Pressefreiheit
31 = Masturbation: Türkei zensiert 138 Internetdomains
Die Türkei, im Freiheitsindex der Organisation Reporter ohne Grenzen als „teilweise frei” eingestuft, ist das europäische Land mit der höchsten Verbotsanzahl von Domainnamen. Am 28. April schickte die türkische Aufsichtsbehörde für Telekommunikation (TIB) an alle Internetservice-Anbieter eine Liste verbotener Wörter, die auch scheinbar harmlose Begriffe wie „Schwiegertochter” („Bildaz“) aufführt.
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Der schwarze Ritter Orbán und sein Mediengesetz: Duell im EU-Parlament
Bei seiner Antrittsrede zum EU-Ratsvorsitz hat sich Ungarns Premier Viktor Orbán heftige Auseinandersetzungen mit EU-Parlamentariern geliefert. Sie hatten vor allem Ungarns Mediengesetz kritisiert. Orbáns Reaktion hat das Land in Misskredit gebracht, meinen Kommentatoren, halten die Kritik aber auch für überzogen und unglaubwürdig.
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Journalist in Montenegro sein: Punchingball, Missionare und Juckpulver
Körperliche oder gerichtliche Drohungen, unsichere Gehälter und fehlende Anerkennung: In einem Land, das es 2010 nur auf Platz 104 des von den "Reportern ohne Grenzen" erstellten Index der weltweiten Pressefreiheit schaffte, hält der Beruf des Journalisten so manche Tücken bereit. Ein Paradox unter vielen in Montenegro, denn zugleich ist der Journalist - mangels politischer Opposition - auch der einzige Vertreter des öffentlichen Interesses. Ein Treffen mit den montenegrinischen Journalisten von morgen.
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Ungarns Mediengesetz - keine Überraschung für Europa
Das „Mediengesetz“ wurde am 21. Dezember in Ungarn beschlossen und am 1. Januar 2011 eingeführt. Es ist nur ein Beispiel für einen alarmierenden Trend in Europa.
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Betrug, Verbrechen und Medien: Enthüllen ist Gold
Korruption in der europäischen Politik ist (wieder) zur Unterhaltungsserie des Sommers geworden.
Die Presse verbreitet skandalöse Enthüllungen, die Regierungen des „Alten Europas“ sind not amused. Sie versuchen, die Medien mundtot zu machen, deren Einfluss sie fürchten.
Aber der Einfluss der „vierten Gewalt“ ist nicht in allen Ländern gegeben. Während in Großbritannien, Deutschland und Polen Ermittlungen durch Medien Regierungen zum Zurücktreten drängen können, so hat die Information in Frankreich und Italien wenig Gewicht.
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Stéphane Guillon und Didier Porte: Schluss mit lustig!
Wenn einigen der Mund zugeklebt wird, ergreifen andere das Wort - am 1. Juli war dies der Fall. Vor dem Gebäude von Radio France in Paris, wo aufgebrachte Hörer und Mitarbeiter des Senders France Inter gegen die Entlassung der beiden Humoristen Stéphane Guillon und Didier Porte demonstrierten. Ausnahmsweise gaben sich die zwei Satiriker an diesem Tag wortkarg, als hielte das imaginäre Klebeband ihre Münder verschlossen; dafür sprachen andere für sie, für die Redefreiheit und für ein Radio, unabhängig von Einflüssen der mächtigen Staatsmänner.
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Pressefreiheit: Die einzige, die fehlt!
Zum Anlass des 20. Internationalen Tags der Pressefreiheit prangt von der Webseite des französischen Außenministeriums am 3. Mai 2010 Stacheldraht, um an die France 3-Reporter Hervé Ghesquière und Stéphane Taponier zu erinnern, die sich bereits seit 4 Monaten in afghanischer Geiselhaft befinden. In der Türkei kämpft Aris Nalci, Nachfolger des 2007 ermordeten Journalisten Hrant Dink, für mehr Demokratie und Pressefreiheit in seinem Land. Doch auch die EU ist nicht mehr der Musterschüler in puncto Meinungsfreiheit. Die schwarzen Schafe? Italien und Frankreich.
Iran: Mit Schirin Ebadi, Twitter und Facebook gegen die staatliche Zensur
Mitte Januar besuchte die iranische Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin (2003) Schirin Ebadi Spanien. In Madrid berichtete sie von der aktuellen Protestbewegung in ihrem Heimatland, die seit den Wahlen vom Juni 2009 einen neuen Präsidenten fordert und mit allen Mitteln der Technik versucht, Menschenrechtsverletzungen und die strenge staatliche Zensur zu entlarven.
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Sexeskapaden: Das ausländische Kichern und die Bunkermentalität des Berlusconi
Die jüngsten Enthüllungen des süditalienischen Unternehmers Gianpaolo Tarantini bringen Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi weiter in Schwierigkeiten.Die europäische Presse reagiert.
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Journalistenstimmen ohne Stimmrecht
Die Tinte, die die Demokratie am Leben hält, ist am austrocknen. Durch prekäre Arbeitsverhältnisse in die Ecke gedrängt, trauen sich Journalisten kaum mehr gegen die eigenen Gönner, die großen Kommunikationsunternehmen auszusagen - durch die ökonomische Krise im Mediensektor wird die Öffentlichkeit auf alarmierende Weise mehr und mehr in ihrem Informationsrecht beschnitten.
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Reporter ohne Grenzen: "Blogs in Bulgarien garantieren die Pressefreiheit"
Reporter ohne Grenzen hat sein Ranking zur Pressefreiheit für 2008 veröffentlicht. Den ersten Platz teilen sich Luxemburg, Island und Norwegen, europäisches Schlusslicht ist Bulgarien.
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Politiker und Medien - Gefährliche Liebschaften
Die Medien in Europa sind frei? Ein Blick nach Frankreich, Rumänien und Italien.
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Medientransparenz ade? Litauens korrupter Presseklüngel
Medien und Business gehen seit der Finanzkrise Ende der 90er Jahr in Litauen Hand in Hand. Monopolistische Verhältnisse und Medienmogule beherrschen den lokalen Markt. Politik und Wirtschaft bezahlen für gute Berichterstattung. Systemkritiker werden öffentlich diffamiert.
Ägypten: Blogger berichten besser
Der World Press Freedom Day der UNESCO erinnert die Welt daran, dass die Meinungs- und Pressefreiheit beschützt werden muss.
'Die Medien hätten mit einer Stimme sprechen sollen'
Vor einem Jahr eskalierte der Streit um die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung Jyllands Posten. Ein Gespräch mit Flemming Rose, der die Zeichnungen in Auftrag gegeben hatte.
Terror gegen die Medien
Der Krieg gegen den Terrorismus könnte auch der Pressefreiheit das Leben kosten.
Geachtet, nicht garantiert
Der EU ist es nicht gelungen, ihre Mitglieder auf strenge Grundsätze in Sachen Pressefreiheit fest zu legen. Die Unterschiede zwischen Ost- und Westeuropa sind groß, der Informantenschutz ist in Gefahr.
...Ali Lmrabet, Kämpfer für die Pressefreiheit
Nach einer Gefängnisstrafe und einem Hungerstreik wurde er zur Symbolfigur des Kampfes für die Meinungsfreiheit. Und Ali Lmrabet ist bereit, seinen Kreuzzug fortzusetzen. Seine einzige Waffe: Das Wort.
Karrikierte Aufklärung
Die Krise um die Mohammed-Karrikaturen ist nicht nur ein europäisches Medien-Ereignis, sondern zeigt auch, dass die Medien nicht angemessen reagieren. Anstatt aufklärerisch zu wirken, gießen sie Öl ins Feuer.
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