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Spaniens Studentenschelte: La Razón-Redaktionsleiter ohne Räson
Gut und Böse; links und rechts. Freunde und Feinde. Auf diese Antinomien kann man die Weltanschauung von Francisco Marhuenda, Direktor der spanischen, katholisch-konservativen Tageszeitung La Razón, reduzieren. Die Zeitung mit der drittstärksten Auflage im Umkreis von Madrid? Normal! Erklärung nach dem gestrigen Titel, der 5 Lebensläufe von angeblich „aufsässigen Studenten“ zeigte und für ordentlich Aufruhr unter Studenten und im Netz sorgte.
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Shitstorm im Anflug
Was haben der Elefanten jagende spanische König und das israelkritische Gedicht eines deutschen Nobelpreisträgers gemeinsam? Beide waren im Netz einem so genannten „Shitstorm“ ausgesetzt. Ja, einem Sturm der Scheiße, wie die krude Übersetzung des amerikanischen Terms lautet, mit dem seit längerem so ungefähr jeder internetaffine Deutsche um sich wirft.
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"Sex, Lügen, Medien": Jean Quatremers Ménage à trois
Jean Quatremer, Brüssel-Korrespondent der französischen Tageszeitung Libération, war der erste Journalist, der 2007 in seinem Blog das problematische Verhältnis des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn zu den Frauen analysierte. 2012 stellt er sein Buch Sexe, mensonges et médias zu ebendieser DSK-Affäre und deren Konsequenzen auf die Medien vor.
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Von A bis Z: Die Generation Y im Porträt
Angeberisch oder einfach nur ehrgeizig? Illoyal gegenüber ihren Arbeitgebern oder einfach auf der Suche, Berufs -und Privatleben zu vereinen? Die Generation Y hat viele Facetten.
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Journalismus: Russische Medien-Enklave in Straßburg
Kurz vor der russischen Präsidentschaftswahl haben regierungstreue Journalisten Ende Februar ihren ersten Internationalen Kongress der russischen Medien in Straßburg (20. - 22. Februar) abgehalten. Eine sowohl teure als auch sinnlose Maskerade.
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"Beruhigt euch!": Humor essen Angst nicht auf
“Beruhigt euch!“ - mahnt eine Hamburger Journalistin in ihrem Essay. Sie will ein Zeichen setzen gegen Medienhype und Hysterie. Dabei springt sie selbst auf einen Trend auf.
Welt-Radio-Tag 2012: Ein Tag für die perfekte Welle
Was die Unesco nicht alles schützt: Am 13. Februar ist Welt-Radio-Tag! Ein Grund für uns, im Archiv zu kramen. Wo hat das Medium in den letzten zehn Jahren eine Rolle gespielt? 2004 zum Beispiel, als Polen und Zypern der EU beitraten. Zwei Radiosender, die unterschiedlicher nicht sein könnten, haben diese Zeit begleitet. “Radio Maryja”, ein religiös-ideologischer Sender in Polen und das fröhliche “Radio Mayis”, das auf griechisch und türkisch aus Zypern berichtet. Und noch immer schlägt Radio-Berichterstattung Wellen in Serbien, Ungarn und dem Kosovo. Schon 2007 gab es pan-europäische Online-Radiostationen - Vorboten einer musikalischen Revolution.
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- Radio Mayis Zypern: "Stimmen reisen, ohne um Erlaubnis zu bitten"
- Stéphane Guillon und Didier Porte: Schluss mit lustig!
- Radio B92: Multimedia gegen Milošević
- Leise Radio-Revolution
- 'Prištinali': urbane Gesichter einer rauen Hauptstadt
- Fromm und fremdenfeindlich auf Polens Kurzwelle
Freiheit im Internet: Finger weg von der Tastatur!
Die Zukunft des Internet ist verpixelt. In nur wenigen Monaten hat sich im Netz ein bisher ungekannter Wut-Spam ausgebreitet. Die Schließung der Filesharing-Plattform Megaupload hat wie eine Bombe eingeschlagen. Internationale Gesetze und Abkommen scheinen hingegen nur ein undurchsichtiger Waffenstillstand im Krieg gegen die Piraterie im Netz. Inzwischen suchen die „digital natives“ vergeblich nach dem Link, der sie noch vor kurzem zu ihrer Lieblingsserie führte und schon immer Teil ihres kulturellen Gepäcks ist. Immer mehr Bürger schließen sich dem Protest an – sie fürchten das Ende der Gratiskultur im Netz. In Zeiten der allgemeinen Unsicherheit gibt es sowohl diejenigen, die an den Gott des Copy-Paste glauben, diejenigen, die in alter Orwell-Manier Zukunftsszenarien eines Bezahl-Web heraufbeschwören und schlussendlich diejenigen, die eine neue Revolution der e-Rechte voraussehen. Aber unter Druck der Behörden die Finger von der Tastatur lassen? Niemals! (Illustration: ©Kristof)
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- Isak Gerson, Gründer der Kirche der Kopimisten: Filesharing ist kein Diebstahl
- Freiheit im Internet: Bald ad ACTA?
- Megaupload gegen SOPA/PIPA: Die Rache der Hacktivisten
- Megaupload, FBI, Anonymous: Netz-Krieg ums Urheberrecht
- Bezahl-Web: Liebling, mein Geld reicht nicht mehr für eine Mail
Digitale Demokratie: Was wir daraus machen!
Man kann die digitale Revolution weder verteufeln noch als einzigen Weg in die Zukunft lobpreisen. Vom interaktiven Journalismus bis hin zu den sozialen Netzwerken, die durch die „Bewegung der Empörten“ immer mehr Zuwachs finden – trotz aller Kritik ist die digitale Demokratie nun dabei aufzublühen.
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Web-Konferenz: Auf zu einem europäischen Silicon Valley?
Wie jedes Jahr zum Jahresende fand in Paris die 'Conférence Le Web" statt, bei der sich die bekanntesten Internet-Experten treffen, um über künftige Trends zu sprechen. Nach außen hin geht es um den Erfolg großer Unternehmen. Hinter den Kulissen hingegen geht es um die Möglichkeit für Europa, den immensen Rückstand in Sachen digitale Herausforderungen der Zukunft aufzuholen.
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Frieden: "2011 ruft uns in Erinnerung, dass Lösungen für Konflikte existieren"
Cathy Van Dorslaers Spezialität ist Konfliktprävention. Das Jahr 2011 hat die belgische Psychologin besonders bewegt. Von den demokratischen Forderungen über die Verwendung neuer Kommunikationskanäle erklärt sie cafebabel.com, warum 2011 unter dem Zeichen des Friedens stand.
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Italienisch oder Italenglisch: eine Narrensprache?
Social Media, Conference Call, trendy Gossip aus dem Live-Chat online… Sprechen die Italiener eigentlich noch Italienisch? Oder sprechen sie eine Art italenglischen Dialekt? Die Ausrede „Globalisierung“ überzeugt nicht wirklich, wenn man einen Blick auf die anderen Sprachen des Alten Kontinents wirft.
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Guardian-Starreporter Paul Lewis: "Wir leben im goldenen Zeitalter des Journalismus"
Paul Lewis ist erst 30 Jahre jung und wurde in Großbritannien bereits zum besten Reporter des Jahres gewählt. Bei der Tageszeitung The Guardian bereitet er als 'Special Project Editor' aktuelle Themen multimedial auf und setzt dabei auf Twitter und Co. Dank der sozialen Netzwerke hat er sogar einen Todesfall aufgeklärt.
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GPS: Von Frau lässt man(n) sich nicht navigieren … oder doch?
Warum Navigationsgeräte eine weibliche Stimme haben – und warum deutsche BMW-Fahrer nicht damit klar kommen.
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Anschlag auf Satireblatt: 'Scharia Hebdo' macht Harakiri
Am letzten Mittwoch wurde nach der Veröffentlichung eines islamkritischen Titels ein Molotowcocktail in die Redaktionsräume der bekannten französischen Satirezeitung Charlie Hebdo geworfen. Daraufhin wurde die Internetseite gehackt. Gestern war die Facebookseite der Satiriker mit Hasskommentaren überfüllt. Kurz und gut, es bleibt nichts als ein Blog… Der Grund war eine Sonderausgabe über den Sieg der Islamisten der Ennahda in Tunesien und die zeitweise Umbenennung des Blattes auf ‚Charia Hebdo‘. Die dänische Zeitung Jyllands-Posten, die am 30. September 2005 12 Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte, entschied sich aufgrund der seitdem aus Sicherheitsgründen extrem schwierigen Arbeitsbedingungen dafür, den Charlie Hebdo-Titel nicht zu kommentieren. Karikaturist Kristof zeigt seine Vision im Cartoon der Woche.
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Steve Jobs, Apple und die Umwelt: Der Wurm im Apfel
Während eine ganze Kollektion an Beweihräucherungen des am 6. Oktober verstorbenen Apple-Erfinders Steve Jobs im Netz die Runde macht, unterstreicht ein Babelianer, dass der Apple-Konzern aufgrund seiner umweltschädlichen Produkte und frenetischen Verkaufsstrategien vielleicht madiger ist, als wir denken.
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