Finanzkrise
EU-Ratspräsidentschaft: Spanien stänkert schon
Kaum ein paar Tage der EU-Ratspräsidentschaft sind ins Land gegangen, da bewegt sich Ratspräsident Zapatero nach seiner Mr. Bean-Kür gleich wieder auf’s Glatteis. Nach Kritiken an seinem Vorschlag über Sanktionen gegen EU-Staaten mit mangelhafter Wirtschaftspolitik, musste er nun einen Rückzieher machen. Ein bisschen mehr Bescheidenheit, mahnt der deutsche Tagesspiegel angesichts der heimischen Wirtschaftsdaten der Iberen an: Denn bei Zapatero zu Hause sieht es keinesfalls rosig aus: Immer mehr kluge Köpfe verlassen das Land gen Europa, denn die 1000 Euro-Jobs, mit denen spanische Berufseinsteiger - die mileuristas - rechnen müssen, reichen hinten und vorn nicht zum Leben. Schwere Zeiten für eine sowieso schon angeknackste spanische Wirtschaft.
Welche Krise? Bulgariens Unternehmer auf der Überholspur
Bulgariens Wachstum hat sich etwas verlangsamt, aber nirgendwo so stark wie im Westen von Sofia. Von ihren korrupten Vorgängern übernahm die Koalitionsregierung eine nahezu leere Haushaltskasse. Im Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation 2009 wurde die Unterstützung für Neuunternehmer gekürzt. Doch auch ohne den Finanzsegen setzen sich die Entschlossensten durch - Dörfer unterstützen Unternehmensgründungen, Studenten unterrichten Schüler in sozialer Fürsorge und Berater setzen sich für eine sozialorientierte Wirtschaft ein.
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Erboste Wikinger: Island, wir wollen unser Geld zurück!
Der isländische Präsident Ólafur Ragnar Grímsson hat sich am Dienstag geweigert, ein in der Öffentlichkeit umstrittenes Gesetz zu unterzeichnen. Es sieht vor, rund 3,5 Milliarden Euro an ausländische Sparer zurückzuzahlen, die seit der Bankenpleite in Island nicht mehr an ihre Guthaben kommen. Nun soll das Volk über die Entschädigung entscheiden, was wiederum bei der ausländischen Presse umstritten ist.
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Schöne Bescherung: Was junge Banker sich vom Weihnachtsmann wünschen
Ich bin ein kleiner König, gebt mir nicht zu wenig, lasst mich nicht so lange stehn, sonst ich ein Häuschen weiter geh‘ - des Bankers Wunschzettel für Weihnachten 2009.
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Ryanair nimmt Lissabon unter seine Fittiche
Der Krieg in Irland um das zweite Referendum über den Vertrag von Lissabon geht weiter. Die Befürworter haben jetzt allerdings überraschende Schützenhilfe erhalten: Ryanair-Chef Micheal O’Leary schließt sich Seamus Heaney, U2 und Intel an, um die Iren zum „Ja“ zu bewegen.
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Nicolas Véron zur Finanzkrise: "Die Linke muss erst Lösungen anbieten"
Die Finanzkrise könnte die Politik in Europa neu ordnen und der Linken im Hinblick auf die Europawahlen im Juni 2009 neue Möglichkeiten eröffnen.
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José Manuel Barroso zur Finanzkrise: Was Europa und die Welt jetzt brauchen
Eine Reaktion zur weltweiten Finanzkrise von Kommissionspräsident José Manuel Barroso.
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