Sevilla

Spanisches Kino: Drei Hochzeiten sind genug

Artikel veröffentlicht am 16. November 2013
Artikel veröffentlicht am 16. November 2013

Der Film „Drei Hochzeiten sind genug“ steht für eineinhalb Stunden ununterbrochenes Lachen.

Ruth erhält drei Einladungen zu drei verschiedenen Hochzeiten. Zu will sie am liebsten gar nicht gehen, weil es die Hochzeiten ihrer Exfreunde sind.

Eine sehr lustige und originelle Komödie, die einem von der ersten Minute an fesselt.

Nach­spann

Titel: Drei Hoch­zei­ten sind genug

Jahr: 2002

Dauer: 94 Mi­nu­ten

Land: Spa­ni­en

Be­set­zung: Inma Cu­es­ta, Martín Rivas, Quim Gutiérrez, Paco León, Rossy de Palma, María Botto, Laura Sánchez, Berto Ro­me­ro.

Re­gis­seur: Ja­vier Ruiz Cal­de­ra

Dreh­buch: Brei­xo Cor­ral y Pablo Alen

Musik: Ja­vier Ro­de­ro

Ka­me­ra: Arnau Valls

Pro­du­zent: War­ner Bros

Pre­mie­re: 5.12. 2013

Gat­tung: Ko­mö­die

Ruth erhält drei Einladungen zu drei verschiedenen Hochzeiten. Zu will sie am liebsten gar nicht gehen, weil es die Hochzeiten ihrer Exfreunde sind.

Sie befindet sich gerade in einer persönlichen und beruflichen Krise und so überzeugt ihr Praktikant, dass sie nichts zu verlieren hat und Ruth bereut, trotz allem, nichts .

„Drei Hoch­zei­ten sind genug“ ist der neu­es­te Film von Ja­vier Ruiz Cal­de­ra, die­ser wurde aus­er­wählt, um das eu­ro­päi­sche Film­fes­ti­val von Se­vil­la zu er­öff­nen, das heuer sein 10jäh­ri­ges Be­ste­hen fei­ert. Die Wahl konn­te nicht bes­ser ge­wählt wer­den. Der Film ist zum Tot­la­chen und ent­hält viele Über­ra­schun­gen. Mit dem per­fek­ten Er­zähl­tem­po wird man in die Ge­schich­te ein­ge­führt und man ver­gisst, dass man sich im Kino be­fin­det, weil das Leben der Leute so real auf der Lein­wand dar­ge­stellt wird. Wer hat sich nicht schon mal so ge­fühlt wie Ruth?

Ruth wird von der au­ßer­ge­wöhn­li­chen Inma Cu­es­ta ge­spielt, sie lei­det  ziem­lich an ihrer schmerz­haf­ten Tren­nung. Sie forscht in einem Labor und weder ihre Che­fin noch ihre Kol­le­gin­nen schät­zen ihre Ar­beit. Sie hat auch noch eine ei­gen­ar­ti­ge Mut­ter, Rossy de Palma, auch sie spielt fan­tas­tisch und bringt ihren ei­ge­nen Stil in den Film mit. Plötz­lich er­hält die wis­sen­schaft­li­che Hilfs­kraft drei Hoch­zeits­ein­la­dun­gen, die ihr Leben ge­hö­rig durch­ein­an­der brin­gen. Und zum Schluss endet alles gut, ja, aber nicht in der ty­pi­schen Art und Weise, die man von dum­men ro­man­ti­schen Ko­mö­di­en her kennt. Nichts ist, wie man es er­war­tet. Inma Cu­es­ta be­tont in ihrer Rolle die Frei­heit, die ihr der Di­rek­tor ge­las­sen hat, um zu im­pro­vi­sie­ren. „mach jede Szene so, dass sie lebt.“ Und die­ser Film „Drei Hoch­zei­ten sind genug“ ist ein Film voll­ge­packt mit Schwung und Freu­de sowie mit einer klang­vol­len und groß­ar­ti­gen Musik. Es ist un­mög­lich von die­sem Film nicht be­ein­druckt zu sein.

An­to­nia Ce­bal­los