Politik

Raketenabwehr und Vertrag von Lissabon - ist da was im Busch?

Artikel veröffentlicht am 29. Januar 2009
Artikel veröffentlicht am 29. Januar 2009
Raketenabwehr? Tschechien - das gerade den Vorsitz des Europäischen Rates inne hat - macht wieder mal von sich reden.

Der tschechische Premierminister Mirek Topolanek hat eine erneute Verschiebung der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages angekündigt.

Der tschechische Premierminister Mirek Topolanek hat eine erneute Verschiebung der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages angekündigt. Unterdessen lässt auch das nordamerikanische Raketenabwehrschild auf sich warten, das Tschechien auf seinem Territorium beherbergen will - die EU wirft eher einen kritischen Blick gen Tschechische Republik. Vertrauliche Quellen haben verlauten lassen, dass Tschechien die Annahme des Vertrages davon abhängig machen will, ob Europa seinen Widerstand gegen das Raketenabwehrschild aufgibt. Problematisch ist dabei allerdings, dass Barack Obama den Enthusiasmus seines Vorgängers bezüglich der Aufstellung des Raketenabwehrschildes im Vorgarten der ehemaligen Sowjetunion nicht teilt, um Russland nicht zu provozieren.