Sevilla

Spielzeug für Kinder in Palästina

Artikel veröffentlicht am 23. Dezember 2007
Artikel veröffentlicht am 23. Dezember 2007
Am 15. Dezember teilten sich Kinder und Erwachsene den Raum im andalusischen Zentrum für zeitgenössische Kunst (). In dem besonderen Umfeld des Klosters Santa María de las Cuevas (besser bekannt als Kloster de la Cartuja) sowie von alten, heute unbewohnten Häusern, sind die Räume des alten Klosters und der Keramikfabrik ein von Gärten umgebenes Museum.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um einen vom Centro Andaluz de Arte Comtemporáneo und anderen Kultureinrichtungen organisierter Tag voller Konzerte und Aktivitäten für Kinder von 16 Uhr bis 1.00 Uhr nachts. Eintrittspreis: Ein Spielzeug (kein Kriegsspielzeug) für Kinder in Palästina. Die Veranstaltung verlief unter dem Motto: „Wir tauschen Musik gegen Spielzeug“.

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo

Eltern, Kinder und viele andere kamen, gaben am Eingang ein Spielzeug ab und erhielten eine Eintrittskarte, mit der sie den Darbietungen beiwohnen konnten. Während die Älteren die zahlreichen Konzerte in der Kirche genossen (die meisten Gruppen kamen aus Spanien, aber einige kamen auch aus Brüssel und Manchester), konnten die Kleinsten einen Hubschrauber besichtigen oder sich für einen Moment wie ein Feuerwehrmann fühlen, als sie in ein Feuerwehrauto einstiegen, das im Garten des Museums bereitgestellt war. Die Aktivitäten für die Kinder reichten von einer Kinderbibliothek in einem Museumssaal, über Bastelateliers, Zauberer und Geschichtenerzähler, bis hin zu Theaterstücken. Kinder und „große Kinder“ konnten den Geschichten aus anderen Ländern lauschen mit dem Erzähler “El Atrapasueños” (Der Traumfänger) und für einige Minuten Hauptdarsteller in einer Szene der Geschichte sein. Alle gingen mit vielen Geschenken nach Hause: Einen Traumfänger, die Fähigkeit, einen solchen zu basteln, einen märchenhaften Moment, den sie mit ihren Eltern, Geschwistern und Freunden teilten und eine Liste mit all den schlechten Dingen, die sie für immer aus der Welt schaffen wollen.

Sara Domínguez Martín

Übersetzt von

Björn Gillmann