
Zwei Monate nach seiner Befreiung wirft die medienwirksame Haftentlassung eines chinesischen Dissidenten die Frage der demokratischen Zukunft Chinas auf. Ai Weiweis Kolumne, die im Newsweek erschienen ist, lädt auch dazu ein, die diplomatischen Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und Europa neu zu denken.
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